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Parksituation für Reisebusse verbessern

Vorlagentyp: STMagistrat
266 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren
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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 22.07.2019, ST 1294

Betreff: Parksituation für Reisebusse verbessern Zu 1.: Die Umwandlung der PKW-Parkplätze in Busparkplätze wird seitens des Magistrats nicht befürwortet. Entgegen der Auffassung des Ortsbeirates nächtigen die Busfahrerinnen und Busfahrer nicht zwingend in Hotelzimmern. Folglich sind die gleichen Problemlagen wie bei Lastkraftwagenfahrerinnen und -fahrern zu erwarten. Als Beispiel kann hier die derzeitige Situation in der Gutleutstraße angeführt werden. Ausweislich des Antrages der CDU-, SPD-, GRÜNEN-Fraktion vom 21.12.2018, NR 720, lassen "die Busfahrerinnen und Busfahrer oft stundenlang oder in Intervallen den Motor laufen (...). Belästigungen gibt es auch nachts, da einige (...) Busfahrer in den Bussen übernachten. (...) Fahrer, die in den Bussen übernachten, verrichten sogar ihre Notdurft auf der Straße oder dem Bürgersteig. Wartungsarbeiten werden an den Fahrzeugen durchgeführt (...) und der Dreck wird einfach auf der Gutleutstraße zurückgelassen." Auf der Babenhäuser Landstraße sind ab Höhe der letzten Baumscheibe stadtauswärts freie Parkmöglichkeiten, die auch von Bussen und Lastkraftwagen genutzt werden können. Auf diese hat der Magistrat auch in seiner Stellungnahme (ST 258 aus 2015) verwiesen. Die Umwandlung dieser Parkplätze in Busparkplätze wird ebenfalls kritisch gesehen. Hierdurch würden Fernfahrern weitere legale Parkmöglichkeiten entzogen. Um ihre Ruhezeiten nach Be-/Entladevorgängen in Frankfurt am Main einhalten zu können, würden diese eventuell zu einem illegalen und unter Umständen verkehrsgefährdendem Abstellen ihrer Fahrzeuge verleitet werden.

Zu 2.: Es wird auf die ST 258/2015 verwiesen. Es befindet sich ein für das gesamte Stadtgebiet umfassendes Busparkplätze-Konzept in Bearbeitung.

Zu 3.: Der derzeit ausgeschilderte Busparkplatz wird in PKW-Parkplätze umgewandelt.

Zu 4.: Eine Staffelung der Parkgebühren nach Schadstoffausstoß ist in Ermangelung einer Rechtsgrundlage nicht möglich. Im Übrigen weist der Magistrat darauf hin, dass es grundsätzlich nur Fahrzeugen mit der Schadstoffgruppe 4 (grüne Umweltplakette) nach § 3 der Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung gestattet ist, in das Stadtgebiet Frankfurt am Main einzufahren. Eine andere Feststellung des Schadstoffausstoßes als anhand der Umweltplakette dürfte für die Städtische Verkehrspolizei wenig praktikabel sein, weswegen jeder Verkehrsteilnehmende den ermäßigten Betrag zu zahlen hätte. Eine Staffelung der Parkgebühren nach Schadstoffausstoß wäre folglich zwecklos.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Juni 2014OMOM 3230Parksituation für Reisebusse am SüdfriedhofDirektanregung
  2. 16. Februar 2015STST 258Parksituation für Reisebusse am SüdfriedhofStellungnahme
  3. 4. Januar 2019OFOF 1117/5Parksituation für Reisebusse verbessernOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  4. 15. Februar 2019OMOM 4236Parksituation für Reisebusse verbessernDirektanregung
  5. 22. Juli 2019Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 266 Wochen
    STST 1294Parksituation für Reisebusse verbessern
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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