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Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge in den städtischen Fuhrpark

Vorlagentyp: STMagistrat
19 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Integration wasserstoffbetriebener Fahrzeuge in den städtischen Fuhrpark. Ziel ist es, lokal emissionsfreie Fahrzeuge zu fördern und die Wirtschaftlichkeit sowie Nachhaltigkeit zu verbessern. Die Stadt Frankfurt am Main plant, Wasserstoff als Antriebsmittel zu nutzen, um die lokale Luftqualität zu verbessern und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Die "Richtlinien über die Beschaffung von Personenkraftfahrzeugen für die Stadtverwaltung" wurden bewusst im Sinne "lokal emissionsfreier" Fahrzeuge und zukünftiger technischer Entwicklung neuer Antriebe so gefasst, dass bereits heute nach "2.3 Lokal emissionsfreier Fuhrpark als Ziel" der Erwerb und Betrieb von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen im städtischen Fuhrpark möglich ist. Dabei sind Fördermöglichkeiten zu nutzen und eine Vorbildfunktion in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zur Stadtgesellschaft hin einzunehmen. Grundsätzlich kann die Nutzung lokal verfügbaren Wasserstoffs auch vor dem Hintergrund der geringeren Reichweite batterieelektrischer Antriebe eine geeignete Alternative darstellen. Im Hinblick auf lokale Emissionen und Lufthygiene sind beide Antriebsarten als gleichwertig anzusehen, eine Einschätzung klimatischer Auswirkungen ist allerdings von multiplen Faktoren (u. a. Herstellung und Entsorgung der Fahrzeuge, Herstellung des Wasserstoffs) abhängig und daher pauschal nicht möglich. Neben der ökologischen Bedeutung des Einsatzes von lokal verfügbarem Wasserstoff sind weitere Aspekte zu betrachten. Dies betrifft u. a. limitierende Faktoren, wie die Verfügbarkeit von lokalem Wasserstoff, geeigneter Fahrzeugtypen und -ausstattungen, Kosten und Fördermöglichkeiten. Derzeit werden lediglich drei Wasserstofftankstellen im Stadtgebiet Frankfurt am Main und eine in Offenbach am Main betrieben. Marktgängig ist eine sehr geringe Zahl an PKW-Typen und anderer Fahrzeugarten mit Wasserstoffantrieb; dabei liegt der Preis für einen PKW bei ca. 70.000 - 80.000 Euro. Eine Entwicklung weiterer Typen, Preisanpassungen und geeignete Fördermaßnahmen können mittel- bis langfristig erwartet werden. Erste wasserstoffbetriebene Fahrzeuge zur Müllentsorgung sind seit Anfang 2021 in deutschen Kommunen in Betrieb. Bereits seit Dezember 2019 zählt die Stadt Frankfurt am Main mit dem gemeinsamen Projekt MH2Regio von Mainova und FES GmbH zu den HyExpert-Regionen. Das Projekt ist Teil des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie (NIP). Sein Ziel ist die Erstellung eines wirtschaftlichen Gesamtkonzepts zur Wasserstoffproduktion aus Siedlungsabfällen ausgehend vom Müllheizkraftwerk in Frankfurt-Heddernheim bis Mitte 2021. Die FES GmbH setzt damit langfristig auf Wasserstoffantrieb bzw. Brennstoffzelle.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. Januar 2021KK 236Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge in dem städtischen FuhrparkKAV-Anregung
  2. 28. Mai 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 19 Wochen
    STST 1190Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge in den städtischen Fuhrpark
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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