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Weniger Kippen-Müll im öffentlichen Raum

Vorlagentyp: STMagistrat
42 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt die Verwendung von Meinungsfiltern und Kippenboxen als Sensibilisierungsmaßnahme vor, um Bürger:innen zu motivieren, Zigarettenkippen ordnungsgemäß zu entsorgen und langfristig das Entsorgungsverhalten zu ändern. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verschmutzung in den meisten Fällen auf ein unzureichendes Entsorgungsverhalten zurückzuführen ist und nicht auf fehlende Entsorgungsmöglichkeiten.

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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Der Magistrat weist darauf hin, dass die im öffentlichen Straßenraum eingesetzten Papierkorbmodelle bereits mit integrierten Aschenbechern ausgestattet sind. Die quadratischen Stahlpapierkörbe verfügen über einen entsprechenden Aufsatz und sind zudem krähensicher ausgeführt.

Auch die an oberirdischen Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs eingesetzten Abfallbehälter vom Typ "Mara" besitzen einen integrierten Aschenbecher. Dieser befindet sich in einer kleinen Öffnung im Bereich der Deckelklappe und stellt bereits eine geeignete Entsorgungsmöglichkeit für Zigarettenkippen dar. In den unterirdischen U-Bahn-Stationen sind aufgrund des dort geltenden Rauchverbots bewusst keine Aschenbecher an den Abfallbehältern vorgesehen.

Die Reinigung und Leerung der Abfallbehälter an oberirdischen Haltestellen, erfolgt in der Regel sechsmal pro Woche; an weniger stark frequentierten Bushaltestellen dreimal wöchentlich. Im Rahmen dieser Reinigung werden auch im Umfeld der Behälter liegende Zigarettenreste aufgenommen.

Nach den Erfahrungen sowohl der städtischen Ämter als auch der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) ist die Verschmutzung durch Zigarettenkippen in den meisten Fällen nicht auf fehlende oder unzureichend erkennbare Entsorgungsmöglichkeiten zurückzuführen. Vielmehr handelt es sich überwiegend um ein nicht ordnungsgemäßes Entsorgungsverhalten einzelner Bürger:innen.

Der Magistrat sieht daher in zusätzlichen farbigen Aufsätzen an den vorhandenen Aschenbechern derzeit keinen nachgewiesenen Mehrwert. Ergänzend können sogenannte Meinungsfilter beziehungsweise Kippenboxen jedoch als aufmerksamkeitsstarke Sensibilisierungsmaßnahme eingesetzt werden. Diese dienen weniger als Ersatz bestehender Aschenbecher, sondern sollen durch spielerische Beteiligung Rauchende dazu motivieren, Zigarettenkippen ordnungsgemäß zu entsorgen und langfristig ein verändertes Entsorgungsverhalten zu fördern.

Die Stabsstelle Sauberes Frankfurt bietet im Rahmen der Initiative "cleanffm" entsprechende Meinungsfilter im öffentlichen Raum über Patenschaften an. Die aus robustem, witterungsbeständigem Stahl gefertigten Behälter verfügen über zwei getrennte Einwurföffnungen, eine Füllstandsanzeige sowie wechselbare Abstimmungsfragen, um dauerhaft Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Für Haltestellenbereiche liegen bereits Patenschaftsanfragen, unter anderem für Standorte in Fechenheim und Oberrad, vor. Seitens der VGF besteht derzeit jedoch noch keine Genehmigung für die Anbringung von Meinungsfiltern an ihren Anlagen. Sobald eine entsprechende Freigabe vorliegt, können auch dort Meinungsfilter im Rahmen von Patenschaften installiert werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. Oktober 2025OFOF 628/8Weniger Kippen-Müll im öffentlichen RaumOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 23. Oktober 2025OMOM 7635Weniger Kippen-Müll im öffentlichen RaumDirektanregung
  3. 23. Januar 2026STST 173Weniger Kippen-Müll im öffentlichen RaumStellungnahme
  4. 27. Juli 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 42 Wochen
    STST 1120Weniger Kippen-Müll im öffentlichen Raum
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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