Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Schaffung geschützter öffentlicher Räume zum Treffen und Aufhalten von Jugendlichen im Ortsbezirk

Vorlagentyp: STMagistrat
16 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Magistrat plant die Schaffung geschützter öffentlicher Räume für Jugendliche in den Stadtteilen Dornbusch und Eschersheim. Dies geschieht, um den Bedürfnissen junger Menschen nach geeigneten Treffpunkten und Rückzugsorten gerecht zu werden. Ziel ist es, die Freizeitgestaltung und soziale Integration der Jugendlichen zu fördern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Zu dieser Straße geht es weiter

Fallerslebenstraße — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Neues zu Fallerslebenstraße per E-Mail

Stellungnahme des Magistrats

Adäquate Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung spielen für das Lebensgefühl Jugendlicher und junger Erwachsener sowie deren Identifikation mit dem Sozialraum eine wichtige Rolle. Dabei wählen junge Menschen selbstbestimmt aus, an welchem Ort, zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Personen oder Cliquen sie ihre Freizeit verbringen. Die Freizeit der Jugendlichen sollte der Raum sein, in dem sie wichtige Sozialisations- und Selbstwirksamkeitserfahrungen machen können. An diesem Punkt setzen auch die Einrichtungen und Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit konzeptionell an, mit dem Ziel, freizeitpädagogische Angebote vor Ort für die Jugendlichen niedrigschwellig und bedarfsorientiert zu gestalten. Im Stadtteil Dornbusch befindet sich das Kinder- und Jugendhaus Dornbusch, das unter Trägerschaft der Kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe betrieben wird. Des Weiteren gibt es die beiden Einrichtungen des Jugendzentrums Ginnheim sowie des Jugendclubs Stefan Zweig im Stadtteil Ginnheim. Beide Einrichtungen werden unter der Trägerschaft des Vereins Jugendzentrum Ginnheim e.V. betrieben. Im Stadtteil Eschersheim gibt es den Mädchentreff in Trägerschaft des Vereins Feministische Mädchenarbeit FeM e.V. sowie das Jugendbüro Eschersheim in Trägerschaft des Vereins für Soziale Arbeit im Stadtteil - Kinderwerkstatt Bockenheim e.V. Zudem gibt es den KinderKulturtreff (KiKu) Eschersheim der unter Trägerschaft der Kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe betrieben wird. Die Einrichtungen arbeiten nach den Richt- und Leitlinien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und Qualitätskriterien der Stadt Frankfurt am Main. Vor diesem Hintergrund können bedarfsorientiert und ergebnisoffen auch Treffpunkte und Rückzugsorte unter Beteiligung von jungen Menschen neu gedacht, projektiert und initiiert werden. Der Magistrat, hier das Jugend- und Sozialamt, wird die in der Anregung des Ortsbeirats beschriebene Situation mit den genannten Einrichtungen besprechen und klären, wo sich öffentliche, geschützte Bereiche für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen realisieren lassen. Einbezogen wird zudem das IB Quartiersmanagement Ginnheim (Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft), dass die Schaffung öffentlicher, geschützter Räume für Jugendliche und Erwachsende im Stadtteil befürwortet. Dies vor dem Hintergrund, dass Jugendliche und junge Erwachsende in Gesprächen mit Mitarbeiter:innen des Quartiersmanagements in den Wintermonaten 2021/ 2022 äußerten, dass es zu wenig überdachte Versammlungsorte für junge Menschen im Stadtteil Ginnheim gebe. Sie betonten, dass es lediglich an Überdachungen fehle und sie ansonsten wenig Ansprüche hätten. In diesem Zusammenhang weist das Quartiersmanagement auf Beobachtungen hin, die im Stadtteil Ginnheim gemacht wurden. Insbesondere in den Abendstunden werde der hölzerne Unterstand auf dem sogenannten "Spatzplatz" (Spielplatz alter Friedhof) regelmäßig als Treffort genutzt, ebenso die Rosa-Luxemburg-Brücke zwischen Wilhelm-Eppstein-Straße und Franz-Werfel-Straße sowie gegenüber der Endhaltestelle U1, ebenso der Dachvorsprung der neuen Turnhalle in der Platenstraße und der Kiosk in der Fallerslebenstraße nach Ladenschluss bei gutem Wetter. Des Weiteren gebe es einige vergleichbare Orte, die von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Treffpunkt und Rückzugsorte genutzt werden. Der Magistrat geht davon aus, dass es in den Stadtteilen Dornbusch und Eschersheim ähnliche öffentliche Bereiche gibt, die von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Stadtteile als Treffpunkte und Rückzugsorte genutzt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 1. Februar 2023OFOF 462/9Schaffung geschützter öffentlicher Räume zum Treffen und Aufhalten von Jugendlichen im OrtsbezirkOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 16. Februar 2023OMOM 3571Schaffung geschützter öffentlicher Räume zum Treffen und Aufhalten von Jugendlichen im OrtsbezirkDirektanregung
  3. 22. Mai 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 16 Wochen
    STST 1065Schaffung geschützter öffentlicher Räume zum Treffen und Aufhalten von Jugendlichen im Ortsbezirk
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen