Photovoltaik auf öffentlichen Dächern
Zusammenfassung
Der Magistrat plant, den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern zu beschleunigen, indem 20 Millionen Euro für die Installation in Verbindung mit Dachdämmung und Begrünung bewilligt werden. Dies soll durch die Schaffung von 12 zusätzlichen Stellen unterstützt werden, um die Umsetzung effizienter zu gestalten.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenStellungnahme des Magistrats
Stadteigene Dachflächen, sofern sie nicht selbst mit einer Photovoltaikanlage errichtet wurden, werden bislang vorzugsweise an Anlagenbetreiber verpachtet. Jede Dachfläche wird vor der Übergabe an den Anlagenbetreiber auf ihre Eignung statisch und brandschutztechnisch geprüft. Dieser Prüfungsvorgang ist sehr aufwendig und bedarf vieler Anpassungen in der finalen Ausführungsplanung einer Photovoltaikanlage. Aus diesem Grund kann nicht jede Anlage in dem gewünschten Zeitraum realisiert werden, manche sogar gar nicht. Vorzugsweise werden deswegen neuere Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, da dort die Voraussetzungen eher gegeben sind als bei Altbauten. Die genannten Dachflächen aus dem Ortsbezirk 7 sind ältere Dachflächen, die zum Teil saniert werden müssen und zum Teil ohne genauere Prüfung mittels Bauteilöffnungen nicht ohne weiteres mit Photovoltaikanlagen belegt werden können. Trotzdem werden diese Dachflächen auch betrachtet, wobei das Hauptaugenmerk momentan auf den grundsätzlich besser geeigneten, neuern Dachflächen im restlichen Stadtgebiet liegt. Wie viele Anlagen zwischen dem Zeitraum der letzten Stellungnahme und heute gebaut wurden, kann auf der Homepage des Energiemanagements auf der Internetseite https://energiemanagement.stadt-frankfurt.de/ unter dem Menüpunkt Regenerative Energiequellen > Liste der Photovoltaikanlagen auf Gebäuden der Stadt Frankfurt eingesehen
werden.
Zu Beschleunigung des Ausbaus von Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern wurde der Vortrag des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung M 53/25 "Klimaneutralität auf städtischen Dächern" herbeigeführt. Danach werden in einem ersten Bauabschnitt 20 Mio. € für die Installation von Photovoltaikanlagen in Verbindung mit Dachdämmung und Begrünung auf Dächern städtischer Liegenschaften bewilligt. Zur Umsetzung der beiden Bauabschnitte und den dann weiteren folgenden energetischen Sanierungen werden 12 zusätzliche Stellen geschaffen. Drei Stellen werden über die Stellenplanreserve 2024 zur Verfügung gestellt, weitere neun Stellen werden über die dynamische Stellenbesetzung oder als befristete Projektstellen zur Verfügung gestellt. Der Magistrat geht also davon aus, dass der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern künftig deutlich schneller voranschreiten kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. Oktober 2024BB 404Mehr Fotovoltaik auf Dächern der Stadt im Ortsbezirk 7Magistratsbericht
- 4. März 2025OFOF 492/7Photovoltaik auf öffentlichen DächernOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, SPD, FDP
- 18. März 2025OMOM 6651Photovoltaik auf öffentlichen DächernDirektanregung
- 27. Juni 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 35 WochenSTST 1050Photovoltaik auf öffentlichen DächernStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab