Nied: Sofortige Behebung der unhaltbaren Zustände an der Niddaschule - Gesundheit und Bildung der Kinder dürfen nicht länger warten!
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert vom Magistrat, umgehend die unhaltbaren Zustände an der Niddaschule zu beheben, um die Gesundheit und Bildung der Kinder sicherzustellen. Es wird auf gravierende Missstände wie defekte Heizungen, den Stillstand beim Neubau der Turnhalle und unzureichende Angebote für die Ganztagsbetreuung hingewiesen.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAnregung
Der Ortsbeirat nimmt mit großer Sorge die aktuelle Situation an der Niddaschule im Stadtteil Nied zur Kenntnis. Die Schulgemeinde ist in Aufruhr, sorgt sie sich doch um die physische und psychische Gesundheit der Kinder. Die Missstände in den einzelnen Gebäuden sind hinlänglich bekannt und wurden bereits durch mehrere Anregungen des Ortsbeirats aufgegriffen.
- Gesundheitsgefährdende Situation im Pavillon (ESB und Frühbetreuung): Vor den Weihnachtsferien 2025/2026 kam es zu einem Gasaustritt. Seitdem ist die Heizungsanlage im Pavillon defekt. Seit nunmehr zwei Monaten finden Frühbetreuung, Mittagessen und die nachschulische Betreuung (ESB) in ungeheizten Räumen statt. Dass Kinder in Winterjacken bei Kälte essen und Hausaufgaben machen müssen, ist in einem Land wie Deutschland ein inakzeptabler Zustand.
- Stillstand beim Neubau der Turnhalle trotz bereitstehender Mittel: Seit über zehn Jahren wird ein Neubau der Turnhalle versprochen. Die aktuelle Halle ist bei kleinsten Witterungseinflüssen (Regen, Schnee, Laub) aufgrund statischer Mängel gesperrt, was zu massivem Unterrichtsausfall führt und die körperliche Gesundheit der Schüler beeinträchtigt. Dies beeinträchtigt nicht nur das Schulleben, sondern auch die Nachmittagsangebote der Vereine im Stadtteil. In der Schulelternbeiratssitzung vom 18. Februar 2026 wurde seitens der Elternschaft die Aufforderung an die Schulleitung herangetragen, die Halle für den Sportunterricht zu schließen, bis seitens der Stadt eine Lösung für den Sportunterricht und die Gesundheit der Kinder geschaffen wird. Dem Schulelternbeirat liegen Informationen vor, dass die Gelder für den Neubau bereitstehen.
- Drohendes Scheitern der Ganztagsbetreuung, für die es ab dem neuen Schuljahr einen Rechtsanspruch gibt: Die Niddaschule ist aktuell für ein Ganztagskonzept nicht vorbereitet. Es fehlt an jeglicher Infrastruktur. Es gibt keine Mensa: Die Kinder müssen über den Hof pendeln, um Essen in Containern zu holen und sollen in Klassenzimmern essen, die dafür nicht ausgelegt sind. Es gibt keine anderen Räume als die Klassenzimmer: Dies ist keine qualifizierte Betreuung, sondern bloße "Aufbewahrung" unter widrigen Umständen. Dies vorausgeschickt wird der Magistrat dringend gebeten, ohne weitere schuldhafte Verzögerung endlich zu handeln und die unhaltbaren Zustände an der Niddaschule unverzüglich zu beheben. Folgende Punkte sind noch vor der Kommunalwahl am 15. März im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Stadtteil Nied zu beantworten: - Wann wird die Heizung im Pavillon repariert, sodass sie dem Schulalltag wieder zur Verfügung steht? - Wann wird der schon lange baufällige Pavillon abgerissen und durch einen Neubau oder zumindest durch klimaresistente Container ersetzt? - Wann beginnt konkret der Abriss und Neubau der Turnhalle (Abruf der Gelder)? - Mit welchem Konzept wird die Essensverteilung ab dem neuen Schuljahr organisiert, um diesen Aspekt der Ganztagsbetreuung zu verbessern? - Wie gelingt es dem Schulamt, auf Basis der aktuellen räumlichen Situation ab dem Schuljahresbeginn 2026/2027 im Sommer die räumlichen Voraussetzungen für ein lernförderndes Schulumfeld zu garantieren?
Begründung
Die Schulleitung ist in der Wahrnehmung des Schulelternbeirats engagiert und bemüht. Die Einsturzgefahr der Turnhalle allein ist Grund genug für die Dringlichkeit der Anregung. Der Ortsbeirat unterstützt mit der Anregung den Wunsch der Schulelternschaft die drängenden Themen der Niddaschule endlich anzupacken.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Februar 2026OFOF 1477/6Nied: Sofortige Behebung der unhaltbaren Zustände an der Niddaschule - Gesundheit und Bildung der Kinder dürfen nicht länger warten!Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 24. Februar 2026Sie sind hierOMOM 8176Nied: Sofortige Behebung der unhaltbaren Zustände an der Niddaschule - Gesundheit und Bildung der Kinder dürfen nicht länger warten!Direktanregung
- 27. April 2026Antwort des Magistrats · nach 9 WochenSTST 757Nied: Sofortige Behebung der unhaltbaren Zustände an der Niddaschule - Gesundheit und Bildung der Kinder dürfen nicht länger warten!Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats