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Sofortige Behebung der unhaltbaren Zustände an der Niddaschule - Gesundheit und Bildung der Kinder dürfen nicht länger warten!

Vorlagentyp: OFGRÜNE
9 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat fordert die sofortige Behebung der unhaltbaren Zustände an der Niddaschule, um die Gesundheit und Bildung der Kinder zu gewährleisten. Die Anträge behandeln die dringenden Missstände wie die defekte Heizungsanlage, den Stillstand beim Neubau der Turnhalle und die unzureichenden Bedingungen für die Ganztagsbetreuung. Ziel ist es, die Infrastruktur der Schule zu verbessern und den Kindern ein sicheres und gesundes Lernumfeld zu bieten.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Antrag

Der Ortsbeirat nimmt mit großer Sorge die aktuelle Situation an der Niddaschule im Stadtteil Nied zur Kenntnis. Die Schulgemeinde ist in Aufruhr, sorgt sie sich doch um die physische und psychische Gesundheit der Kinder. Die Missstände in den einzelnen Gebäuden sind hinlänglich bekannt und wurden bereits durch mehrere Anträge des Ortsbeirats aufgegriffen.

  1. Gesundheitsgefährdende Situation im Pavillon (ESB und Frühbetreuung) Vor den Weihnachtsferien 2025/2026 kam es zu einem Gasaustritt. Seitdem ist die Heizungsanlage im Pavillon defekt. Seit nunmehr zwei Monaten finden Frühbetreuung, Mittagessen und die nachschulische Betreuung (ESB) in ungeheizten Räumen statt! Dass Kinder in Winterjacken bei Kälte essen und Hausaufgaben machen müssen, ist in einem Land wie Deutschland ein inakzeptabler Zustand.
  2. Stillstand beim Neubau der Turnhalle trotz bereitstehender Mittel Seit über zehn Jahren wird ein Neubau der Turnhalle versprochen. Die aktuelle Halle ist bei kleinsten Witterungseinflüssen (Regen, Schnee, Laub) aufgrund statischer Mängel gesperrt, was zu massivem Unterrichtsausfall führt und die körperliche Gesundheit der Schüler beeinträchtigt. Dies beeinträchtigt nicht nur das Schulleben, sondern auch die Nachmittagsangebote der Vereine im Stadtteil. In der Schulelternbeiratssitzung vom 18. Februar 2026 wurde seitens der Elternschaft die Aufforderung an die Schulleitung herangetragen, die Halle für den Sportunterricht zu schließen, bis seitens der Stadt eine Lösung für den Sportunterricht und die Gesundheit der Kinder geschaffen wird. Dem Schulelternbeirat liegen Informationen vor, dass die Gelder für den Neubau bereitstehen.
  3. Drohendes Scheitern der Ganztagsbetreuung, für die es ab dem neuen Schuljahr einen Rechtsanspruch gibt Die Niddaschule ist aktuell für ein Ganztagskonzept nicht vorbereitet. Es fehlt an jeglicher Infrastruktur: Es gibt keine Mensa: Die Kinder müssen über den Hof pendeln, um Essen in Containern zu holen, und sollen in Klassenzimmern essen, die dafür nicht ausgelegt sind. Es gibt keine anderen Räume als die Klassenzimmer: Dies ist keine qualifizierte Betreuung, sondern bloße "Aufbewahrung" unter widrigen Umständen. Dies vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen, der Magistrat in Person von Stadträtin Weber wird dringend aufgefordert, ohne weitere schuldhafte Verzögerung endlich zu handeln und die unhaltbaren Zustände an der Niddaschule unverzüglich zu beheben. Folgende Punkte sind noch vor der Kommunalwahl am 15. März im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Stadtteil Nied zu beantworten: - Wann wird die Heizung im Pavillon repariert, sodass sie dem Schulalltag wieder zur Verfügung steht? - Wann wird der schon lange baufällige Pavillon abgerissen und durch einen Neubau oder zumindest durch klimaresistente Container ersetzt? - Wann beginnt konkret der Abriss und Neubau der Turnhalle (Abruf der Gelder)? - Mit welchem Konzept wird die Essensverteilung ab dem neuen Schuljahr organisiert, um diesen Aspekt der Ganztagsbetreuung zu verbessern? - Wie gelingt es dem Schulamt, auf Basis der aktuellen räumlichen Situation ab dem Schuljahresbeginn 2026/2027 im Sommer die räumlichen Voraussetzungen für ein lernförderndes Schulumfeld zu garantieren?

Begründung

Die Schulleitung ist in der Wahrnehmung des Schulelternbeirats engagiert und bemüht. Die Einsturzgefahr der Turnhalle allein ist Grund genug für die Dringlichkeit des Antrags. Der Ortsbeirat unterstützt mit dem Antrag den Wunsch der Schulelternschaft die drängenden Themen der Niddaschule endlich anzupacken.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Februar 2026Sie sind hier
    OFOF 1477/6Nied: Sofortige Behebung der unhaltbaren Zustände an der Niddaschule - Gesundheit und Bildung der Kinder dürfen nicht länger warten!
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 24. Februar 2026OMOM 8176Nied: Sofortige Behebung der unhaltbaren Zustände an der Niddaschule - Gesundheit und Bildung der Kinder dürfen nicht länger warten!Direktanregung
  3. 27. April 2026Antwort des Magistrats · nach 9 WochenSTST 757Nied: Sofortige Behebung der unhaltbaren Zustände an der Niddaschule - Gesundheit und Bildung der Kinder dürfen nicht länger warten!Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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