Frankfurter Westen: Digitale Haltestellenanzeigen schaffen
Zusammenfassung
Im Frankfurter Westen fehlt es an digitalen Haltestellenanzeigen, was die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs vor Herausforderungen stellt. Der Antrag fordert den Magistrat auf, die Ausstattung dieser Haltestellen zu prüfen und ein entsprechendes Konzept zu entwickeln.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAnregung
In weiten Teilen des Frankfurter Westens besteht keine direkte Anbindung an das S-Bahn-Netz. Insbesondere Stadtteile wie Sossenheim, Sindlingen oder Teile von Höchst sind im Alltag maßgeblich auf Buslinien - darunter stark frequentierte Metrobuslinien wie die Linie M 55 - angewiesen. Gleichzeitig kommt es im Frankfurter Busverkehr aufgrund steigenden Verkehrsaufkommens, Baustellen und Personalmangels vermehrt zu Verspätungen, Fahrtausfällen und kurzfristigen Änderungen im Betriebsablauf.
Während Fahrgäste in U- und S-Bahn-Stationen in der Regel über digitale Anzeigen in Echtzeit informiert werden, fehlen solche Informationsangebote an vielen Bushaltestellen im Frankfurter Westen weiterhin vollständig. Fahrgäste sind dort auf gedruckte Fahrpläne angewiesen, die bei Verspätungen oder Ausfällen keine verlässliche Orientierung bieten. Dies führt zu Unsicherheit, längeren Wartezeiten und einer spürbaren Verschlechterung der Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs. Digitale Haltestellenanzeigen bieten einen erheblichen Mehrwert für alle Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV. Sie informieren in Echtzeit über Abfahrtszeiten, Verspätungen, Ausfälle und Umleitungen und ermöglichen damit eine bessere Planbarkeit des Alltags. Besonders für mobilitätseingeschränkte Menschen, ältere Personen, Familien mit Kindern sowie ortsfremde Fahrgäste stellen sie einen wichtigen Beitrag zur Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit dar.
Um den ÖPNV im Frankfurter Westen nachhaltig zu stärken und den Stadtteilen ohne S-Bahn-Anschluss gleichwertige Mobilitätsbedingungen zu bieten, ist der flächendeckende Ausbau digitaler Haltestellenanzeigen an zentralen und stark frequentierten Bushaltestellen dringend erforderlich. Dies vorausgeschickt wird der Magistrat gebeten, 1. zu prüfen, an welchen Bushaltestellen im Frankfurter Westen - insbesondere in Stadtteilen ohne direkte S-Bahn-Anbindung unter Einsatz von M-Buslinien, wie beispielsweise Sossenheim - derzeit keine digitalen Haltestellenanzeigen vorhanden sind; 2. ein Konzept für die schrittweise Ausstattung dieser Haltestellen mit digitalen Echtzeitanzeigen zu erarbeiten, wobei stark frequentierte Haltestellen und Metrobuslinien (z. B. Linie M55) prioritär zu berücksichtigen sind.
Begründung
Haltestellenanzeigen schaffen In weiten Teilen des Frankfurter Westens besteht keine direkte Anbindung an das S-Bahn-Netz. Insbesondere Stadtteile wie Sossenheim, Sindlingen oder Teile von Höchst sind im Alltag maßgeblich auf Buslinien - darunter stark frequentierte Metrobuslinien wie die Linie M 55 - angewiesen. Gleichzeitig kommt es im Frankfurter Busverkehr aufgrund steigenden Verkehrsaufkommens, Baustellen und Personalmangels vermehrt zu Verspätungen, Fahrtausfällen und kurzfristigen Änderungen im Betriebsablauf. Während Fahrgäste in U- und S-Bahn-Stationen in der Regel über digitale Anzeigen in Echtzeit informiert werden, fehlen solche Informationsangebote an vielen Bushaltestellen im Frankfurter Westen weiterhin vollständig. Fahrgäste sind dort auf gedruckte Fahrpläne angewiesen, die bei Verspätungen oder Ausfällen keine verlässliche Orientierung bieten. Dies führt zu Unsicherheit, längeren Wartezeiten und einer spürbaren Verschlechterung der Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs. Digitale Haltestellenanzeigen bieten einen erheblichen Mehrwert für alle Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV. Sie informieren in Echtzeit über Abfahrtszeiten, Verspätungen, Ausfälle und Umleitungen und ermöglichen damit eine bessere Planbarkeit des Alltags. Besonders für mobilitätseingeschränkte Menschen, ältere Personen, Familien mit Kindern sowie ortsfremde Fahrgäste stellen sie einen wichtigen Beitrag zur Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit dar. Um den ÖPNV im Frankfurter Westen nachhaltig zu stärken und den Stadtteilen ohne S-Bahn-Anschluss gleichwertige Mobilitätsbedingungen zu bieten, ist der flächendeckende Ausbau digitaler Haltestellenanzeigen an zentralen und stark frequentierten Bushaltestellen dringend erforderlich.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Februar 2026OFOF 1466/6Frankfurter Westen: Digitale Haltestellenanzeigen schaffenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 24. Februar 2026Sie sind hierOMOM 8170Frankfurter Westen: Digitale Haltestellenanzeigen schaffenDirektanregung
- 4. September 2026Antwort des Magistrats · nach 30 WochenSTST 1319Frankfurter Westen: Digitale Haltestellenanzeigen schaffenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme