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Quartiersmanagement Ginnheim

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 9
14 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat wird gebeten, das Quartiersmanagement in Ginnheim zu evaluieren, bevor eine Entscheidung über eine Verlängerung getroffen wird. Dies soll sicherstellen, dass die Haushaltsmittel effizient eingesetzt werden und die positiven Entwicklungen im Stadtteil weiterhin gefördert werden.

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Anregung

Der Magistrat wird gebeten, im Sinne eines effizienten Einsatzes von Haushaltsmitteln das seit dem 01.01.2018 eingerichtete Quartiersmanagement zu evaluieren, bevor eine Entscheidung über eine Verlängerung getroffen wird.

Begründung

Mit Zustimmung des Ortsbeirats besteht seit dem 01.01.2018 in Ginnheim wieder ein Quartiersmanagement in Trägerschaft des Internationalen Bundes, IB, der bereits von 2001 bis 2006 in diesem Rahmen aktiv war. Seit 2006 hatte der - weiterhin aktive - Verein I.d.e.a.l. e. V. diese Aufgaben übernommen und ein - von vielen Institutionen und in vielen Zusammenhängen immer wieder positiv hervorgehobenes - Netzwerk engagierter Bewohner und Bewohnerinnen aufgebaut. Daneben besteht ein regelmäßig tagender Stadtteilarbeitskreis, in dem Institutionen und Vereine vertreten sind. Im Zusammenhang mit negativen Entwicklungen in der Platensiedlung war 2018 ferner ein Regionalrat mit Schwerpunkt Kriminalitätsprävention eingerichtet worden. Die negativen Entwicklungen in der Platensiedlung, die zu der erneuten Einführung eines Quartiersmanagements geführt hatten, konnten durch großes Engagement der ABG als größte Vermieterin in der Platensiedlung, gezieltes Eingreifen der Polizei und Mithilfe der Wohnbevölkerung deutlich zurückgedrängt werden. Auch beginnt sich die Einwohnerstruktur durch den Zuzug von außen zu verändern und besser zu durchmischen. Im Rahmen einer Evaluation wäre zu prüfen, welchen Anteil das Quartiersmanagement an dieser Entwicklung hat. Bereits bei der Entscheidung über die Einführung eines Quartiersmanagements waren Bedenken wegen des Entstehens möglicher Doppel- und Dreifachstrukturen bzw. der Überschneidung mit bereits vorhandenen Einrichtungen erhoben worden. Nachdem der aktuelle Quartiersmanager offenbar vorrangig die Strukturen des Stadtteilarbeitskreises nutzt, wäre im Rahmen einer Evaluation zu prüfen, ob diese Strukturen zusammen mit den anderen, im Stadtteil vorhandenen ausreichend sind, um in Zukunft das Miteinander im Stadtteil zu organisieren.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 19. Oktober 2020OFOF 884/9Quartiersmanagement GinnheimOrtsbeiratsantrag · FDP
  2. 29. Oktober 2020Sie sind hier
    OMOM 6816Quartiersmanagement Ginnheim
    Direktanregung
  3. 22. Januar 2021Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 114Quartiersmanagement GinnheimStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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