Quartiersmanagement Ginnheim
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt eine Evaluation des Quartiersmanagements in Ginnheim, das seit dem 01.01.2018 besteht. Ziel ist es, den effizienten Einsatz von Haushaltsmitteln zu prüfen, bevor eine Entscheidung über eine Verlängerung getroffen wird. Die Evaluation soll klären, welchen Einfluss das Quartiersmanagement auf die positive Entwicklung im Stadtteil hat.
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Thema Wohnen verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, im Sinne eines effizienten Einsatzes von Haushaltsmitteln das seit dem 01.01.2018 eingerichtete Quartiersmanagement zu evaluieren, bevor eine Entscheidung über eine Verlängerung getroffen wird.
Begründung
Mit Zustimmung des Ortsbeirats besteht seit dem 01.01.2018 in Ginnheim wieder ein Quartiersmanagement in Trägerschaft des Internationalen Bundes IB, der bereits von 2001 bis 2006 in diesem Rahmen aktiv war. Seit 2006 hatte der - weiterhin aktive - Verein I.d.e.a.l. e.V. diese Aufgaben übernommen und ein - von vielen Institutionen und in vielen Zusammenhängen immer wieder positiv hervorgehobenes - Netzwerk engagierter Bewohner und Bewohnerinnen aufgebaut. Daneben besteht ein regelmäßig tagender Stadtteilarbeitskreis, in dem Institutionen und Vereine vertreten sind. Im Zusammenhang mit negativen Entwicklungen in der Platensiedlung war 2018 ferner ein Regionalrat mit Schwerpunkt Kriminalitätsprävention eingerichtet worden. Die negativen Entwicklungen in der Platensiedlung, die zu der erneuten Einführung eines Quartiersmanagements geführt hatten, konnten durch großes Engagement der ABG als größter Vermieterin in der Platensiedlung, gezieltes Eingreifen der Polizei und Mithilfe der Wohnbevölkerung deutlich zurückgedrängt werden. Auch beginnt sich die Einwohnerstruktur durch den Zuzug von außen zu verändern und besser zu durchmischen. Im Rahmen einer Evaluation wäre zu prüfen, welchen Anteil das Quartiersmanagement an dieser Entwicklung hat. Bereits bei der Entscheidung über die Einführung eines Quartiersmanagements waren Bedenken wegen des Entstehens möglicher Doppel- und Dreifachstrukturen bzw. der Überschneidung mit bereits vorhandenen Einrichtungen erhoben worden. Nachdem der aktuelle Quartiersmanager offenbar vorrangig die Strukturen des Stadtteilarbeitskreises nutzt, wäre im Rahmen einer Evaluation zu prüfen, ob diese Strukturen zusammen mit den anderen, im Stadtteil vorhandenen ausreichend sind, um in Zukunft das Miteinander im Stadtteil zu organisieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Oktober 2020Sie sind hierOFOF 884/9Quartiersmanagement GinnheimOrtsbeiratsantrag · FDP
- 29. Oktober 2020OMOM 6816Quartiersmanagement GinnheimDirektanregung
- 22. Januar 2021Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 114Quartiersmanagement GinnheimStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, FDP und BFF gegen GRÜNE und LINKE. (= Ablehnung)