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Baumnachpflanzungen im öffentlichen Raum lebend durch Hitze und Trockenheit bringen

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 2
2 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Die Anregung fordert den Magistrat auf, Maßnahmen zur Verbesserung des Baumerhalts und der Pflege im städtischen Raum zu prüfen und zu berichten. Insbesondere sollen die Auswirkungen der Trockenheit auf Baumbestände analysiert und Maßnahmen zur Unterstützung von Neupflanzungen und Baumpatenschaften implementiert werden.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Antwort steht aus

Der Magistrat muss bis zum 14.12.2026 antworten. Noch 67 Tage.Warum?

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Anregung

Der Magistrat wird gebeten,

  1. zu prüfen und berichten,

a) wie viele Bäume im Ortsbezirk aufgrund der diesjährigen Trockenheit und Hitze beschädigt/abgestorben sind. Zwischen jungen, nicht aktiv bewässerten Bäumen (bis zu einem Alter von sieben Jahren) und älteren Bäumen soll dabei unterschieden werden;

b) welche Bereiche im Ortsbezirk hiervon besonders betroffen sind;

  1. Bäume, insbesondere Neupflanzungen und junge Bäume, besser vor dem Austrocknen im Sommer zu schützen und hierzu

a) zu prüfen und zu berichten, mit welchen Maßnahmen der Magistrat das vermehrte Absterben von Bäumen, insbesondere von Neu- und Ersatzpflanzungen im Straßenraum künftig zu verhindern gedenkt;

b) das potenzielle Engagement von Anwohner*innen anzusprechen, indem jeder neu gepflanzte Baum im Straßenraum und in Grünanlagen in Wohngebieten mit einem Hinweisschild / einer Plakette etc. versehen wird, um zum aktiven Bewässern zu animieren ("Gieß mich!" o. ä.). Darauf soll ein Hinweis zur Häufigkeit und Menge (z. B. "einmal pro Woche 70 bis 100 Liter") sowie der Hinweis auf Gieß- und Beetpatenschaften inklusive der entsprechenden Kontaktdaten (z. B. über einen QR-Code) gut sichtbar aufgebracht werden;

c) Baumpatenschaften darüber hinaus deutlich stärker aktiv (über Plakate, Zeitungen, soziale Medien etc.) zu bewerben und auch die niedrigschwellige Möglichkeit einer Gießpatenschaft (ohne gärtnerische Pflege der Baumscheibe) mit einer kleinen Plakette am Baum zu würdigen;

d) verstärkt Wassersäcke einzusetzen, um eine größere Wassermenge an neu gepflanzte Bäume bringen zu können, ohne die Intervalle der aktiven Bewässerung verkürzen zu müssen;

  1. insgesamt den Bereich der Baumpflege personell und finanziell deutlich stärker aufzustellen, um auf die künftig längeren und intensiveren Hitze- und Trockenperioden vorbereitet zu sein.

Begründung

Der diesjährige Sommer hat mit seinen sehr langen und heißen Trockenphasen dem städtischen Baumbestand extrem geschadet. Vermehrt sterben Bäume ab, müssen nachgepflanzt werden. Nachpflanzungen müssen inzwischen sieben Jahre oder länger aktiv bewässert werden, bis sie die teils immer weiter absinkenden Grundwasserspiegel erreichen. Die jungen Bäume überstehen oftmals die Zeit der Hitze und Trockenheit nicht, weil keine hinreichende aktive Bewässerung sichergestellt wird. Personalengpässe wirken sich hier langfristig gravierend auf das städtische Mikroklima aus, wenn hierdurch der Bestand an großen Bäumen sinkt und Nachpflanzungen schlicht vertrocknen.

An dieser Stelle ist eine deutliche stärkere Prioritätensetzung des Magistrats auf den Erhalt, die Pflege und letztlich deutliche Vergrößerung des Baumbestandes gefordert. Das muss sich künftig in der Bereitstellung des finanziellen und personellen Budgets widerspiegeln.

Neben dem städtischen Engagement der zuständigen Ämter sollte aber auch das Potenzial des Engagements der Bewohner*innen Frankfurts stärker angesprochen werden. Viel zu wenige Menschen wissen überhaupt um die Möglichkeit einer Baumpatenschaft (Gieß- oder Beetpatenschaft), bei der man sich wahlweise entweder "nur" um die Bewässerung eines Baumes oder auch zusätzlich der Pflege von dessen Baumscheibe kümmert. Das schließt das regelmäßige Bewässern als auch die gärtnerische Pflege, also das Anlegen von kleinen Beeten um den Baum herum, ein. Das Erspart dem Grünflächenamt potenziell immense Arbeit und Personalaufwand.

Zweiteres wird aktuell mit einer Plakette am Baum sowie finanzieller Förderung beispielsweise für Saatgut, Substrate, Werkzeuge oder Pflanzmaterialien, gewürdigt. Aber auch Gießpatenschaften erbringen für die Stadt und die Bewohner*innen schon einen sehr wichtigen Dienst, der ebenfalls eine Würdigung durch eine Plakette verdient.

Diese Städtische Neupflanzung am Dammgraben ist offensichtlich bereits vertrocknet und abgestorben.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 21. August 2026OFOF 116/2Baumnachpflanzungen im öffentlichen Raum lebend durch Hitze und Trockenheit bringenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 21. September 2026Sie sind hier
    OMOM 672Baumnachpflanzungen im öffentlichen Raum lebend durch Hitze und Trockenheit bringen
    Direktanregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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