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Baumnachpflanzungen im öffentlichen Raum lebend durch Hitze und Trockenheit bringen

Vorlagentyp: OFGRÜNE
2 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Antrag fordert Maßnahmen zum Schutz von Bäumen im Stadtbezirk während extremer Hitzewellen und Trockenheit. Dies umfasst die Implementierung von Baumpatenschaften und aktivere Bewässerungsmaßnahmen, um die Überlebenschancen junger und neu gepflanzter Bäume zu erhöhen. Ziel ist es, den Baumbestand in Frankfurt zu erhalten und zu vergrößern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Am Dammgraben — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 05.10.2026.

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Antrag

Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten,

  1. zu prüfen und berichten,

a) wie viele Bäume im Ortsbezirk aufgrund der diesjährigen Trockenheit und Hitze geschädigt / abgestorben sind. Zwischen jungen, nicht aktiv bewässerten Bäumen (bis 7 Jahre) und älteren Bäumen soll dabei unterschieden werden.

b) welche Bereiche im Ortsbezirk hiervon besonders betroffen sind.

  1. Bäume, insbesondere Neupflanzungen und junge Bäume, besser vor dem Austrocknen im Sommer zu schützen und hierzu

a) zu prüfen und berichten, mit welchen Maßnahmen der Magistrat das vermehrte Absterben von Bäumen, insbesondere von Neu- und Ersatzpflanzungen im Straßenraum künftig zu verhindern gedenkt.

b) das potenzielle Engagement von Anwohner*innen anzusprechen, indem jeder neu gepflanzte Baum im Straßenraum und in Grünanlagen in Wohngebieten mit einem Hinweisschild/einer Plakette/etc. versehen wird, um zum aktiven Bewässern zu animieren ("Gieß mich!" o.ä.). Darauf soll ein Hinweis zur Häufigkeit und Menge (z.B. "1x pro Woche 70 - 100 L"), sowie der Hinweis auf Gieß- und Beetpatenschaften inklusive der entsprechenden Kontaktdaten (z.B. über eine QR-Code) gut sichtbar aufgebracht werden.

c) Baumpatenschaften darüber hinaus deutlich stärker aktiv (über Plakate, Zeitungen, soziale Medien etc.) zu bewerben und auch die niedrigschwellige Möglichkeit einer Gießpatenschaft (ohne gärtnerische Pflege der Baumscheibe) mit einer kleinen Plakette am Baum zu würdigen.

d) verstärkt Wassersäcke einzusetzen, um eine größere Wassermenge an neu gepflanzte Bäume bringen zu können, ohne die Intervalle der aktiven Bewässerung verkürzen zu müssen.

  1. insgesamt den Bereich der Baumpflege personell und finanziell deutlich stärker aufzustellen, um auf die künftig längeren und intensiveren Hitze- und Trockenperioden vorbereitet zu sein.

Begründung

Der diesjährige Sommer hat mit seinen sehr langen und heißen Trockenphasen dem städtischen Baumbestand extrem geschadet. Vermehrt sterben Bäume ab, müssen nachgepflanzt werden. Nachpflanzungen müssen inzwischen 7 Jahre oder länger aktiv bewässert werden, bis sie die teils immer weiter absinkenden Grundwasserspiegel erreichen. Die jungen Bäume überstehen oftmals die Zeit der Hitze und Trockenheit nicht, weil keine hinreichende aktive Bewässerung sichergestellt wird. Personalengpässe wirken sich hier langfristig gravierend auf das städtische Mikroklima aus, wenn hierdurch der Bestand an großen Bäumen sinkt und Nachpflanzungen schlicht vertrocknen. Hier ist eine deutliche stärkere Prioritätensetzung des Magistrats auf den Erhalt, die Pflege und letztlich deutliche Vergrößerung des Baumbestandes gefordert. Das muss sich künftig in der Bereitstellung des finanziellen und personellen Budgets widerspiegeln. Neben dem städtischen Engagement der zuständigen Ämter sollte aber auch das Potenzial des Engagements der Bewohner*innen Frankfurts stärker angesprochen werden. Viel zu wenige Menschen wissen überhaupt um die Möglichkeit einer Baumpatenschaft (Gieß- oder Beetpatenschaft), bei der man sich wahlweise entweder "nur" um die Bewässerung eines Baumes oder auch zusätzlich der Pflege von dessen Baumscheibe kümmert. Das schließt das regelmäßige Bewässern als auch die gärtnerische Pflege, also das Anlegen von kleinen Beeten um den Baum herum, ein. Das Erspart dem Grünflächenamt potenziell immense Arbeit und Personalaufwand. Zweiteres wird aktuell mit einer Plakette am Baum, sowie finanzieller Förderung beispielsweise für Saatgut, Substrate, Werkzeuge oder Pflanzmaterialien, gewürdigt. Aber auch Gießpatenschaften erbringen für die Stadt und die Bewohner*innen schon einen sehr wichtigen Dienst, der ebenfalls eine Würdigung durch eine Plakette verdient. Diese Städtische Neupflanzung am Dammgraben ist offensichtlich bereits vertrocknet und abgestorben.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 21. August 2026Sie sind hier
    OFOF 116/2Baumnachpflanzungen im öffentlichen Raum lebend durch Hitze und Trockenheit bringen
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 21. September 2026OMOM 672Baumnachpflanzungen im öffentlichen Raum lebend durch Hitze und Trockenheit bringenDirektanregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 2
Sitzung 4 · 21.09.2026
TO II, TOP 16
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 672 2026 Die Vorlage OF 116/2 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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