Hitzeschutz für die Helmholtzschule
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Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, Maßnahmen zum Hitzeschutz an der Helmholtzschule zu ergreifen, um die unerträglichen Temperaturen in den oberen Stockwerken zu reduzieren. Dies ist notwendig, da die Schule in einem alten Gebäude ohne ausreichende Isolierung untergebracht ist und die Schüler sowie Lehrer unter den hohen Temperaturen leiden.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAnregung
Der Magistrat wird gebeten, mit der Schulkonferenz der Helmholtzschule (Schulleitung, Lehrerschaft, Schülerschaft, Elternvertretern) in Kontakt zu treten und benötigte bauliche Maßnahmen zum Schutz vor Hitze in den oberen Stockwerken in die Wege zu leiten. Hierzu könnten beispielsweise folgende Maßnahmen beitragen:
- Eine Klimatisierung der oberen Stockwerke, die zum Beispiel durch Fotovoltaik auf dem Dach mit Energie versorgt werden könnte.
- Ein Weißanstrich der Dachfläche des Altbaus.
- Die Ausstattung der Fenster mit Lochblenden zur nächtlichen Lüftung.
- Das Anbringen von Sonnenschutzfolien.
Begründung
Die Helmholtzschule mit rund 850 Schülern und circa 80 Lehrern befindet sich in einem über einhundert Jahre altem Gebäude mit drei Stockwerken ohne ernsthafte Isolierung. Die Fenster schließen unzureichend und vor allem wird es in den Sommermonaten in den oberen beiden Stockwerken ab dem späten Vormittag und noch stärker am Nachmittag unerträglich heiß. Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrerschaft leiden massiv unter diesen Umständen. Dies gilt sowohl für den Gebäudeteil an der Brüder-Grimm-Straße als auch an der Habsburgerallee. Eine Verlegung des Unterrichts in andere Räume ist nicht möglich, da alle verfügbaren Räume dauerhaft belegt sind. Genereller Unterrichtsausfall (Hitzefrei) ist aufgrund der einschlägigen Bestimmungen nicht vorgesehen, zumal die Helmholtzschule zu den Ganztagesschulen (Profil 2) zählt. Die vor einigen Jahren angebrachten Außenlamellen sind angesichts der Temperaturentwicklung der letzten Jahre vollkommen unzureichend.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. August 2024OFOF 424/4Hitzeschutz für die HelmholtzschuleOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, SPD
- 3. September 2024Sie sind hierOMOM 5814Hitzeschutz für die HelmholtzschuleDirektanregung
- 24. November 2025Antwort des Magistrats · nach 66 WochenSTST 1978Hitzeschutz für die HelmholtzschuleStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme