Pleiten Pech und Pannen: Das öffentliche WC am Uhrtürmchen in Bornheim
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Zusammenfassung
Der Magistrat wird aufgefordert, die defekte öffentliche Toilettenanlage am Bornheimer Uhrtürmchen abzubauen und schnellstmöglich eine funktionierende neue Toilettenanlage zu errichten. Zudem soll die Nutzung für alle Personengruppen kostenfrei sein.
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Am 22. Februar 2006 wurde die öffentliche Toilettenanlage am Bornheimer Uhrtürmchen, zwischen Mainkurstraße und Spessartstraße, feierlich durch die damalige Frankfurter Oberbürgermeisterin Dr. h. c. Petra Roth und weitere Magistratsvertreter feierlich eröffnet.
Nachdem die alte Toilettenanlage im Untergeschoss des Kiosks, nach Aussage von Fachleuten in den Dezernaten, nicht mehr reparabel war und die Erneuerung der sogenannten Fäkalienhebeanlage nahezu unlösbare Probleme schuf, wurde deshalb die neue Toilettenanlage, bestehend aus drei Kabinen und einem Pissoir, ebenerdig errichtet. Zudem wurde ein Imbiss bzw. eine Wurstbraterei in die öffentliche Toilettenanlage integriert.
Den Planerinnen und Planern war nichts zu teuer; den Bornheimerinnen und Bornheimern sowie den Marktbesuchern und Marktbeschickern sollte nur das Beste geboten werden. Die automatischen Toilettentüren wurden sogar aus den USA importiert.
Doch die letzten 17 Jahre waren nur von Pleiten, Pech und Pannen gekennzeichnet. All die zahlreichen Defekte und die damit zusammenhängenden Schließungen, einmal sogar annähernd zwei Jahre, gehören zur Schadensbilanz. Nicht eingeschlossen den Ärger der Bornheimerinnen und Bornheimer sowie der zahlreichen Marktbesucherinnen und Marktbesucher sowie Marktbeschickerinnen und Marktbeschicker.
Hier muss endlich eine mutige und radikale Lösung geschaffen werden.
Der Magistrat wird daher aufgefordert,
- diese öffentliche Toilettenanlage abzubauen;
- eine öffentliche Toilettenanlage, die dem Begriff einer funktionierenden öffentlichen Toilettenanlage gerecht wird, schnellstmöglich an gleicher Stelle zu errichten;
- die Nutzung der Toilettenanlage für alle Personengruppen kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. April 2023OFOF 299/4Pleiten Pech und Pannen: Das öffentliche WC am Uhrtürmchen in BornheimOrtsbeiratsantrag · dFfm
- 25. April 2023Sie sind hierOMOM 3853Pleiten Pech und Pannen: Das öffentliche WC am Uhrtürmchen in BornheimDirektanregung
- 20. Oktober 2023Antwort des Magistrats · nach 28 WochenSTST 2179Pleiten Pech und Pannen: Das öffentliche WC am Uhrtürmchen in BornheimStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats