Ganztag in Bornheim und Ostend
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, die Vorbereitung der Schulen und Horte in Bornheim und Ostend auf den Ganztag ab 2026 zu prüfen. Dies ist notwendig, da viele Familien aktuell Schwierigkeiten haben, einen Hortplatz zu finden, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefährdet.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAnregung
Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, wie die Schulen und Horte sowie andere beteiligte Akteure in den Stadtteilen Bornheim und Ostend auf den Ganztag und den gesetzlichen Anspruch ab 2026 vorbereitet sind. Konkret sollen folgende Fragen beantwortet werden:
- Wie hoch ist die Abdeckung an Ganztagsbetreuung für Grundschülerinnen und Grundschüler in Bornheim und Ostend aktuell, einzeln aufgeführt für die Grundschulen Valentin-Senger-Schule, Kirchnerschule, Linnéschule, Uhlandschule und Dahlmannschule?
- Welche Änderungen bzgl. des Bedarfs an Ganztagsbetreuung werden bis zum Jahr 2026 erwartet, wie hoch ist der dann und welche Abdeckung wird dann erreicht?
- Welche Schulen arbeiten in Bornheim und Ostend bereits erfolgreich in welchem Ganztagsmodell?
- Wie weit ist das Stadtschulamt mit der Begleitung und Beratung der übrigen Schulen zur Entwicklung ihres Ganztagskonzeptes?
- Wurden alle Schulen im Schulbezirk bereits begangen?
- Welche Maßnahmen und Konzepte gibt es für die Schulen im Schulbezirk, in denen die Kinder bisher überwiegend in Horten betreut werden und in denen die räumlichen Voraussetzungen wie eine Küche oder eine andere Versorgung mit warmem Mittagessen nicht vorhanden sind?
- Gibt es bereits Pilotprojekte, andere Akteure (Vereine, Musikschulen etc.) mit in die Planungen einzubeziehen?
- Wie hoch ist die Zahl der zusätzlich benötigten Fachkräfte für die Schulbezirke Bornheim und Ostend?
Begründung
Aktuell berichten viele Familien, dass ihr Kind keinen Hortplatz für das kommende Schuljahr gefunden haben. Andere Kinder haben in Einrichtungen einen Platz bekommen, die eigentlich zum Schulbezirk einer anderen Grundschule gehören. Damit verbunden sind häufig weitere und somit gefährlichere Wege, die ggf. alleine gegangen werden müssen, und die Auflösung von Bezugsgruppen. Teenie-Gruppen in Kita-Frankfurt-Einrichtungen müssen zugunsten von Hortplätzen schließen. Für Familien ist die verlässliche Kinderbetreuung Grundlage für ihr Arbeitsleben und somit für ihre wirtschaftliche Existenz. Für Kinder ist der Besuch eines Hortes oder einer Nachmittagsbetreuung essenziell für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Grundlage für Chancengleichheit.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. Februar 2023OFOF 282/4Ganztag in Bornheim und OstendOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 14. März 2023Sie sind hierOMOM 3656Ganztag in Bornheim und OstendDirektanregung
- 24. November 2023Antwort des Magistrats · nach 38 WochenSTST 2387Ganztag in Bornheim und OstendStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats