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Neubaugebiete durch rechtzeitigen und ausreichenden ÖPNV erschließen

Vorlagentyp: OM
15 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Anregung an den Magistrat vom 23.01.2018, OM 2675 entstanden aus Vorlage: OF 246/7 vom 02.01.2018

Betreff: Neubaugebiete durch rechtzeitigen und ausreichenden ÖPNV erschließen Vorgang: M 176/17 Der Magistrat wird gebeten zu berichten, 1. wie die Erschließung mit schienengebundenem öffentlichen Nahverkehr neuer Wohngebiete im Fr ankfurter Nordwesten erfolgen soll und 2. ob er die Ansicht vertritt, dass das ÖPNV-Angebot bei Bezug der ersten neuen Wohnungen zur Verfügung stehen soll.

Begründung: Unabhängig von Art und Umfang einer neuen Bebauung im Frankfurter Nordwesten ist eine verkehrliche Erschließung nötig. Bei der Vorstellung der Vorlage M 176 erklärte der Planungsdezernent auf eine Frage nach dem Straßennetz, man müsse stärker vom Auto abkommen und andere Wege suchen. Ein anderer Weg ist der schienengebundene öffentliche Nahverkehr. So wurden die U-Bahn-Linie U 6, die geplante Regionaltangente West (RTW) und die Stadtschnellbahn-Linie S 5 erwähnt. Für die angeblich möglichen 30.000 Neubürger wird rechtzeitig ein leistungsfähiges Verkehrsangebot benötigt. Die U 6 ist schon jetzt während des Berufsverkehrs vollkommen ausgelastet, obwohl sie acht Mal in der Stunde verkehrt. Die Frequenz kann maximal auf zwölf Verkehre erhöht werden, da die U 6 ab Industriehof gemeinsam mit der U 7 den U-Bahn-Tunnel benutzt. Die RTW wird halbstündlich (für maximal etwa 600 Fahrgäste) verkehren. Als Zweisystemfahrzeug benutzt sie meist Gleise, die schon von anderen Bahnen frequentiert werden. Eine Erhöhung des Taktes ist daher nicht vorgesehen. Die S 5 ist - wie die örtlichen Buslinien - schon jetzt im Berufsverkehr überlastet. Der U-Bahn-Verkehr in Nord-Süd-Richtung (A-Linie) ist inzwischen ebenfalls überlastet, da der Bau des Lückenschlusses der C-Linie zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte, obwohl fertig geplant und vom Land Hessen unterstützt, abgesagt wurde. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 7

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. Januar 2018OFOF 246/7Neubaugebiete durch rechtzeitigen und ausreichenden ÖPNV erschließenOrtsbeiratsantrag · CDU
  2. 23. Januar 2018Sie sind hier
    OMOM 2675Neubaugebiete durch rechtzeitigen und ausreichenden ÖPNV erschließen
    Direktanregung
  3. 20. April 2018Antwort des Magistrats · nach 15 WochenSTST 805Neubaugebiete durch rechtzeitigen und ausreichenden ÖPNV erschließenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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