Hitzekonzept für den Tel-Aviv-Platz im Europaviertel Frankfurt am Main: Verschattungsmaßnahmen Der Magistrat wird gebeten, ein Hitzekonzept für den…
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Hitzekonzept für den Tel-Aviv-Platz im Europaviertel Frankfurt am Main: Verschattungsmaßnahmen Der Magistrat wird gebeten, ein Hitzekonzept für den Tel-Aviv-Platz im Frankfurter Europaviertel zu entwickeln und umzusetzen. Konkret wird der Magistrat gebeten zu prüfen und zu veranlassen, dass auf dem Tel-Aviv-Platz wirksame, saisonale Verschattungsmaßnahmen installiert werden, um den Platz auch während sommerlicher Hitzeperioden als attraktiven, belebten und gesundheitlich unbedenklichen Aufenthaltsort zu erhalten. Auf dem Tel-Aviv-Platz sollen in den Sommermonaten großformatige Sonnensegel oder vergleichbare Verschattungskonstruktionen installiert werden. Diese sollen - in den Sommermonaten, voraussichtlich Mai bis September, aufgestellt und in den Wintermonaten fachgerecht eingelagert werden, um Witterungsschäden zu vermeiden und den Platz in den kühleren Jahreszeiten in seiner vollen Ausdehnung nutzbar zu halten; - so dimensioniert und positioniert werden, dass ein erheblicher Teil der Platzfläche wirkungsvoll verschattet wird; - sofern technisch und wirtschaftlich sinnvoll, begrünte oder bepflanzte Elemente integrieren, um zusätzlich zur Verbesserung des Mikroklimas beizutragen; - den dauerhaften Zugang für Rettungskräfte, Feuerwehr und Ordnungsdienste jederzeit gewährleisten.
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Entwicklung und Umsetzung eines Hitzekonzepts für den Tel-Aviv-Platz im Europaviertel. Die vorgeschlagenen Verschattungsmaßnahmen sollen insbesondere während sommerlicher Hitzewellen den Platz als attraktiven Aufenthaltsort erhalten.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Antwort überfällig
Der Magistrat hätte bis zum 08.09.2026 antworten müssen. Seit 36 Tagen liegt nichts vor.Warum?
Tel-Aviv-Platz — 12 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 25.09.2026.
- Öffentlicher Trinkwasserbrunnen auf dem Tel-Aviv-Platz25.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Mehr Sicherheit auf dem Tel-Aviv-Platz im Europaviertel – Maßnahmen gegen die gefährliche Nutzung von E-Scootern und E-Rollern15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Trinkwasserbrunnen im Gallus am oder auf dem Gustavsburgplatz31.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Der Magistrat wird gebeten, ein Hitzekonzept für den Tel-Aviv-Platz im Frankfurter Europaviertel zu entwickeln und umzusetzen. Konkret wird der Magistrat gebeten zu prüfen und zu veranlassen, dass auf dem Tel-Aviv-Platz wirksame, saisonale Verschattungsmaßnahmen installiert werden, um den Platz auch während sommerlicher Hitzeperioden als attraktiven, belebten und gesundheitlich unbedenklichen Aufenthaltsort zu erhalten. Auf dem Tel-Aviv-Platz sollen in den Sommermonaten großformatige Sonnensegel oder vergleichbare Verschattungskonstruktionen installiert werden. Diese sollen - in den Sommermonaten, voraussichtlich Mai bis September, aufgestellt und in den Wintermonaten fachgerecht eingelagert werden, um Witterungsschäden zu vermeiden und den Platz in den kühleren Jahreszeiten in seiner vollen Ausdehnung nutzbar zu halten; - so dimensioniert und positioniert werden, dass ein erheblicher Teil der Platzfläche wirkungsvoll verschattet wird; - sofern technisch und wirtschaftlich sinnvoll, begrünte oder bepflanzte Elemente integrieren, um zusätzlich zur Verbesserung des Mikroklimas beizutragen; - den dauerhaften Zugang für Rettungskräfte, Feuerwehr und Ordnungsdienste jederzeit gewährleisten.
Begründung
Der Tel-Aviv-Platz ist aufgrund seiner überwiegend versiegelten und schattenarmen Gestaltung in den Sommermonaten nur eingeschränkt als Aufenthaltsort nutzbar. Hitzeperioden, die im Zuge des Klimawandels in Frankfurt am Main nachweislich häufiger, länger und intensiver auftreten, verschärfen diese Situation. Die Stadt Frankfurt hat den Anspruch, ihren Bürgerinnen und Bürgern attraktive, nutzbare öffentliche Räume zu bieten. Diesem Anspruch wird der Tel-Aviv-Platz im Sommer derzeit nicht gerecht. Es ist Aufgabe der Stadt, hier aktiv gegenzusteuern und den Platz durch gezielte Maßnahmen ganzjährig als lebendigen Mittelpunkt des Europaviertels zu erhalten. Zwar wurden in den vergangenen Jahren bereits temporäre begrünte Sitzbänke auf dem Platz installiert. Diese stellen eine begrüßenswerte Maßnahme dar, reichen jedoch weder flächenmäßig noch in ihrer kühlenden Wirkung aus, um an Hitzetagen eine spürbare Entlastung zu schaffen. Best-Practice-Beispiele: Städte in Spanien, die traditionell mit extremer Hitze umgehen müssen, haben in den vergangenen Jahren wegweisende Lösungsansätze entwickelt, die als Vorbild für Frankfurt dienen können: In vielen spanischen Städten werden großflächige Textilsegel saisonal über Plätze und Straßenzüge gespannt, die den öffentlichen Raum effektiv vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und bei Bedarf wieder eingeholt werden können. Die Stadt Valladolid geht noch einen Schritt weiter und kombiniert Verschattung mit Begrünung: Bepflanzte Textilkonstruktionen überspannen dort rund 1.200 Quadratmeter Platzfläche und verbessern neben dem Mikroklima auch die Luftqualität im Straßenraum spürbar. Madrid hat auf der Puerta del Sol, einem der meistbesuchten Plätze Europas, großformatige Sonnensegel installiert und damit gezeigt, dass auch stark frequentierte und vollständig versiegelte Innenstadtplätze mit vergleichsweise geringem baulichem Aufwand hitzesicher gestaltet werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 17. Mai 2026OFOF 22/1Hitzekonzept für den Tel-Aviv-Platz im Europaviertel Frankfurt am Main: VerschattungsmaßnahmenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 16. Juni 2026Sie sind hierOMOM 183Hitzekonzept für den Tel-Aviv-Platz im Europaviertel Frankfurt am Main: VerschattungsmaßnahmenDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats