Sossenheim/Höchst/Nied: Förderung der biologischen Vielfalt an der Nidda und Main
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, Maßnahmen zur Aufklärung der Bevölkerung über die negativen Folgen der Fütterung von Wildtieren zu ergreifen. Dies soll durch Bildungsangebote, Führungen und Hinweisschilder geschehen, um die biologische Vielfalt an der Nidda und dem Main zu fördern.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAnregung
Durch Fütterung von Wildtieren entsteht eine Konzentration der Ansiedlung am Ufer von Nidda und Main.
Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, die notwendigen Schritte zu ergreifen, um die Förderung der Aufklärung der Bevölkerung zu verbessern in Bezug auf die Fütterung von Wildtieren und ihre negativen Folgen für Tier und Natur. Empfohlene Maßnahmen wären Bildungsangebote an Schulen, Führungen durch geschultes Personal, Hinweisschilder und Einbezug des Ordnungsamtes. Des Weiteren sollen Vergrämungsmaßnahmen gegen Kanadagänse und Nilgänse in besonders belasteten Gebieten geprüft und gegebenenfalls umgesetzt werden mit dem Ziel, Tier und Natur zu schützen.
Begründung
Wildtiere sondern an Orten mit Fütterung vermehrt Kot ab und fördern damit die Übertragung von Krankheiten, verringern übermäßig die Uferbegrünung und zerstören damit den Lebensraum für gefährdete Tierarten, wie dem Teichrohrsänger. Fütterungen verhindern außerdem die natürliche Regulierung und bevorzugen anpassungsfähigere Tierarten, insbesondere invasiver Tierarten (Neozoen) wie Kanadagänse und Nilgänse.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 13. Dezember 2021OFOF 310/6Sossenheim/Höchst/Nied: Förderung der biologischen Vielfalt an Nidda und MainOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 12. Januar 2022OFOF 321/6Sossenheim/Höchst/Nied: Förderung der biologischen Vielfalt an der Nidda und MainOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 8. Februar 2022Sie sind hierOMOM 1538Sossenheim/Höchst/Nied: Förderung der biologischen Vielfalt an der Nidda und MainDirektanregung
- 29. April 2022Antwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 1060Sossenheim/Höchst/Nied: Förderung der biologischen Vielfalt an der Nidda und MainStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats