Keine Versiegelung der Grünen Lunge - Kalt- und Frischluftschneise für Frankfurt erhalten
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, die Grüne Lunge in Frankfurt zu erhalten und nicht zu bebauen. Dies soll die Lebensqualität und Gesundheit der Bürger*innen auch in der Klimakrise sichern und die Schadstoffbelastung in den Stadtteilen Bornheim, Nordend und der Frankfurter City reduzieren.
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Kleingartenweg — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 30.10.2025.
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Neues zu Kleingartenweg per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat beschließt:
Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat:
(1)
Die Grüne Lunge nicht zu bebauen.
(2)
Die versiegelten Flächen zu entsiegeln bis zur Friedberger Landstraße, einschließlich der 'Wiesen' der Autohändler*innen stadtauswärts vom Schlinkenweg und der alten teils versiegelten Gärtnerei, die vom Kleingartenweg tief in die Grüne Lunge geht. Diese Öffnung an der Friedberger Landstraße verbindet die Grüne Lunge mit der Kaltluftentstehungsfläche des grünen Hauptfriedhofs. Im Dreieck vom Schlingenweg bis zum stadteinwärts liegenden Kleingartenriegel mindestens alle stadteigenen Grundstücke zu entsiegeln.
(3) Den Bebauungsplan 880 entsprechend zu überarbeiten und dabei auch die Kleingärten zu sichern.
(4)
Die Grüne Lunge in allen übergeordneten Plänen, wie dem Flächennutzungsplan zu sichern.
(5)
Die Grüne Lunge als wertvolle Grünfläche mit ihrer biologischen Vielfalt unter den Schutz der Naturschutzgesetze zu stellen.
(6)
Alle Grundstücke in der Grünen Lunge für die Stadt Frankfurt zu kaufen.
(7)
Alle Maßnahmen den Bürger*innen, ebenso wie dem Ortsbeirat zur Diskussion vorzustellen.
Begründung
Die Lebensqualität und die Gesundheit der Einwohner*innen auch in Klimakrise zu erhalten. Die Kalt- und Frischluftschneise wirkt der Erhitzung und der Schadstoffbelastung (z. B. Feinstäube durch Autoreifenabrieb) der Stadtteile Bornheim, Nordend und der Frankfurter City entgegen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 10. September 2025 brachte ÖkoLinX-ARL im Ortsbeirat 3 diesen Antrag ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 30.10.2025 im OBR 3 abgelehnt.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE und Linke gegen CDU, FDP und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung); SPD und Volt (= Enthaltung) zu 2. CDU und FDP gegen ÖkoLinX-ARL (= Annahme); GRÜNE, SPD, Linke und Volt (= Enthaltung)