Künftiges Oberstufengymnasium nach Helga Einsele benennen
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
benennen Die gymnasiale Oberstufe in Preungesheim bedarf noch der Genehmigung durch das Kultus-ministerium. Diese bedingt auch ob es zu der Neugründung einer eigenständigen Oberstufe kommt. Dieses ist nach dem Hessischen Schulgesetz aber nicht mehr gewünscht, weshalb die Oberstufe gegebenenfalls der Carlo-Mierendorff-Schule zugeordnet wird.
Inhalt
Antrag vom 19.10.2015, OF 876/10
Betreff: Künftiges Oberstufengymnasium nach Helga Einsele benennen Die gymnasiale Oberstufe in Preungesheim bedarf noch der Genehmigung durch das Kultus-ministerium. Diese bedingt auch ob es zu der Neugründung einer eigenständigen Oberstufe kommt. Dieses ist nach dem Hessischen Schulgesetz aber nicht mehr gewünscht, weshalb die Oberstufe gegebenenfalls der Carlo-Mierendorff-Schule zugeordnet wird. Dies vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen: Der Magistrat wird gebeten sich beim Kultusministerium dafür einzusetzen, dass die gymnasiale Oberstufe in Preungesheim auch die Voraussetzungen zur eigenen Namensnennung erhält. Dies vorausgesetzt wird der Magistrat gebeten das künftige Oberstufengymnasium nach Helga Einsele zu benennen.
Begründung: Prof. Dr. Helga Einsele übernahm 1947 die Leitung der Preungesheimer Frauenhaftanstalt. Sie setzte sich auf vorbildliche Weise für wegweisende Verbesserungen der Lebensbedingungen inhaftierter Frauen ein. Sie ergriff dabei besonders Partei für die sozial schwächsten, die lebenslänglich inhaftierten Frauen und deren Kindern. Ihr Werk hat einen prägenden Einfluss auf die Humanisierung des Strafvollzugs ausgeübt. Sie führte Therapie- und Selbsthilfegruppen im Gefängnis ein, lange bevor im Zuge von Reformen diese Ansätze breite Anerkennung fanden. 1969 erhielt sie den Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union, das Land Hessen ehrte sie mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille. Große öffentliche Aufmerksamkeit erregte sie 1974 mit dem "Mutter-Kind-Haus", in dem inhaftierte junge Frauen zusammen mit ihren Kleinkindern leben können. Später war Prof. Dr. Helga Einsele Mitglied im Vorstand des Vereins, der das Haus noch immer unterstützt.Beratung im Ortsbeirat: 10
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Oktober 2015Sie sind hierOFOF 876/10Künftiges Oberstufengymnasium nach Helga Einsele benennenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 1. Dezember 2015OMOM 4776Künftiges Oberstufengymnasium nach Helga Einsele benennenDirektanregung
- 4. März 2016Antwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 444a) Künftiges Oberstufengymnasium nach Helga Einsele benennen b) Künftiges Oberstufengymnasium nach Friedrich-Stoltze benennenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und FDP gegen CDU (= Ablehnung); LINKE. und fraktionslos (= Enthaltung)