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Fehlende Betreuungsplätze für Grundschulkinder im Frankfurter Westen - Wie und wann wird Abhilfe geschaffen?

Vorlagentyp: OFSPD
36 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Frankfurter Westen - Wie und wann wird Abhilfe geschaffen? Vorgang: B 36/13 Laut B 36 v. 18.1.2013 gibt es in ganz Frankfurt z.Zt. etwa insg. 2500 Plätze in Horten oder der sog. Erweiterten Schulischen Betreuung (ESB), umd den Bedarf an Betreuungsplätzen für Grundschulkinder abzudecken (Betreuung bis 17.00 Uhr). Das entspricht einem Versorgungsgrad von rund 50%. Als erforderlich wird ein Versorgungsgrad von 65% angesehen. Im Frankfurter Westen liegt der Versorgungsgrad in vielen Schulbezirken weit unter 50% (z.B. Boehleschule in Griesheim 24%, Meister-Schule in Sindlingen 27%, Adolf-Reichwein- und Käthe-Kollwitz-Schule in Zeilsheim 35 bzw. 36%). Laut dem Bericht ist geplant jährlich 600 Plätze in ganz Frankfurt neu zu schaffen. 2016 soll ein Versorgungsgrad von 63% erreicht sein. Doch es ist aus dem Bericht nicht zu ersehen, wo, wie und wann die Betreuungssituation in den einzelnen Schulbezirken im Frankfurter Westen konkret verbessert werden soll. In Gesprächen mit Vertretern des Stadtschulamts vor Ort wird z.B. für den sehr schlecht versorgten Schulbezirk Boehleschule lediglich in Aussicht gestellt, dass versucht wird, für die Planung von erforderlichen Räumlichkeiten Mittel im nächsten Haushalt zu bekommen. Eine vergleichbare Aussage gibt es für die Schaffung zusätzlicher Plätze für die Käthe-Kollwitz-Schule. Als Fazit aus alldem ergibt sich, dass es zur zeit völlig offen ist, wann in solchen Problembezirken in den nächsten Jahren die fehlenden Plätze geschaffen werden. Gleichzeitig gibt es auch im Westen die sog. ganztägig arbeitenden Schulen, die vom Land finanziert werden. Deren Angebot reicht aber für viele Familien nicht aus, die eine Betreuung bis 16 oder 17 Uhr benötigen (insbesondere das Profil 1, wo an 3 Tagen ein Angebot bis 14.30 Uhr besteht, das nicht verpflichtend ist). Dies voraus geschickt fragt der Ortsbeirat den Magistrat, wie und wann er die fehlenden Betreuungsplätze für Grundschulkinder (Betreuung bis 17.00 Uhr) in den Schulbezirken im Frankfurter Westen schafft. Dabei soll auch dargelegt werden, wie aus Sicht des Magistrats die sog. ganztägig arbeitenden Schulen des Landes dabei mitwirken können bzw. welche Voraussetzungen diese dafür erfüllen müssten.

Inhalt

Antrag vom 28.05.2013, OF 752/6

Betreff: Fehlende Betreuungsplätze für Grundschulkinder im Frankfurter Westen - Wie und wann wird Abhilfe geschaffen? Vorgang: B 36/13 Laut B 36 v. 18.1.2013 gibt es in ganz Frankfurt z.Zt. etwa insg. 2500 Plätze in Horten oder der sog. Erweiterten Schulischen Betreuung (ESB), umd den Bedarf an Betreuungsplätzen für Grundschulkinder abzudecken (Betreuung bis 17.00 Uhr). Das entspricht einem Versorgungsgrad von rund 50%. Als erforderlich wird ein Versorgungsgrad von 65% angesehen. Im Frankfurter Westen liegt der Versorgungsgrad in vielen Schulbezirken weit unter 50% (z.B. Boehleschule in Griesheim 24%, Meister-Schule in Sindlingen 27%, Adolf-Reichwein- und Käthe-Kollwitz-Schule in Zeilsheim 35 bzw. 36%). Laut dem Bericht ist geplant jährlich 600 Plätze in ganz Frankfurt neu zu schaffen. 2016 soll ein Versorgungsgrad von 63% erreicht sein. Doch es ist aus dem Bericht nicht zu ersehen, wo, wie und wann die Betreuungssituation in den einzelnen Schulbezirken im Frankfurter Westen konkret verbessert werden soll. In Gesprächen mit Vertretern des Stadtschulamts vor Ort wird z.B. für den sehr schlecht versorgten Schulbezirk Boehleschule lediglich in Aussicht gestellt, dass versucht wird, für die Planung von erforderlichen Räumlichkeiten Mittel im nächsten Haushalt zu bekommen. Eine vergleichbare Aussage gibt es für die Schaffung zusätzlicher Plätze für die Käthe-Kollwitz-Schule. Als Fazit aus alldem ergibt sich, dass es zur zeit völlig offen ist, wann in solchen Problembezirken in den nächsten Jahren die fehlenden Plätze geschaffen werden. Gleichzeitig gibt es auch im Westen die sog. ganztägig arbeitenden Schulen, die vom Land finanziert werden. Deren Angebot reicht aber für viele Familien nicht aus, die eine Betreuung bis 16 oder 17 Uhr benötigen (insbesondere das Profil 1, wo an 3 Tagen ein Angebot bis 14.30 Uhr besteht, das nicht verpflichtend ist). Dies voraus geschickt fragt der Ortsbeirat den Magistrat, wie und wann er die fehlenden Betreuungsplätze für Grundschulkinder (Betreuung bis 17.00 Uhr) in den Schulbezirken im Frankfurter Westen schafft. Dabei soll auch dargelegt werden, wie aus Sicht des Magistrats die sog. ganztägig arbeitenden Schulen des Landes dabei mitwirken können bzw. welche Voraussetzungen diese dafür erfüllen müssten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. Januar 2013BB 36Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main  Fortschreibung 2012 - Kinderfreundliche Stadt: Zukunftsorientierte Planung der Betreuung der Kinder unter drei JahrenMagistratsbericht
  2. 28. Mai 2013Sie sind hier
    OFOF 752/6Fehlende Betreuungsplätze für Grundschulkinder im Frankfurter Westen - Wie und wann wird Abhilfe geschaffen?
    Ortsbeiratsantrag · SPD
  3. 18. Juni 2013VV 761Fehlende Betreuungsplätze für Grundschulkinder im Frankfurter Westen - Wie und wann wird Abhilfe geschaffen?Anfrage
  4. 30. September 2013Antwort des Magistrats · nach 36 WochenSTST 1436Fehlende Betreuungsplätze für Grundschulkinder im Frankfurter Westen - Wie und wann wird Abhilfe geschaffen?Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 6
Sitzung 22 · 18.06.2013
TO I, TOP 33
Angenommen
Auskunftsersuchen V 761 2013 Die Vorlage OF 752/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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