Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Frankfurt am Main
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Antrag vom 21.02.2005, OF 719/10
Betreff:
Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Frankfurt am Main
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen den vorgenannten Nahverkehrsplan mit der Maßnahme zu genehmigen, dass folgende Fehler beseitigt werden:
- Die Prognose der Einwohnerzahl Preungesheim ist falsch. Am 31.12.2003 betrug nach Auskunft des statistischen Jahrbuches der Stadt Frankfurt am Main die Bevölkerungszahl für Preungesheim 9.196.
Im Hinblick auf die Baugebiete "new betts“ und "Frankfurter Bogen“ kann davon ausgegangen werden, dass bis zum Jahre 2007 hier noch weitere 2.000 Bewohner hinzukommen.
- Die Einwohnerzahl Bonames, Siedlung Frankfurter Berg (angegeben mit Prognosezahl 5.117) ist ebenfalls falsch, da nach dem vorgenannten Jahrbuch bereits 5.956 Einwohner dort leben und durch die Baugebiete Edwards Garden und "Am Hilgenfeld“ weitere cirka 1.000 Bewohner hinzu kommen.
Aus dem statistischen Jahrbuch ergibt sich weiterhin, dass es im Jahre 2003 in den Stadtteilen folgende Zuzüge gab:
Preungesheim 267,
Eckenheim 79,
Berkersheim 41,
Frankfurter Berg 304,
wobei hier die neuen Baugebiete noch nicht mit eingeflossen sind. Wenn man bedenkt, dass die Statistik von 2003 stammt und hier eine Prognose für 2007 geschaffen werden sollte, so ist diese Prognose einfach nicht korrekt. Der Nahverkehrsplan muss geändert werden
Das Angebotskonzept (Anlage 21) ist um die Maßnahme der Linie 28, Gewerbegebiet Kalbach-Nord bis Harheim "Hochfeldstraße“, als Priorität A auszuschließen, da hier diese Priorität A nur angenommen worden ist für das Baugebiet Bonames-Ost. Dieses existiert noch nicht und ist auch bis 2007 nicht realisiert.
Als Priorität A ist jedoch der Ausbau der Linie 12 zum "Frankfurter Bogen“ und eine Priorität B bezüglich der Verbindung Bad Vilbel – Stadtmitte, über die "Friedberger Landstraße“. Hier hat überhaupt keine Berücksichtigung gefunden, dass der Bedarf des Nahverkehrs von Pendlern aus dem Osten (Hanau) dringend befriedigt werden muss, und zwar an der Stadtgrenze durch einoptimales Angebot einer kundenfreundlichen Einrichtung des ÖNPV.
Das Maßnahmenpaket zur Kostenreduzierung muss korrigiert werden:
Eine Einsparung der Taktdehnung im Abschnitt Preungesheim – Frankfurter Berg auf 15 Minuten bei der Linie U5 kann nicht erfolgen:
Diese Linie existiert nicht.
Weiterhin wird beantragt, als Angebotskonzeptfortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Frankfurt am Main (Anlage 21) als Priorität A den Ausbau der U-Bahnlinie U5 bis zum Frankfurter Berg aufzunehmen.
Antragstellende Fraktion: FDPHauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 10.12.2004, M 239 Beratung im Ortsbeirat: 10
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. Februar 2005Sie sind hierOFOF 719/10Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Frankfurt am MainOrtsbeiratsantrag · FDP
- 8. März 2005OAOA 1907Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Frankfurt am Main Vortrag des Magistrats vom 10.12.2004, M 239Anregung
- 2. August 2005Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 819Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Frankfurt am MainStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Annahme bei Enthaltung CDU zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Annahme bei Enthaltung CDU zu 5. Annahme bei Enthaltung CDU