Höchst: Stärkung, Weiterentwicklung und Zukunftssicherung des Kulturstandorts Höchst
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Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, den Kulturstandort Höchst zu stärken und langfristig zu sichern, indem die Zusammenarbeit zwischen dem Neuen Theater Höchst, dem FilmForum Höchst und dem Restaurant Wunderbar Höchst gefördert wird. Dies soll durch den Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Konzepte sowie durch die Einbindung relevanter Akteure erreicht werden.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Emmerich-Josef-Straße — 7 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 23.09.2026.
- Höchst: Kauf des Parkhauses in der Emmerich-Josef-Straße durch die ABG FRANKURT HOLDING23.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Stärkung, Weiterentwicklung und Zukunftssicherung des Kulturstandorts Höchst11.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Nahverkehrsplan 2025+, Ziffer II 2., 3. und 4.18.05.2026 · B (Bericht des Magistrats)
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Neues zu Emmerich-Josef-Straße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat 6 möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, den Kulturhotspot Höchst mit Neuem Theater Höchst, FilmForum Höchst und Restaurant Wunderbar Höchst zu unterstützen.
Insbesondere bittet das FilmForum Höchst um Unterstützung, gemeinsam mit der Leitung des Neuen Theaters Höchst, Konzepte für eine engere Zusammenarbeit zu entwickeln. Ziel ist die langfristige Sicherung der Institutionen durch Synergieeffekte. Hierzu könnte z.B. eine Initiierung eines Runden Tisches zwischen den Einrichtungen, dem Ortsbeirat, dem Kulturdezernat und dem Vermieter dienen, um tragfähige und zukunftssichernde Lösungen zu entwickeln und somit auch die westlichen Stadtteile zu stärken.
Begründung
Standort: Die Laufnähe zum Höchster Bahnhof trägt dazu bei, dass Publikum aus anderen Stadtteilen, aus dem Taunus und aus dem Stadtteil selbst ohne langwierige Parkplatzsuche und kurzen Wegen das Programm wahrnehmen können. Das beim selben Vermieter ansässige Restaurant Wunderbar ist ebenfalls auf diesen kulturellen Angeboten zur finanziellen Tragfähigkeit angewiesen. Ansonsten ist sie ein generationsübergreifender Treffpunkt für Menschen aus Höchst und den umliegenden Stadtteilen. Hierzu gehört ebenfalls der (Innenhof) Sommergarten, der gemeinsam mit Neuem Theater und Wunderbar genutzt wird.
Räumliche Nähe: Alle drei Institutionen teilen sich denselben Standort in der Emmerich-Josef-Straße. Eine gemeinsame Nutzung der Infrastruktur des Neuen Theaters Höchst und des FilmForums Höchst (z.B. Foyer, Bar, Technik) könnte Kosten senken und dadurch die Tragfähigkeit steigern. Leider darf das Kino das Foyer, anders als in früheren Zeiten guter Kooperation, nicht mehr nutzen, so dass insbesondere bei Festivals und anderen Veranstaltungen ein repräsentativer Rahmen verloren geht und Gäste wie Publikum ausschließlich den Seitenaufgang nutzen können. Dieser seit Pandemiebeginn existierende Zustand wurde auch nach Beendigung der Pandemie nicht mehr rückgängig gemacht. Finanzielle Stabilisierung: Das Neue Theater Höchst kämpft aktuell mit einem Defizit und hohen Fixkosten. Kooperationen bei Marketing oder gemeinsamen Veranstaltungsreihen (z.B. "Literatur im Film und auf der Bühne"; Konzerte, passend zu Filmreihen u.a. mehr) können neue Publikumsschichten erschließen. Es ist - vor dem Hintergrund der aktuellen finanziellen Situation - nicht verständlich, dass das Kinopublikum die Theaterbar nicht mehr nutzen kann und soll.
Effizienz: Durch gemeinsame Projektanträge beim Kulturamt Frankfurt könnten Fördermittel gezielter für den Standort Höchst akquiriert werden.
Kulturelle Strahlkraft: Als "kultureller Hotspot" des Frankfurter Westens profitiert der Stadtteil von einem vernetzten Angebot, das Theater, Kleinkunst, Programm-Kino und Restaurantbesuch mit z. B. vorherigen und/oder anschließendem kulinarisch passendem Angebot bündelt. Ein konstruktives und kooperatives Miteinander zwischen den kulturellen Institutionen im Stadtteil impliziert eine Aufwertung des Stadtteils und stärkt die öffentliche Wahrnehmung von Höchst als Subzentrum statt als bloße Peripherie. Dies liegt im Interesse aller Institutionen und auch der Bevölkerung sowie der Geschäftswelt in Höchst.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. Juli 2026Sie sind hierOFOF 69/6Höchst: Stärkung, Weiterentwicklung und Zukunftssicherung des Kulturstandorts HöchstOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE, FDP, Volt
- 11. August 2026OMOM 315Stärkung, Weiterentwicklung und Zukunftssicherung des Kulturstandorts HöchstDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, Linke, FDP und Volt gegen AfD (= Ablehnung)