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Aufnahme des Gutleutviertels in das .Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft.

Vorlagentyp: OFSPD
25 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

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Begründung

"Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft" Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, das Gutleutviertel als Quartier für das kommunale "Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft" festzulegen, damit das Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht durch die Einrichtung eines Quartiersmanagements die Wohn- und Lebenssituation im Stadtteil verbessern und den sozialen Zusammenhalt fördern kann. Begründung: Wie kaum ein anderer Stadtteil Frankfurts verändert sich das Gutleutviertel seit einigen Jahren. In das ehedem überwiegend von einkommensschwachen Familien (unter ihnen viele Migranten) bewohnte Viertel hat sich durch den Zuzug von wohlhabenden Menschen in hochpreisige Neubauwohnungen eine sehr heterogene Bewohnerschaft gebildet, die durch große Unterschiede nicht nur in ihrem Einkommen, sondern auch in ihrer Bildung und in ihrem kulturellen Hintergrund gekennzeichnet ist. Darüber hinaus konnte die Entwicklung einer angemessenen Infrastruktur mit den sich verändernden Wohnverhältnissen nicht Schritt halten. Dies gilt gleichermaßen für Einkaufsmöglichkeiten wie für Sportangebote und die Kinderbetreuung. Ein solches Quartiersmanagement könnte durch die Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche, der Moschee und dem Gude'Leut-Verein sowie mit engagierten Bewohnern und Bewohnerinnen helfen, den sozialen Frieden im Stadtteil zu wahren und ein harmonisches Miteinander zu fördern.

Inhalt

Antrag vom 20.09.2015, OF 665/1

Betreff: Aufnahme des Gutleutviertels in das "Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft"

Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, das Gutleutviertel als Quartier für das kommunale "Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft" festzulegen, damit das Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht durch die Einrichtung eines Quartiersmanagements die Wohn- und Lebenssituation im Stadtteil verbessern und den sozialen Zusammenhalt fördern kann.

Begründung: Wie kaum ein anderer Stadtteil Frankfurts verändert sich das Gutleutviertel seit einigen Jahren. In das ehedem überwiegend von einkommensschwachen Familien (unter ihnen viele Migranten) bewohnte Viertel hat sich durch den Zuzug von wohlhabenden Menschen in hochpreisige Neubauwohnungen eine sehr heterogene Bewohnerschaft gebildet, die durch große Unterschiede nicht nur in ihrem Einkommen, sondern auch in ihrer Bildung und in ihrem kulturellen Hintergrund gekennzeichnet ist. Darüber hinaus konnte die Entwicklung einer angemessenen Infrastruktur mit den sich verändernden Wohnverhältnissen nicht Schritt halten. Dies gilt gleichermaßen für Einkaufsmöglichkeiten wie für Sportangebote und die Kinderbetreuung. Ein solches Quartiersmanagement könnte durch die Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche, der Moschee und dem Gude'Leut-Verein sowie mit engagierten Bewohnern und Bewohnerinnen helfen, den sozialen Frieden im Stadtteil zu wahren und ein harmonisches Miteinander zu fördern.Beratung im Ortsbeirat: 1

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. September 2015Sie sind hier
    OFOF 665/1Aufnahme des Gutleutviertels in das .Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft.
    Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 3. November 2015OAOA 681Aufnahme des Gutleutviertels in das „Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft“Anregung
  3. 14. März 2016Antwort des Magistrats · nach 25 WochenSTST 493Aufnahme des Gutleutviertels in das "Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft"Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 1
Sitzung 45 · 06.10.2015
TO I, TOP 16
Beraten
Die Vorlage OF 665/1 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 1
Sitzung 46 · 03.11.2015
TO I, TOP 7
Angenommen
Anregung OA 681 2015 Die Vorlage OF 665/1 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass der Tenor "Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, das Gutleutviertel in das kommunale `Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft. aufzunehmen und die benötigten Mittel für die Einrichtung eines Quartiersmanagements in den Haushalt einzustellen. Darüber hinaus wird der Magistrat gebeten, nach jeweils zwei Jahren über Fortschritte und Probleme bei der Arbeit des Quartiersmanagements zu berichten." und der erste Satz des dritten Absatzes der Begründung "Ein solches Quartiersmanagement könnte durch die Zusammenarbeit mit allen Akteuren des Stadtteils sowie mit engagierten Bewohnerinnen und Bewohnern helfen, den sozialen Frieden im Stadtteil zu wahren und ein harmonisches Miteinander zu fördern." lautet.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Grüne3 CDUSPDLinkeBFF
Ablehnung:
1 CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, 3 CDU, SPD, LINKE. und BFF gegen 1 CDU (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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