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Kennzeichnung und Information bei Jagdausübung am Niddaufer

Vorlagentyp: OFCDU
14 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Prüfung und Sicherstellung deutlicher Kennzeichnungen und Hinweise bei Jagdausübungen am Nidda-Ufer. Dies soll insbesondere die Sicherheit von Erholungssuchenden erhöhen und Ängste abbauen. Ziel ist eine bessere Information und Akzeptanz von Jagdtätigkeiten in diesem stark frequentierten Naherholungsgebiet.

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Antrag

Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und sicherzustellen, dass bei Jagdausübungen im Bereich des Nidda-Ufers, insbesondere in stark frequentierten Naherholungsbereichen, künftig deutliche Kennzeichnungen und Hinweise für die Öffentlichkeit angebracht werden. Zudem soll darauf hingewirkt werden, dass jagdausübende Personen klar erkennbar gekennzeichnet sind und auf die besondere Situation in öffentlichen Erholungsräumen Rücksicht nehmen.

Begründung

Am 30.01.2026 fand nach Auskunft der Polizei eine ordnungsgemäß angemeldete Jagd auf Kormorane am Niddaufer statt. Im Bereich unter der Autobahnbrücke sowie auf Höhe des neuen Fließwehrs in Sossenheim kam es dabei zu Schussabgaben, obwohl sich Spaziergängerinnen und Spaziergänger mit Hund in nur etwa 30 Metern Entfernung aufhielten. Der jagdausübende Mann war nicht als Jäger erkennbar, es gab keinerlei Hinweisschilder oder Absperrungen, die auf eine laufende Jagd aufmerksam gemacht hätten. Trotz der offensichtlichen Nähe zu Erholungssuchenden wurde geschossen, was zu erheblichem Erschrecken und gesundheitlicher Beeinträchtigung (anhaltendes Klingeln in den Ohren) führte. Auch wenn die Jagd rechtlich zulässig und angemeldet war, wurde die Situation subjektiv als befremdlich, verunsichernd und gefährlich wahrgenommen. Das Niddaufer ist ein stark genutzter Naherholungsraum für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrende sowie Hundehalterinnen und Hundehalter. Eine bessere Information der Öffentlichkeit sowie eine klare Kennzeichnung jagdlicher Aktivitäten können dazu beitragen, Konflikte zu vermeiden, Ängste zu reduzieren und die Akzeptanz rechtlich zulässiger Jagdausübung zu erhöhen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Februar 2026Sie sind hier
    OFOF 613/7Kennzeichnung und Information bei Jagdausübung am Niddaufer
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  2. 24. Februar 2026OMOM 8270Kennzeichnung und Information bei Jagdausübung am NiddauferDirektanregung
  3. 18. Mai 2026Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 938Kennzeichnung und Information bei Jagdausübung am NiddauferStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 7
Sitzung 44 · 24.02.2026
TO I, TOP 23
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 8270 2026 Die Vorlage OF 613/7 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
BFFFraktionslos
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung BFF und fraktionslos

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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