Solaranlagen und Begrünung auf öffentlichen Dächern: Franckeschule
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt die Ausstattung der Dächer der Franckeschule mit Solaranlagen und die Prüfung einer Kombination mit Dachbegrünung. Dies soll die Schule als Vorbild im Klimaschutz positionieren und die Bedeutung der Solarenergie im Unterricht verdeutlichen.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat wird gebeten,
- schnellstmöglich die Dächer der Franckeschule mit Solaranlagen auszustatten. Hierbei kann der Magistrat in enger Abstimmung mit der Franckeschule entweder eine Installation durch die Stadt selbst, die Mainova oder durch Ausschreibung der Dachflächen an eine gemeinnützige Solarinitiative, Bürgerenergiegenossenschaft o.ä. veranlassen. Dabei soll die Anlage auch als Bildungs- und Demonstrationsanlage für die Schule dienen können.
- hierzu im Vorfeld zu prüfen, ob sich das Dach auch für eine Kombination aus Dachbegrünung und halbtransparenten PV-Anlagen eignet und im Falle eines positiven Prüfergebnisses eine solche Kombination für die Installation vorzusehen. Im Fall, dass die Stadt den Betrieb und die Wartung der Anlage nicht selbst übernimmt, soll zumindest die Begrünung durch das Grünflächenamt gepflegt werden.
- zu prüfen und berichten, warum die Franckeschule bei der Sanierung entgegen den Leitlinien für wirtschaftliches Bauen der Stadt Frankfurt nicht direkt mit einem Solar- sondern Kiesdach ausgestattet wurde und wie dies bei zukünftigen Neubauten und Sanierungen öffentlicher Gebäude vermieden werden kann und Solaranlagen automatisch eingeplant und umgesetzt werden.
Begründung
Nicht nur für den allgemeinen Ausbau von Solaranlagen auf städtischen Dächern wäre es ein gutes Signal, wenn diese Schule als "Schule für den Klimaschutz" und "Umweltschule" schnellstmöglich eine PV-Anlage auf das Dach bekäme. Eine Solaranlage würde sich optimal in die Klima- und Umweltpädagogik einfügen, könnte Energiekosten der Schule sparen und als Bildungs- und Demonstrationsanlage die Bedeutung der Solarenergie im Unterricht aufzeigen, zum nachmachen einladen und damit als Multiplikator in die Schulgemeinschaft und weit darüber hinaus dienen. Das Schulgebäude wurde gerade vollständig saniert. Gemäß der "Leitlinien für wirtschaftliches Bauen" der Stadt Frankfurt ist das genau der Zeitpunkt, an dem eine Anlage installiert werden soll: "Bei allen Neubauten und Dachsanierungen ist die durch Photovoltaik größtmöglich erreichbare Stromerzeugungsleistung zu installieren. Es ist dabei im Hinblick auf eine rasche Umsetzung und die Wirtschaftlichkeit zu prüfen, ob die Stadt sowie die städtischen und stadtnahen Gesellschaften die unverschatteten Dach- und Fassadenflächen selbst nutzen, oder der Mainova bzw. privaten Dritten, wie z.B. Bürgersolarvereinen, zur Verfügung stellen".
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Januar 2023Sie sind hierOFOF 584/2Solaranlagen und Begrünung auf öffentlichen Dächern: FranckeschuleOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 13. Februar 2023OMOM 3548Solaranlagen und Begrünung auf öffentlichen Dächern: FranckeschuleDirektanregung
- 15. April 2024Antwort des Magistrats · nach 65 WochenSTST 742Solaranlagen und Begrünung auf öffentlichen Dächern: FranckeschuleStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme