Westumgehung Unterliederbach
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Im Gesamtverkehrsplan der Stadt ist die Notwendigkeit des Baus der Westumgehung festgeschrieben, und zwar unabhängig vom Bau des Silogebiets II, weil nämlich die Straße die vom Durchgangsverkehr in Unterliederbach und Höchst belasteten Anwohner endlich wirkungsvoll entlasten soll. Jetzt wird noch in diesem Jahr die Südumgehung Höchst fertig, die ihre Wirkung erst in vollem Umfang entfalten kann, wenn die Westumgehung gebaut ist. Dass das Verkehrsdezernat mitteilt, die Planung und Durchführung der Westumgehung müsse vom Bau des Silogebiets II abhängig gemacht werden, ist deshalb völlig unverständlich. Der Hinweis auf die noch ausstehende abschließende Bewertung des Regierungspräsidiums Darmstadt erscheint vorgeschoben, offenbar mit der Absicht die Realisierung der Westumgehung Unterliederbach nur immer weiter hinaus schieben zu können.
Inhalt
Antrag vom 17.08.2007, OF 583/6
Betreff:
Westumgehung Unterliederbach
Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Zwischenbericht B 485 wird unter Ergänzung der folgenden beiden Punkte angenommen:
Das Verkehrsdezernat teilt dem Ortsbeirat mit, welche Aussagen und Bewertungen das Regierungspräsidium Darmstadt bisher zur immissionsschutzrechtlichen Situation in Bezug auf die Wechselwirkungen zwischen dem Silogebiet II und dem Industriepark Höchst gemacht hat und bis zu welchem Zeitpunkt es seine abschließende Bewertung dazu angekündigt hat.
Das Verkehrsdezernat teilt dem Ortsbeirat mit, welche Planungen bzw. vorbereitenden Schritte in Richtung Realisierung der Westumgehung Unterliederbach denn bisher konkret schon unternommen wurden entweder durch die Stadt selbst oder ggf. durch die zuständigen Landes- bzw. Bundes-Straßenbaubehörden.
Begründung:
Im Gesamtverkehrsplan der Stadt ist die Notwendigkeit des Baus der Westumgehung festgeschrieben, und zwar unabhängig vom Bau des Silogebiets II, weil nämlich die Straße die vom Durchgangsverkehr in Unterliederbach und Höchst belasteten Anwohner endlich wirkungsvoll entlasten soll. Jetzt wird noch in diesem Jahr die Südumgehung Höchst fertig, die ihre Wirkung erst in vollem Umfang entfalten kann, wenn die Westumgehung gebaut ist. Dass das Verkehrsdezernat mitteilt, die Planung und Durchführung der Westumgehung müsse vom Bau des Silogebiets II abhängig gemacht werden, ist deshalb völlig unverständlich. Der Hinweis auf die noch ausstehende abschließende Bewertung des Regierungspräsidiums Darmstadt erscheint vorgeschoben, offenbar mit der Absicht die Realisierung der Westumgehung Unterliederbach nur immer weiter hinaus schieben zu können.
Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 29.06.2007, B 485 Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Juni 2007BB 485Westumgehung UnterliederbachMagistratsbericht
- 17. August 2007Sie sind hierOFOF 583/6Westumgehung UnterliederbachOrtsbeiratsantrag · SPD
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. CDU, SPD, FDP und BFF gegen GRÜNE und LINKE. (= Ablehnung)