Verteilerkästen zu Ladestationen - Projekt der Telekom zum Ausbau der Infrastruktur für EMobilität in Frankfurt unterstützen -
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
Projekt der Telekom zum Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität in Frankfurt unterstützen - Bereits im Nov. 2017 wurde in Fachkreisen bekannt, dass die Deutsche Telekom plant, mit Hilfe ihrer grauen Verteilerkästen ein flächendeckendes Ladenetz für E-Fahrzeuge aufzubauen. Mit der Umrüstung soll im Sommer 2018 begonnen werden und sie soll ca. 300 Mio. Euro kosten. Aufgrund der Lage der Verteilerkästen im öffentlichen Raum, benötigt die Telekom hierzu die Unterstützung der Kommunen, da es um Parkraum an den Ladestationen und Sondernutzungsrechte geht. Von 380.000 Verteilerkästen Deutschlandweit hält die Telekom 12.000 als geeignet; die Eignung wird beeinflusst von der Lage zum Bordstein u.ä. Mit diesem Angebot würde die Zahl der Ladestationen in Deutschland ca. verdoppelt. Prototypen dieser Verteilerkästen/Ladestationen gibt es bereits am Olympiaturm in München und in Wittenburg. Wie in der Presse berichtet wurde, sollen die lokalen Versorger die Stromversorgung und Abrechnung übernehmen. Das Vorhaben der Telekom wird dadurch erleichtert, dass die Verteilerkästen ("Kabelverzweiger") der neuen Generation bereits alle mit einer Stromversorgung ausgestattet sind. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert: 1. mit der Telekom in Verbindung zu treten und mit dem Unternehmen abzustimmen, wie viele Verteilerkästen in Frankfurt umgerüstet werden können; 2. in Kooperation mit der Telekom die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass möglichst viele Verteilerkästen im Frankfurter Straßenraum zu Ladestationen umgerüstet werden können (Sondernutzungserlaubnis / Parkplatzreservierung an Ladesäulen u.ä.). 3. die Verfügbarkeit von Fördermitteln des Bundes und Landes für diese Maßnahme zu prüfen, wenn der Stadt als Kooperationspartnerin Kosten entstehen. Begründung: Die fehlenden Ladestationen für E-Fahrzeuge waren auch ein Thema, das von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der vom Ortsbeirat 1 initiierten Verkehrsanhörung im Gallus Theater im Nov. 2017 angesprochen wurde. Dass der "hinkende" Ausbau des Ladenetzes dazu führt, dass der Umbau des Kfz-Bestandes hin zu mehr E-Fahrzeugen stockt, ist bekannt. Insofern sind solche Initiativen zu begrüßen und von der Stadt zu unterstützen. Informationen & Presse dazu: - https://www.golem.de/news/elektromobilitaet-telekom-baut-12-000-ladestationen-au s-verteilerkaesten-1803-133133.html - https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Telekom-will-ab-Sommer-Vert eilerkaesten-zu-Ladestationen-aufruesten-3986624.html - https://www.wiwo.de/planspiele-der-telekom-verteilerkaesten-koennten-ladestation en-werden/20561684.html
Inhalt
Antrag vom 24.03.2018, OF 575/1
Betreff: Verteilerkästen zu Ladestationen - Projekt der Telekom zum Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität in Frankfurt unterstützen - Bereits im Nov. 2017 wurde in Fachkreisen bekannt, dass die Deutsche Telekom plant, mit Hilfe ihrer grauen Verteilerkästen ein flächendeckendes Ladenetz für E-Fahrzeuge aufzubauen. Mit der Umrüstung soll im Sommer 2018 begonnen werden und sie soll ca. 300 Mio. Euro kosten. Aufgrund der Lage der Verteilerkästen im öffentlichen Raum, benötigt die Telekom hierzu die Unterstützung der Kommunen, da es um Parkraum an den Ladestationen und Sondernutzungsrechte geht. Von 380.000 Verteilerkästen Deutschlandweit hält die Telekom 12.000 als geeignet; die Eignung wird beeinflusst von der Lage zum Bordstein u.ä. Mit diesem Angebot würde die Zahl der Ladestationen in Deutschland ca. verdoppelt. Prototypen dieser Verteilerkästen/Ladestationen gibt es bereits am Olympiaturm in München und in Wittenburg. Wie in der Presse berichtet wurde, sollen die lokalen Versorger die Stromversorgung und Abrechnung übernehmen. Das Vorhaben der Telekom wird dadurch erleichtert, dass die Verteilerkästen ("Kabelverzweiger") der neuen Generation bereits alle mit einer Stromversorgung ausgestattet sind. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert: 1. mit der Telekom in Verbindung zu treten und mit dem Unternehmen abzustimmen, wie viele Verteilerkästen in Frankfurt umgerüstet werden können; 2. in Kooperation mit der Telekom die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass möglichst viele Verteilerkästen im Frankfurter Straßenraum zu Ladestationen umgerüstet werden können (Sondernutzungserlaubnis / Parkplatzreservierung an Ladesäulen u.ä.). 3. die Verfügbarkeit von Fördermitteln des Bundes und Landes für diese Maßnahme zu prüfen, wenn der Stadt als Kooperationspartnerin Kosten entstehen.
Begründung: Die fehlenden Ladestationen für E-Fahrzeuge waren auch ein Thema, das von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der vom Ortsbeirat 1 initiierten Verkehrsanhörung im Gallus Theater im Nov. 2017 angesprochen wurde. Dass der "hinkende" Ausbau des Ladenetzes dazu führt, dass der Umbau des Kfz-Bestandes hin zu mehr E-Fahrzeugen stockt, ist bekannt. Insofern sind solche Initiativen zu begrüßen und von der Stadt zu unterstützen. Informationen & Presse dazu: - https://www.golem.de/news/elektromobilitaet-telekom-baut-12-000-ladestationen-au s-verteilerkaesten-1803-133133.html - https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Telekom-will-ab-Sommer-Vert eilerkaesten-zu-Ladestationen-aufruesten-3986624.html - https://www.wiwo.de/planspiele-der-telekom-verteilerkaesten-koennten-ladestation en-werden/20561684.htmlBeratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. März 2018Sie sind hierOFOF 575/1Verteilerkästen zu Ladestationen - Projekt der Telekom zum Ausbau der Infrastruktur für EMobilität in Frankfurt unterstützen -Ortsbeiratsantrag · U.B.
- 10. April 2018OMOM 2998Verteilerkästen zu Ladestationen - Projekt der Telekom zum Ausbau der Infrastruktur für EMobilität in Frankfurt unterstützenDirektanregung
- 3. September 2018Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 1746Verteilerkästen zu Ladestationen - Projekt der Telekom zum Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität in Frankfurt unterstützenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme