Ein Familienzentrum für das südliche Ostend: Künftige Nutzung der Räume in der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Das Gebiet des südlichen Ostends ist im Wandel und wird immer beliebter bei Familien aus allen gesellschaftlichen Schichten. Mit der Neubebauung des Ernst-Achilles-Platzes werden weitere Mietwohnungen entstehen. Es ist zu erwarten, dass der Bedarf für Kinderbetreuung in Krippen, Kindergarten und Hort in diesem Quartier weiter steigen wird. Die Bereitstellung von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren im erforderlichen Maße ist ab 2013 ohnehin verpflichtend. Die Uhlandschule soll zu einer Ganztagsschule weiterentwickelt werden. Hierzu sind zusätzliche Räume erforderlich, nicht nur für die erforderliche Mittagsversorgung, sondern auch Fachräume (Werken) und Räume für Betreuungs- und Freizeitangebote. Es bietet sich dabei auch an, die bestehende Horteinrichtung KT 119 (derzeit Hanauer Landstraße gegenüber der Schule) räumlich enger mit der Grundschule zu verknüpfen. Nicht zuletzt könnte so der Schulhof der Uhlandschule, der durch Initiative von Familien und Einrichtungen im Ostend und durch private Spenden zu einem Spielhof umgestaltet wurde, auch von in der KT 119 betreuten Kindern genutzt werden. Dieser Hof soll und muss als Spielfläche für Kinder im südlichen Ostend erhalten bleiben. Bei der Auswahl von Trägern/Betreiber für Hort, U3 Betreuungseinrichtung und gegebenenfalls Kindertagesstätte wünscht sich der Ortsbeirat eine Ausschreibung und Wettbewerb, um die leistungsstärksten und kreativsten Konzepte durch erfahrene Träger. Das Nachbarschaftszentrum kann sich gerne an diesem Wettbewerb um Konzepte beteiligen. Auf keinen Fall soll das aber eine Vorbindung darstellen.
Inhalt
Antrag vom 21.04.2009, OF 504/4
Betreff:
Ein Familienzentrum für das südliche Ostend: Künftige Nutzung der Räume in der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule
- Der Magistrat möge prüfen und berichten, ob und wenn ja in welchem Umfang die Räume in der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule nach dem Umzug dieser Schule genutzt werden können
zur Erweiterung der Uhlandschule und zusätzlich
als Kindertagesstätte und
als U 3 Betreuungseinrichtung und
als Hort
- Ferner möge der Magistrat berichten, wie bei einer Vergabe an Träger/Betreiber der Kindertagesstätte, U 3 Betreuungseinrichtung und Hort vorgegangen werden soll, insbesondere ob eine Ausschreibung beabsichtigt ist.
Begründung:
Das Gebiet des südlichen Ostends ist im Wandel und wird immer beliebter bei Familien aus allen gesellschaftlichen Schichten. Mit der Neubebauung des Ernst-Achilles-Platzes werden weitere Mietwohnungen entstehen. Es ist zu erwarten, dass der Bedarf für Kinderbetreuung in Krippen, Kindergarten und Hort in diesem Quartier weiter steigen wird. Die Bereitstellung von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren im erforderlichen Maße ist ab 2013 ohnehin verpflichtend.
Die Uhlandschule soll zu einer Ganztagsschule weiterentwickelt werden. Hierzu sind zusätzliche Räume erforderlich, nicht nur für die erforderliche Mittagsversorgung, sondern auch Fachräume (Werken) und Räume für Betreuungs- und Freizeitangebote. Es bietet sich dabei auch an, die bestehende Horteinrichtung KT 119 (derzeit Hanauer Landstraße gegenüber der Schule) räumlich enger mit der Grundschule zu verknüpfen. Nicht zuletzt könnte so der Schulhof der Uhlandschule, der durch Initiative von Familien und Einrichtungen im Ostend und durch private Spenden zu einem Spielhof umgestaltet wurde, auch von in der KT 119 betreuten Kindern genutzt werden. Dieser Hof soll und muss als Spielfläche für Kinder im südlichen Ostend erhalten bleiben.
Bei der Auswahl von Trägern/Betreiber für Hort, U3 Betreuungseinrichtung und gegebenenfalls Kindertagesstätte wünscht sich der Ortsbeirat eine Ausschreibung und Wettbewerb, um die leistungsstärksten und kreativsten Konzepte durch erfahrene Träger. Das Nachbarschaftszentrum kann sich gerne an diesem Wettbewerb um Konzepte beteiligen. Auf keinen Fall soll das aber eine Vorbindung darstellen.
Hauptvorlage: Antrag vom 31.03.2009, OF 496/4 Beratung im Ortsbeirat: 4
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 31. März 2009OFOF 496/4Ein Familienzentrum für das südliche Ostend - Künftige Nutzung der Räume ehemalige Gerhart-Hauptmann-SchuleOrtsbeiratsantrag · SPD
- 21. April 2009Sie sind hierOFOF 504/4Ein Familienzentrum für das südliche Ostend: Künftige Nutzung der Räume in der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-SchuleOrtsbeiratsantrag · CDU
- 26. Mai 2009OMOM 3295Ein Familienzentrum für das südliche Ostend - Künftige Nutzung der Räume ehemalige Gerhart-Hauptmann-SchuleDirektanregung
- 11. August 2009Antwort des Magistrats · nach 19 WochenSTST 1224Ein Familienzentrum für das südliche Ostend - Künftige Nutzung der Räume ehemalige Gerhart-Hauptmann-SchuleStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen CDU (= Ablehnung) zu 2. SPD, GRÜNE und LINKE. gegen CDU (= Annahme) bei Enthaltung FDP