Erweiterung der Betreuungsangebote für Kinder unter 3 Jahren am Riedberg
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Neues zu Konrad-Zuse-Straße per E-MailBegründung
für Kinder unter 3 Jahren am Riedberg Ausgehend von dem im Magistratsbericht B 379 angegebenen Versorgungsgrad für den Teilbereich des Grundschulbezirks Riedberg I für Kinder unter 3 Jahren, wird der Magistrat gebeten, in Anbetracht des geplanten größeren Wohnungsbauprojekts "Berghöfe" an der Konrad-Zuse-Straße, die Errichtung weiterer Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren vorzubereiten, um den derzeitigen niedrigen Versorgungsgrad dieses Teilbereiches von 19 % anzuheben. Begründung: Das Neubaugebiet Riedberg gehört zu den Planungsbezirken mit einem überdurch-schnittlichen Anteil an Kindern. Die Bevölkerung ist zu ca. 70 % berufstätig, wobei die Geschlechterverteilung unter den Berufstätigen nahezu identisch ist. Dies erfordert eine ausreichende Zahl an Betreuungsplätzen am Riedberg, um einerseits dem erhöhten Bedarf und andererseits dem Planungsziel der Stadt zu entsprechen. In dem Magistratsbericht B 379 wird ein Versorgungsgrad in Tageseinrichtungen für Kinder unter 3 Jahren von 50 % angestrebt, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz erfüllen zu können. Für den gesamten Planungsbezirk Kalbach-Riedberg liegt der Versorgungsgrad derzeit bei 35 %. In den letzten Jahren ist ein erheblicher Ausbau der Platzkapazitäten erfolgt. Weitere Kitas sind im Bereich Riedberg-Westflügel in Planung, deshalb wird das Angebot im Planungsbezirk Kalbach-Riedberg als bedarfsdeckend eingestuft. Für die Altersgruppe der 3-6 jährigen Kinder dürfte dies mit einem Versorgungsgrad von 84 % zutreffen. Für die Altersgruppe der Kinder unter 3 Jahren wird für den Teilbereich des Planungs- und Schulbezirks Grundschule Riedberg I allerdings nur ein Versorgungsgrad von 19 % nachgewiesen. Das noch in diesem Teilbereich anstehende größere Wohnungsbauvorhaben, mit angestrebten 320 Wohneinheiten, dürfte den Versorgungsgrad vermutlich weiter verschlechtern.
Inhalt
Antrag vom 30.10.2015, OF 499/12
Betreff: Erweiterung der Betreuungsangebote für Kinder unter 3 Jahren am Riedberg Ausgehend von dem im Magistratsbericht B 379 angegebenen Versorgungsgrad für den Teilbereich des Grundschulbezirks Riedberg I für Kinder unter 3 Jahren, wird der Magistrat gebeten, in Anbetracht des geplanten größeren Wohnungsbauprojekts "Berghöfe" an der Konrad-Zuse-Straße, die Errichtung weiterer Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren vorzubereiten, um den derzeitigen niedrigen Versorgungsgrad dieses Teilbereiches von 19 % anzuheben.
Begründung: Das Neubaugebiet Riedberg gehört zu den Planungsbezirken mit einem überdurch-schnittlichen Anteil an Kindern. Die Bevölkerung ist zu ca. 70 % berufstätig, wobei die Geschlechterverteilung unter den Berufstätigen nahezu identisch ist. Dies erfordert eine ausreichende Zahl an Betreuungsplätzen am Riedberg, um einerseits dem erhöhten Bedarf und andererseits dem Planungsziel der Stadt zu entsprechen. In dem Magistratsbericht B 379 wird ein Versorgungsgrad in Tageseinrichtungen für Kinder unter 3 Jahren von 50 % angestrebt, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz erfüllen zu können. Für den gesamten Planungsbezirk Kalbach-Riedberg liegt der Versorgungsgrad derzeit bei 35 %. In den letzten Jahren ist ein erheblicher Ausbau der Platzkapazitäten erfolgt. Weitere Kitas sind im Bereich Riedberg-Westflügel in Planung, deshalb wird das Angebot im Planungsbezirk Kalbach-Riedberg als bedarfsdeckend eingestuft. Für die Altersgruppe der 3-6 jährigen Kinder dürfte dies mit einem Versorgungsgrad von 84 % zutreffen. Für die Altersgruppe der Kinder unter 3 Jahren wird für den Teilbereich des Planungs- und Schulbezirks Grundschule Riedberg I allerdings nur ein Versorgungsgrad von 19 % nachgewiesen. Das noch in diesem Teilbereich anstehende größere Wohnungsbauvorhaben, mit angestrebten 320 Wohneinheiten, dürfte den Versorgungsgrad vermutlich weiter verschlechtern.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 09.10.2015, B 379 Beratung im Ortsbeirat: 12
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Oktober 2015BB 379Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main - Fortschreibung 2015 - Kinderfreundliche Stadt: Zukunftsorientierte Planung der Betreuung der Kinder unter drei JahrenMagistratsbericht
- 30. Oktober 2015Sie sind hierOFOF 499/12Erweiterung der Betreuungsangebote für Kinder unter 3 Jahren am RiedbergOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 13. November 2015OAOA 689Erweiterung der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren am Riedberg Bericht des Magistrats vom 09.10.2015, B 379Anregung
- 29. August 2016Antwort des Magistrats · nach 46 WochenBB 215Erweiterung der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren am RiedbergMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme