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Griesheimer Gewerbeflächen fortentwickeln und offensiver vermarkten

Vorlagentyp: OFCDU
28 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Begründung

fortentwickeln und offensiver vermarkten Der Ortsbeirat wolle beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, die gewerblich genutzten Flächen in Griesheim, darunter insbesondere die in der Eichenstraße gelegenen Areale, fortzuentwickeln und offensiv zu vermarkten. Über die Wirtschaftsförderungsinstitutionen der Stadt und der Region wird bei geeigneten Unternehmen für den Standort Griesheim geworben. Begründung: Die Stadt Frankfurt am Main verfügt bezogen auf ihre Einwohnerzahl über eine relativ kleine Fläche. Der Bedarf an Flächen für gewerbliche Nutzung ist groß. Insbesondere für Handwerksbetriebe und kleinere Unternehmen gibt es große Nachfrage. Konjunkturelle Schwächephasen und schlechtere Entwicklungen in einigen Branchen ändern an diesem langfristigen Trend nichts. Das Griesheimer Gewerbegebiet verfügt über gute Standorteigenschaften. Die verkehrliche Erschließung ist mit S-Bahn Anschluss, Zugang zur Straßenbahn, Anschluss zu Autobahnen und Nähe zum Flughafen (rund 10 Fahrminuten) sehr gut ausgeführt. Die Entwicklung der meisten Flächen erfolgte in der Zeit ab etwa 1950. Daher ist dort keine einheitliche architektonische und branchenartige Situation gegeben wie man sie in den neuen Gewerbeflächen im Umland auf der "grünen Wiese" findet. Die lange Nutzung in Griesheim ist klar erkennbar. Planungsrechtlich sind die Flächen überwiegend als Gewerbegebiet oder Mischgebiet ausgewiesen. Die Nähe von Wohnen und Arbeiten ist schon im Allgemeinen mit vielen Vorteilen verbunden. Im Stadtteil Griesheim hat das Nebeneinander von Wohnbereichen und Gewerbeflächen in der Vergangenheit in mannigfaltiger Weise zu einer gegenseitigen Stärkung und Vorteilen für alle geführt. Die Unternehmen im Gewerbegebiet bringen Kaufkraft in den Stadtteil, die örtlichen Handwerksbetriebe kommen bei der Vergabe von Aufträgen zum Zug und die Vereine erhalten Unterstützung. Aus diesen Gründen gilt es das Gewerbegebiet in Griesheim zu stärken und zukunftsfähig auszugestalten.

Inhalt

Antrag vom 06.08.2012, OF 469/6

Betreff: Griesheimer Gewerbeflächen fortentwickeln und offensiver vermarkten Der Ortsbeirat wolle beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, die gewerblich genutzten Flächen in Griesheim, darunter insbesondere die in der Eichenstraße gelegenen Areale, fortzuentwickeln und offensiv zu vermarkten. Über die Wirtschaftsförderungsinstitutionen der Stadt und der Region wird bei geeigneten Unternehmen für den Standort Griesheim geworben.

Begründung: Die Stadt Frankfurt am Main verfügt bezogen auf ihre Einwohnerzahl über eine relativ kleine Fläche. Der Bedarf an Flächen für gewerbliche Nutzung ist groß. Insbesondere für Handwerksbetriebe und kleinere Unternehmen gibt es große Nachfrage. Konjunkturelle Schwächephasen und schlechtere Entwicklungen in einigen Branchen ändern an diesem langfristigen Trend nichts. Das Griesheimer Gewerbegebiet verfügt über gute Standorteigenschaften. Die verkehrliche Erschließung ist mit S-Bahn Anschluss, Zugang zur Straßenbahn, Anschluss zu Autobahnen und Nähe zum Flughafen (rund 10 Fahrminuten) sehr gut ausgeführt. Die Entwicklung der meisten Flächen erfolgte in der Zeit ab etwa 1950. Daher ist dort keine einheitliche architektonische und branchenartige Situation gegeben wie man sie in den neuen Gewerbeflächen im Umland auf der "grünen Wiese" findet. Die lange Nutzung in Griesheim ist klar erkennbar. Planungsrechtlich sind die Flächen überwiegend als Gewerbegebiet oder Mischgebiet ausgewiesen. Die Nähe von Wohnen und Arbeiten ist schon im Allgemeinen mit vielen Vorteilen verbunden. Im Stadtteil Griesheim hat das Nebeneinander von Wohnbereichen und Gewerbeflächen in der Vergangenheit in mannigfaltiger Weise zu einer gegenseitigen Stärkung und Vorteilen für alle geführt. Die Unternehmen im Gewerbegebiet bringen Kaufkraft in den Stadtteil, die örtlichen Handwerksbetriebe kommen bei der Vergabe von Aufträgen zum Zug und die Vereine erhalten Unterstützung. Aus diesen Gründen gilt es das Gewerbegebiet in Griesheim zu stärken und zukunftsfähig auszugestalten.Beratung im Ortsbeirat: 6

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. August 2012Sie sind hier
    OFOF 469/6Griesheimer Gewerbeflächen fortentwickeln und offensiver vermarkten
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  2. 21. August 2012OAOA 232Griesheimer Gewerbeflächen fortentwickeln und offensiver vermarktenAnregung
  3. 18. Februar 2013Antwort des Magistrats · nach 28 WochenBB 90Griesheimer Gewerbeflächen fortentwickeln und offensiver vermarktenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 6
Sitzung 13 · 21.08.2012
TO I, TOP 38
Angenommen
Anregung OA 232 2012 Die Vorlage OF 469/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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