Griesheimer Gewerbeflächen fortentwickeln und offensiver vermarkten
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Anregung vom 21.08.2012, OA 232 entstanden aus Vorlage: OF 469/6 vom 06.08.2012
Betreff: Griesheimer Gewerbeflächen fortentwickeln und offensiver vermarkten Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, die gewerblich genutzten Flächen in Griesheim, darunter insbesondere die in der Eichenstraße gelegenen Areale, fortzuentwickeln und offensiv zu vermarkten. Über die Wirtschaftsförderungsinstitutionen der Stadt und der Region wird bei geeigneten Unternehmen für den Standort Griesheim geworben.
Begründung: Die Stadt Frankfurt am Main verfügt bezogen auf ihre Einwohnerzahl über eine relativ kleine Fläche. Der Bedarf an Flächen für gewerbliche Nutzungen ist groß. Insbesondere bei Handwerksbetrieben und kleineren Unternehmen gibt es eine große Nachfrage. Konjunkturelle Schwächephasen und schlechtere Entwicklungen in einigen Branchen ändern an diesem langfristigen Trend nichts. Das Griesheimer Gewerbegebiet verfügt über gute Standorteigenschaften. Die verkehrliche Erschließung ist mit S-Bahn-Anschluss, Zugang zur Straßenbahn, Anschluss zu Autobahnen und Nähe zum Flughafen (rund 10 Fahrminuten) sehr gut ausgeführt. Die Entwicklung der meisten Flächen erfolgte in der Zeit ab etwa 1950. Daher ist dort keine einheitliche architektonische und branchenartige Situation gegeben, wie man sie in den neuen Gewerbeflächen im Umland auf der "grünen Wiese" findet. Die lange Nutzung in Griesheim ist klar erkennbar. Planungsrechtlich sind die Flächen überwiegend als Gewerbegebiet oder Mischgebiet ausgewiesen. Die Nähe von Wohnen und Arbeiten ist schon im Allgemeinen mit vielen Vorteilen verbunden. Im Stadtteil Griesheim hat das Nebeneinander von Wohnbereichen und Gewerbeflächen in der Vergangenheit in mannigfaltiger Weise zu einer gegenseitigen Stärkung und zu Vorteilen für alle geführt. Die Unternehmen im Gewerbegebiet bringen Kaufkraft in den Stadtteil, die örtlichen Handwerksbetriebe kommen bei der Vergabe von Aufträgen zum Zug und die Vereine erhalten Unterstützung. Aus diesen Gründen gilt es, das Gewerbegebiet in Griesheim zu stärken und zukunftsfähig auszugestalten. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. August 2012OFOF 469/6Griesheimer Gewerbeflächen fortentwickeln und offensiver vermarktenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 21. August 2012Sie sind hierOAOA 232Griesheimer Gewerbeflächen fortentwickeln und offensiver vermarktenAnregung
- 18. Februar 2013Antwort des Magistrats · nach 28 WochenBB 90Griesheimer Gewerbeflächen fortentwickeln und offensiver vermarktenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD und Piraten (= Annahme im Rahme NR 352) sowie RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) FDP und FREIE WÄHLER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD (= Annahme im Rahmen NR 352) sowie LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (= Annahme im Rahmen NR 352)