Stromerzeugung an der Nidda
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
B 316/12 Der Magistrat wird gebeten, grundsätzlich Stromerzeugung sowohl von der öffentlichen Hand als auch von Privaten - zumindest im Ortsbezirk 9 - nicht zu genehmigen. Begründung: Das umgebaute Main-Wehr Kostheim soll/te die Fischwanderung erleichtern und als Vorbild für weitere, umzubauende Main-Wehre dienen. Als Ergebnis hat sich inzwischen gezeigt, dass von den Turbinen ca. 50 % der Aale und ca. 30 % der Wildfische zerhackt, also getötet, werden. Die Nidda lässt ohnehin nur Minikraftwerke mit geringer Stromerzeugung und ebenfalls geringer Wirtschaftlichkeit zu. Der Beitrag zur Energiegewinnung wäre unbedeutend. Stattdessen entstünde ein erheblicher negativer Eingriff in den Natur-Kreislauf, zunächst in die Fauna, insbesondere in die Fisch-Ansiedlung. Aber auch die Flora wäre negativ betroffen. Der städtische Bereich des Niddatals ist Bestandteil des Frankfurter Grüngürtels. Wasser-Kraftwerke lassen sich mit den Zielen des Grüngürtels nicht vereinbaren.
Inhalt
Antrag vom 23.10.2012, OF 456/9
Betreff: Stromerzeugung an der Nidda Vorgang: B 316/12 Der Magistrat wird gebeten, grundsätzlich Stromerzeugung sowohl von der öffentlichen Hand als auch von Privaten - zumindest im Ortsbezirk 9 - nicht zu genehmigen.
Begründung: Das umgebaute Main-Wehr Kostheim soll/te die Fischwanderung erleichtern und als Vorbild für weitere, umzubauende Main-Wehre dienen. Als Ergebnis hat sich inzwischen gezeigt, dass von den Turbinen ca. 50 % der Aale und ca. 30 % der Wildfische zerhackt, also getötet, werden. Die Nidda lässt ohnehin nur Minikraftwerke mit geringer Stromerzeugung und ebenfalls geringer Wirtschaftlichkeit zu. Der Beitrag zur Energiegewinnung wäre unbedeutend. Stattdessen entstünde ein erheblicher negativer Eingriff in den Natur-Kreislauf, zunächst in die Fauna, insbesondere in die Fisch-Ansiedlung. Aber auch die Flora wäre negativ betroffen. Der städtische Bereich des Niddatals ist Bestandteil des Frankfurter Grüngürtels. Wasser-Kraftwerke lassen sich mit den Zielen des Grüngürtels nicht vereinbaren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Juli 2012BB 316Strom aus der Nidda ermöglichenMagistratsbericht
- 23. Oktober 2012Sie sind hierOFOF 456/9Stromerzeugung an der NiddaOrtsbeiratsantrag · FDP
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE und SPD gegen CDU, FDP und FREIE WÄHLER (= Annahme)