Drohende Schließung der Ambulanten Jugendhilfe (AJH)
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Thema Kultur verfolgenBegründung
Jugendhilfe (AJH) Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, was es mit der drohenden Schließung der Ambulanten Jugendhilfe (AJH), derzeit angesiedelt im Sozialrathaus (SRH) Bockenheim, auf sich hat: - Ist es beschlossene Sache, dass die AJH zum Jahresbeginn 2014 geschlossen wird? - Welche Gründe werden für die Schließung angeführt? - Erwachsen die Gründe aus den Ergebnissen der Planungskonferenz? - Wo können die Leistungen der AJH für den Stadtteil Bockenheim zukünftig erbracht werden? - Sollte die drohende Schließung tatsächlich vorliegen, ist es dann möglich, Räume auf dem Kulturcampus Frankfurt zu schaffen und die bisherige Unterkunft im SRH bis diese Übersiedlung erfolgt weiter zu finanzieren? Begründung: Zum Jahresende 2013 droht der AJH die Schließung für den Stadtteil Bockenheim. Dies geht aus der Tagung des Fachausschusses Erziehungshilfe im Oktober 2013, durchgeführt vom Jugend- und Sozialamt, hervor. Eine endgültige Entscheidung ist noch in diesem Monat zu erwarten. Die AJH ist eine ambulante Hilfestelle für Jugendliche des kommunalen Eigenbetriebs der Stadt Frankfurt (Betrieb 57), welche u.a. Familienhilfe leistet. Da es sich um ein ambulantes Hilfeangebot handelt, wird ihr, durch den Wegfall der Weiterfinanzierung der Räumlichkeiten, bis dato angesiedelt im SRH Bockenheim, die existenzielle Grundlage für Hilfeangebote an Jugendliche aber auch an hilfesuchende Eltern entzogen. Denn somit kann zukünftig nicht mehr gewährleistet werden, dass die SozialarbeiterInnen und PädagogInnen adäquate Arbeit leisten, da es Teil des Programms ist, mit den betroffenen Hilfesuchenden auch außerhalb der Wohnungen einerseits überhaupt Kontakt herzustellen, andererseits ihnen Schutz zu bieten. Um das Angebot weiterhin für den Stadtteil Bockenheim aufrecht zu erhalten, wird vorgeschlagen die Einrichtung zukünftig auf dem Kulturcampus Frankfurt anzusiedeln.
Inhalt
Antrag vom 11.10.2013, OF 395/2
Betreff: Drohende Schließung der Ambulanten Jugendhilfe (AJH) Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, was es mit der drohenden Schließung der Ambulanten Jugendhilfe (AJH), derzeit angesiedelt im Sozialrathaus (SRH) Bockenheim, auf sich hat: - Ist es beschlossene Sache, dass die AJH zum Jahresbeginn 2014 geschlossen wird? - Welche Gründe werden für die Schließung angeführt? - Erwachsen die Gründe aus den Ergebnissen der Planungskonferenz? - Wo können die Leistungen der AJH für den Stadtteil Bockenheim zukünftig erbracht werden? - Sollte die drohende Schließung tatsächlich vorliegen, ist es dann möglich, Räume auf dem Kulturcampus Frankfurt zu schaffen und die bisherige Unterkunft im SRH bis diese Übersiedlung erfolgt weiter zu finanzieren?
Begründung: Zum Jahresende 2013 droht der AJH die Schließung für den Stadtteil Bockenheim. Dies geht aus der Tagung des Fachausschusses Erziehungshilfe im Oktober 2013, durchgeführt vom Jugend- und Sozialamt, hervor. Eine endgültige Entscheidung ist noch in diesem Monat zu erwarten. Die AJH ist eine ambulante Hilfestelle für Jugendliche des kommunalen Eigenbetriebs der Stadt Frankfurt (Betrieb 57), welche u.a. Familienhilfe leistet. Da es sich um ein ambulantes Hilfeangebot handelt, wird ihr, durch den Wegfall der Weiterfinanzierung der Räumlichkeiten, bis dato angesiedelt im SRH Bockenheim, die existenzielle Grundlage für Hilfeangebote an Jugendliche aber auch an hilfesuchende Eltern entzogen. Denn somit kann zukünftig nicht mehr gewährleistet werden, dass die SozialarbeiterInnen und PädagogInnen adäquate Arbeit leisten, da es Teil des Programms ist, mit den betroffenen Hilfesuchenden auch außerhalb der Wohnungen einerseits überhaupt Kontakt herzustellen, andererseits ihnen Schutz zu bieten. Um das Angebot weiterhin für den Stadtteil Bockenheim aufrecht zu erhalten, wird vorgeschlagen die Einrichtung zukünftig auf dem Kulturcampus Frankfurt anzusiedeln.Beratung im Ortsbeirat: 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Oktober 2013Sie sind hierOFOF 395/2Drohende Schließung der Ambulanten Jugendhilfe (AJH)Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 28. Oktober 2013VV 845Drohende Schließung der Ambulanten Jugendhilfe (AJH)Anfrage
- 17. Januar 2014Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 92Drohende Schließung der Ambulanten Jugendhilfe (AJH)Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme