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Förderung des Stadteilfestes "Wir im Westend" aus dem Budget des Ortsbeirates

Vorlagentyp: OFCDU
14 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Ortsbeirat 2 beantragt die Bereitstellung von 3.000 EUR zur Durchführung des Stadteilfestes "Wir im Westend" am 06. September 2026. Dies soll den sozialen Zusammenhalt fördern und ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Eine kurzfristige Unterstützung ist erforderlich, um die Finanzierung der Infrastruktur zu sichern.

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Antrag

400,- (Angebot) - Geschirrmobil

400,- (TBD) - Bühne (4x3m)

737,- (Angebot) - Anmietung von Pavilions/Stromleitung

400,- (TBD) - GEMA-Gebühren

150,- (Angebot) - Etwaige Honorare Musiker, Zauberer, Künstler (VHS) 500,- (TBD) - Beitrag Sicherheitsleistungen/Sanitätsdienst

500,-(TBD) Anhang 2: Teilnehmer Sozialarbeitskreis Süd (Quelle: Sozialarbeitsskreis Westend Süd, Sitzungsprotokolle) - Hauke Witzel - Jüd. Pychotherapeut. Beratungszentrum - Naomi Wille - KiTa Warum? - Caroline Pust - Seniorenwohnanlage Brentanostraße - Wolf Schwarz - Kinderbeauftragter Westend - Andreas Engel - KiTa St. Antonius - Ayat El Moussaoui - SRH Bockenheim - Margret Heym - Sozialbezirksvorsteherin 100/170 - Esther Petri-Adiel- Treffpunkt Shoa Überlebende- ZWST - Bernhard Bernardo - SRH Bockenheim - Stephanie Kenedi - Ortsbereit 2 - Susanne Boehlke- Werner - VHS - Daphna Baum - Familienzentrum im Westend - Jacobe de La Tour - Familienzentrum im Westend - Jendricke, Carolin, Bürgerinstitut Frankfurt e.V. - Rockermeier, Andrea, Dompfarrei St. Bartholomäus, St. Antonius - Römer, Lisa, Reko Mitte, Stadtschulamt - Letzgus, Sophia, Sozialrathaus Bockenheim- EGH - Schilling, Annegreth, EV. Hoffnungsgemeinde - Drewniak, Markus, Schülerladen Westend (BVZ) - Hölbl, Iris, Teamleitung Kinder- und Jugendhilfe Sozialdienst Team 1 SRH Bockenheim - El Moussaoui, Ayat, Team Sozialraum Koordination - Bernardo, Bernhard, Leitung SRH Bockenheim - Weers, Christina, Lehrkräfte (Aus-) Bildung, Goethe Uni. Antragsteller: CDU

Begründung

Das nicht kommerzielle Stadteilfest "Wir im Westend", das am 06. September 2026 von 12.00 bis 17.00 Uhr auf dem Westend-Platz zum ersten Mal stattfinden soll, ist das erste gemeinsame Projekt des vom Sozialrathaus Bockenheim initiierten Sozialarbeitskreises Westend Süd, der den unterschiedlichen sozialen Institutionen im Westend (von Kitas und Jugendtreffs über Senioren-Begegnungsstätten und Kirchengemeinden bis hin zur einem Treffpunkt für Holocaust-Überlebende - s. Anhang 2) ein fest etabliertes Format zur Begegnung und Vernetzung bieten soll. Besonders wertvoll ist auch die Teilnahme verschiedener jüdischer Sozialorganisationen; so hat das Familienzentrum im Westend dankenswerterweise die Federführung bei der Organisation übernommen. Gerade vor dem Hintergrund eines zunehmenden Antisemitismus auch in Frankfurt ist es wichtig, in unserem Ortsbezirk bewusste Zeichnen des gemeinsamen Lebens im Stadtteil zu setzen. Im Gegensatz zu Bockenheim gibt es bislang im Westend wenig Formate und Stadtteilfeste, die einen offenen Raum für Begegnung, Austausch und Teilhabe bieten. Die bisherigen Treffen des Sozialarbeitskreises Süd, der im November 2025 ins Leben gerufen wurde, erfreuten sich einer sehr großen Teilnehmergruppe und die Initiative zeichnet sich durch eine sehr engagierte und lebhafte Zusammenarbeit aus. Das Stadtteilfest "Wir im Westend" möchte auf dem Westendplatz die soziale Vielfalt unseres Stadtbezirkes als generationsübergreifendes Familienfest für Jung und Alt sichtbar machen. Die unterschiedlichen sozialen und kirchlichen Institutionen sowie auch Sozialrathaus und unser Ortsbeirat werden Raum für die Vorstellung ihrer Aktivitäten bekommen, so dass sich die Bürger und Anwohner niederschwellig über alle Angebote informieren können. Darüber hinaus wird das Familienfest auch ein gelungenes Beispiel ehrenamtlichen Einsatzes und Organisation darstellen und ein geeignetes Forum sein, Ehrenamt zu erleben, sich zu informieren und mitzumachen. Stadtteilkultur lebt vom Engagement der Ehrenamtlichen Bürger und Bürgerinnen vor Ort. Eine Bühne für Aufführungen ist ebenso geplant wie auch der Einsatz des E-Mobils der Sozialrathauses und Spielstationen für Familien mit Kindern. Begründung Der Magistrat hat mitgeteilt, dass eine Förderung aus dem Sonderetat "Stadtteilfeste unterstützen" nicht bzw. nicht rechtzeitig erfolgen kann. Etwaige Bewilligungen können nur erfolgen, wenn Restmittel aus dem Jahr 2025 in das Haushaltsjahr 2026 übertragen werden. Einen Ansatz im Jahr 2026 gibt es nicht. Es sei davon auszugehen, dass Restmittel nicht übertragen werden, so dass sämtliche Stadtteilfeste, für die es eine OI gibt und auch bereits Anträge vorliegen, KEINE Förderung erhalten. Von einer gesicherten Finanzierung durch einen Zuschuss kann derzeit NICHT ausgegangen werden. (s. mail vom Kulturamt vom 13.05.2026) Angesichts der bestehenden Finanzierungslücke und der gestiegenen Kosten - insbesondere im Bereich Infrastruktur, erhöhter Sicherheitsanforderungen und etwaiger Künstler-Vergütungen ist eine kurzfristige Unterstützung erforderlich, um die Premiere des Stadteilfestes "Wir im Westend" zu sichern. Der Ortsbeirat 2 kann mit der Bereitstellung der Mittel einen wichtigen Beitrag leisten, um dieses für den Stadtteil bedeutende Fest zu ermöglichen und damit ein klares Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie kulturelle Teilhabe vor Ort zu stärken. Der Antrag ist eilbedürftig, da die Infrastruktur noch vor den Sommerferien bestellt und damit auch finanzielle Verpflichtungen eingegangen werden müssen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 29. Mai 2026Sie sind hier
    OFOF 39/2Förderung des Stadteilfestes „Wir im Westend“ aus dem Budget des Ortsbeirates
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  2. 15. Juni 2026OIBOIB 16Förderung des Stadteilfestes „Wir im Westend“ aus dem Budget des OrtsbeiratesBudget-Initiative
  3. 4. September 2026Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 1252Förderung des Stadtteilfestes "Wir im Westend" aus dem Budget des OtsbeiratesStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 2
Sitzung 2 · 15.06.2026
TO I, TOP 33
Angenommen
Ortsbeiratsinitiative - Budget OIB 16 2026 Die Vorlage OF 39/2 wird als gemeinsamer Antrag von GRÜNE, CDU und SPD in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
Volt
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung Volt

Mitdiskutieren

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