Sozial- und gendergerechtes Toilettenkonzept für Bockenheim und Westend
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt die Schaffung von sozial- und gendergerecht gestalteten öffentlichen Toilettenanlagen in Bockenheim und Westend. Dies soll die Nutzung des öffentlichen Raums verbessern und insbesondere Frauen sowie Menschen mit gesundheitlichen Problemen unterstützen. Ziel ist es, eine barrierefreie und angenehme Nutzung der Toiletten zu gewährleisten.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
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Zeppelinpark — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 08.05.2026.
- Hundeauslaufwiese im Zeppelinpark08.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Hundeauslaufflächen für alle Stadthunde nutzbar und sicher machen13.04.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Europagarten 2.0 realisieren01.03.2025 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Zeppelinpark per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass Bürger*innen und Besucher*innen auf zentralen Plätzen und Straßen im Ortsbezirk 2 Zugang zu sozial- und gendergerecht gestalteten öffentlichen Toilettenanlagen haben.
Dafür sollen mindestens an folgenden Orten zusätzliche öffentliche Toilettenanlagen geschaffen werden:
- Kurfürstenplatz
- Grünanlage Zeppelinallee
- Übergang Zeppelinpark/Neuer Rebstockpark
- Jordanischer Park
Im Sinne einer sozial- und gendergerechten Stadtplanung wird der Magistrat gebeten, hinsichtlich des Betriebes und der Gestaltung der Toilettenanlagen folgende Kriterien zu beachten:
- Die Anlage sollte ausschließlich Unisex-Toiletten beinhalten.
- Zugang und Benutzung sollten für alle Nutzer*innen barrierefrei möglich sein.
- Zugang und Benutzung sollten für alle Nutzer*innen kostenfrei möglich sein.
- Um eine Wohlfühlatmosphäre für alle Nutzer*innen zu gewährleisten, sollten die Anlagen
(1) innen und außen ausreichend und intelligent beleuchtet werden. Hierfür sollten nachhaltige Beleuchtungslösungen gewählt werden.
(2) in den Innenräumen sauber und möglichst gemütlich gestaltet werden, z.B. auch durch leichte Hintergrundmusik, ausreichende Mengen an Toilettenpapier und Seife.
(3) möglichst selbstreinigend sein.
Begründung
Öffentliche Toiletten sind ein wesentlicher Bestandteil städtischer Umgebung und im Ortsbeirat 2 nicht in ausreichender Anzahl vorhanden. Dabei tragen öffentliche Toiletten in hohem Maße dazu bei, dass der öffentliche Raum umfassend genutzt werden kann. Untersuchungen aus Großbritannien belegen, dass eine zu geringe Anzahl öffentlicher Toiletten eine "Bedrohung für Gesundheit, Mobilität und Gleichstellung" darstellt. Befragte gaben in großer Zahl an, weniger oft oder kürzer das Haus zu verlassen aus Sorge keine öffentliche Toilette zu finden oder auch weniger zu trinken. Dies betrifft insbesondere Frauen, aber auch Menschen mit gesundheitlichen Problemen wie Diabetes oder Darmerkrankungen. Um eine optimale Nutzbarkeit zu gewährleisten sollten die Toiletten nicht nur barriere- und kostenfrei zugänglich, sondern auch sauber und mit allem Notwendigen ausgestattet sein. Oben erwähnte Wohlfühlatmosphäre trägt nachweislich auch dazu bei, dass Nutzer*innen pfleglich mit entsprechenden Räumlichkeiten umgehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. April 2022Sie sind hierOFOF 352/2Sozial- und gendergerechtes Toilettenkonzept für Bockenheim und WestendOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, LINKE.
- 2. Mai 2022OMOM 2089Sozial- und gendergerechtes Toilettenkonzept für Bockenheim und WestendDirektanregung
- 31. Oktober 2022STST 2529Sozial- und gendergerechtes Toilettenkonzept für Bockenheim und WestendStellungnahme
- 18. Dezember 2023STST 2465Sozial- und gendergerechtes Toilettenkonzept für Bockenheim und WestendStellungnahme
- 17. Mai 2024STST 983Sozial- und gendergerechtes Toilettenkonzept für Bockenheim und WestendStellungnahme
- 27. Juni 2025Antwort des Magistrats · nach 168 WochenSTST 1051Sozial- und gendergerechtes Toilettenkonzept für Bockenheim und WestendStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1.: GRÜNE, SPD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen 2 CDU, FDP und BFF (= Ablehnung); 1 CDU (= Enthaltung) zu 2.: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen BFF (= Ablehnung)