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Trinkwassergewinnung auch in Frankfurt und für Frankfurt langfristig sichern

Vorlagentyp: OFGRÜNE
29 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Begründung

Frankfurt und für Frankfurt langfristig sichern Teile eines (beantragten) Trinkwasserschutzgebietes befinden sich im Bereich des Stadtteils Niederursel des Ortsbezirkes 8. Förderanlagen sind in der Nachbarschaft in Praunheim verortet. Insgesamt werden wohl 20% des Frankfurter Eigenbedarfs auch auf Frankfurter Stadtgebiet gefördert. Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Magistrat wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten: 1. "Beim Grundwasser müssen Quantität und Qualität erhalten werden, um die Trinkwassergewinnung weiter sicherzustellen". So steht es in der beschlossenen "Anpassungsstrategie - Klimawandel" der Stadt Frankfurt. Eigentlich können im Wasserwerk Praunheim 2,6 Mio Kubikmeter pro Jahr gefördert werden. Doch Schadstoffe wie chlorierte Kohlenwasserstoffen und Pflanzenschutzmitteln haben zu einer erheblichen Beschränkung für das Wasserwerk geführt. Ob der Klimawandel auch Auswirkungen hat, ist noch unklar. Das führt zur Frage, ob das Wasserwerk mittel-und langfristig eine Zukunftsperspektive hat. Zumal es weitere Bebauung mit RTW, Gewerbegebiet Heerstraß e und Wohnbebauung beiderseits der BAB 5 geben wird/könnte. 2.Die Verbesserung der Erhebung von Grundwasserdaten wegen derzeitiger Unsicherheiten wird als Maßnahme in der "Anpassungsstrategie -Klimawandel" gefordert. Wie sieht die Umsetzung aus? 3. Die Stadt Frankfurt wächst und wächst. Gleichzeitig haben trinkwasserliefernde Umlandgemeinden in Spessart, Ried und Vogelsberg aufgrund ihrer ausgewiesenen Trinkwasserschutzgebiete Hindernisse bei der Ausweisung neuer Gewerbegebiete und Wohnflächen. Was sagt die Stadt Frankfurt dazu? Kann sie sich vorstellen, finanzielle Kompensationsleistungen an diese Gemeinden zu leisten? Begründung: Die Sicherung des Grundwassers und der Förderanlagen in Frankfurt ist wohl bedeutend teurer, als sich per Fernleitung Trinkwasser aus dem nahen und fernen Umland liefern zu lassen. Ziel muss es aber weiterhin sein, einen gewichtigen Anteil Frankfurter Trinkwasser vor Ort fördern zu können und zu wollen.

Inhalt

Antrag vom 16.08.2018, OF 343/8

Betreff: Trinkwassergewinnung auch in Frankfurt und für Frankfurt langfristig sichern Teile eines (beantragten) Trinkwasserschutzgebietes befinden sich im Bereich des Stadtteils Niederursel des Ortsbezirkes 8. Förderanlagen sind in der Nachbarschaft in Praunheim verortet. Insgesamt werden wohl 20% des Frankfurter Eigenbedarfs auch auf Frankfurter Stadtgebiet gefördert. Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Magistrat wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten: 1. "Beim Grundwasser müssen Quantität und Qualität erhalten werden, um die Trinkwassergewinnung weiter sicherzustellen". So steht es in der beschlossenen "Anpassungsstrategie - Klimawandel" der Stadt Frankfurt. Eigentlich können im Wasserwerk Praunheim 2,6 Mio Kubikmeter pro Jahr gefördert werden. Doch Schadstoffe wie chlorierte Kohlenwasserstoffen und Pflanzenschutzmitteln haben zu einer erheblichen Beschränkung für das Wasserwerk geführt. Ob der Klimawandel auch Auswirkungen hat, ist noch unklar. Das führt zur Frage, ob das Wasserwerk mittel-und langfristig eine Zukunftsperspektive hat. Zumal es weitere Bebauung mit RTW, Gewerbegebiet Heerstraß e und Wohnbebauung beiderseits der BAB 5 geben wird/könnte. 2.Die Verbesserung der Erhebung von Grundwasserdaten wegen derzeitiger Unsicherheiten wird als Maßnahme in der "Anpassungsstrategie -Klimawandel" gefordert. Wie sieht die Umsetzung aus? 3. Die Stadt Frankfurt wächst und wächst. Gleichzeitig haben trinkwasserliefernde Umlandgemeinden in Spessart, Ried und Vogelsberg aufgrund ihrer ausgewiesenen Trinkwasserschutzgebiete Hindernisse bei der Ausweisung neuer Gewerbegebiete und Wohnflächen. Was sagt die Stadt Frankfurt dazu? Kann sie sich vorstellen, finanzielle Kompensationsleistungen an diese Gemeinden zu leisten?

Begründung: Die Sicherung des Grundwassers und der Förderanlagen in Frankfurt ist wohl bedeutend teurer, als sich per Fernleitung Trinkwasser aus dem nahen und fernen Umland liefern zu lassen. Ziel muss es aber weiterhin sein, einen gewichtigen Anteil Frankfurter Trinkwasser vor Ort fördern zu können und zu wollen.Nebenvorlage: Antrag vom 15.11.2018, OF 358/8 Beratung im Ortsbeirat: 8

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. August 2018Sie sind hier
    OFOF 343/8Trinkwassergewinnung auch in Frankfurt und für Frankfurt langfristig sichern
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 3. September 2018STST 1698Trinkwasserschutzgebiet Praunheim IIStellungnahme
  3. 15. November 2018OFOF 358/8Trinkwassergewinnung auch in Frankfurt - und für Frankfurt langfristig sichernOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  4. 29. November 2018VV 1070Trinkwassergewinnung auch in Frankfurt - und für Frankfurt langfristig sichernAnfrage
  5. 8. März 2019Antwort des Magistrats · nach 29 WochenSTST 553Trinkwassergewinnung auch in Frankfurt - und für Frankfurt langfristig sichernStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 8
Sitzung 25 · 13.09.2018
TO I, TOP 27
Beraten
Die Vorlage OF 343/8 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 8
Sitzung 26 · 25.10.2018
TO I, TOP 13
Beraten
Die Vorlage OF 343/8 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 8
Sitzung 27 · 29.11.2018
TO I, TOP 10
Erledigt
Auskunftsersuchen V 1070 2018 1. Die Vorlage OF 343/8 wird durch die Annahme der Vorlage OF 358/8 für erledigt erklärt. 2. Die Vorlage OF 358/8 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
SPDCDUGrüneLinkeFDPFreie Wähler
Ablehnung:
BFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. SPD, CDU, GRÜNE, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen BFF (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen