Seniorenticket sollte keine Mogelpackung sein!
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenBegründung
Mogelpackung sein! - Der Magistrat wird gebeten, die Einführung eines Seniorentickets nach dem Vorbild des Schülertickets für 365 Euro pro Jahr ebenfalls für ganztags ohne zeitliche Einschränkung (ab 9 Uhr) zu prüfen. - Alternativ sollte ein Angebot von ermäßigten Einzelfahrscheinen für Senioren geprüft werden. Begründung: Schülertickets, Semestertickets und Job-Tickets werden ohne zeitliche Beschränkung angeboten. Im Ortsbezirk 7 mit seinen Stadtteilen Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim und Westhausen sind meist die Wege zu Ärzten, insbesondere zu Fachärzten für Senioren fußläufig nicht zu erreichen. Zudem richten sich die Arztpraxen bei der Terminvergabe nicht nach den Tarifbestimmungen des RMV. Bei einem beschränkten Seniorenticket müssten deshalb die älteren Mitbürger morgens entweder zusätzlich einen extra Fahrschein erwerben oder wieder auf den Pkw zurückgreifen. Die Nutzung des vorgesehenen Tickets im gesamten RMV-Gebiet wird mitunter eingeschränkt, weil Senioren gerne vor Einbruch der Dunkelheit wieder zu Hause sein möchten und dafür möglichst früh eine Fahrt ins weitere Umland antreten. Auch sollte der Anschein einer Altersdiskriminierung durch den RMV vermieden werden.
Inhalt
Antrag vom 07.01.2019, OF 335/7
Betreff: Seniorenticket sollte keine Mogelpackung sein! - Der Magistrat wird gebeten, die Einführung eines Seniorentickets nach dem Vorbild des Schülertickets für 365 Euro pro Jahr ebenfalls für ganztags ohne zeitliche Einschränkung (ab 9 Uhr) zu prüfen. - Alternativ sollte ein Angebot von ermäßigten Einzelfahrscheinen für Senioren geprüft werden.
Begründung: Schülertickets, Semestertickets und Job-Tickets werden ohne zeitliche Beschränkung angeboten. Im Ortsbezirk 7 mit seinen Stadtteilen Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim und Westhausen sind meist die Wege zu Ärzten, insbesondere zu Fachärzten für Senioren fußläufig nicht zu erreichen. Zudem richten sich die Arztpraxen bei der Terminvergabe nicht nach den Tarifbestimmungen des RMV. Bei einem beschränkten Seniorenticket müssten deshalb die älteren Mitbürger morgens entweder zusätzlich einen extra Fahrschein erwerben oder wieder auf den Pkw zurückgreifen. Die Nutzung des vorgesehenen Tickets im gesamten RMV-Gebiet wird mitunter eingeschränkt, weil Senioren gerne vor Einbruch der Dunkelheit wieder zu Hause sein möchten und dafür möglichst früh eine Fahrt ins weitere Umland antreten. Auch sollte der Anschein einer Altersdiskriminierung durch den RMV vermieden werden.Beratung im Ortsbeirat: 7
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. Januar 2019Sie sind hierOFOF 335/7Seniorenticket sollte keine Mogelpackung sein!Ortsbeiratsantrag · CDU
- 22. Januar 2019OMOM 4143Seniorenticket sollte keine Mogelpackung sein!Direktanregung
- 3. Juni 2019Antwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 1078Seniorenticket sollte keine Mogelpackung sein!Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: 3 SPD, CDU, BFF und fraktionslos gegen FDP (= Ablehnung) bei Enthaltung 2 SPD, GRÜNE und FARBECHTE