Verkehrsberuhigter Bereich Rotlintstraße zum Spielen für Kinder aufwerten
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Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, den verkehrsberuhigten Bereich der Rotlintstraße zwischen Egenolffstraße und Friedberger Platz als Spielort für Kinder aufzuwerten. Dies soll durch die Prüfung weiterer Verkehrsmaßnahmen und Aktivitäten geschehen, um Kinder zum Spielen zu motivieren. Das erwartete Ergebnis ist eine sicherere und attraktivere Umgebung für Kinder.
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Thema Fußverkehr verfolgenAntrag
Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, wie der verkehrsberuhigte Bereich der Rotlintstraße zwischen Egenolffstraße und Friedberger Platz auch als Ort zum Spielen für Kinder aufgewertet werden kann. Dabei sollten folgende Fragen erörtert werden:
- Woran liegt es, dass auf dem beschriebenen Straßenabschnitt keine Kinder spielen, obwohl er als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen ist?
- Sind gegebenenfalls weitere Verkehrsmaßnahmen erforderlich, um den Straßenabschnitt für Kinder attraktiver und sicherer zu machen?
- Welche Aktivitäten können in Betracht kommen, um Kinder zum Spielen dort zu motivieren bzw. zu signalisieren: "Ihr dürft das"?
Begründung
Die Rotlintstraße ist im beschriebenen Bereich als "verkehrsberuhigter Bereich" ausgewiesen. Das bedeutet, dass dort Autos Schritttempo fahren müssen, Fußgänger*innen die Straße in ihrer gesamten Breite nutzen dürfen - und: dass Kinder auf der Straße spielen dürfen. Jedoch: Spielende Kinder sieht man auf der Straße nie. Dabei hatte der Magistrat vor zehn Jahren in einer Stellungnahme erklärt, dass die Einrichtung einer "temporären Spielstraße" in der Rotlintstraße "entbehrlich" sei, da diese ja als "Begegnungszone" mittels Verkehrszeichen als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen sei. Der OBR3 hatte dies in einem Beschluss gefordert (vgl. ST 955 vom 15.06.2012). Der Magistrat hatte zuvor im Rahmen der Gesamtverkehrsplanung ausgewählte Wohnstraßen mit verschiedenen Maßnahmen als sogenannte "Begegnungszonen" eingerichtet, in denen Fußverkehr und motorisierter Verkehr gleichberechtigt sind. Dabei sollten auch die Perspektive der Kinder berücksichtigt werden (vgl. Bericht Magistrat B100 vom 27.02.2012).
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Juni 2022Sie sind hierOFOF 319/3Verkehrsberuhigter Bereich Rotlintstraße zum Spielen für Kinder aufwertenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 15. September 2022OMOM 2762Verkehrsberuhigter Bereich Rotlintstraße zum Spielen für Kinder aufwertenDirektanregung
- 13. Januar 2023STST 184Verkehrsberuhigter Bereich Rotlintstraße zum Spielen für Kinder aufwertenStellungnahme
- 22. September 2023Antwort des Magistrats · nach 66 WochenSTST 1942Verkehrsberuhigter Bereich Rotlintstraße zum Spielen für Kinder aufwertenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Volt und ÖkoLinX-ARL gegen LINKE. und FDP (= Ablehnung)