Römischer Brunnen, an der Ringmauer zwischen 2. und 3. Bastion der Ernst May Siedlung am Verbindungsweg zum "Bubeloch"
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert die Restaurierung des römischen Brunnens und die Entfernung überwuchernder Pflanzen, um das Baudenkmal wieder zugänglich zu machen. Dies soll die historische Bedeutung des Brunnens hervorheben und die Wasserversorgungsgeschichte der Region verdeutlichen.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, den Brunnenkranz des gut erhaltenen römischen Brunnens zu restaurieren und in Rücksprache mit dem Gartenverein alle überwuchernden Pflanzen und Gartenbegrenzungen soweit zurück zu setzen, dass das Baudenkmal wieder von allen Seiten begehbar und in Augenschein zu nehmen ist. Außerdem soll eine Hinweistafel genaue Angaben zum römischen Ursprung des Brunnens sowie auf seine Position und seinen Gebrauch in der eingeebneten und überbauten Philippsburg (1584 bis ca. 1740) enthalten.
Begründung
Heute können Spaziergehende auf dem Weg unterhalb der Mauer der östlichen Ernst May Siedlung keine Erklärung zu dem Brunnenkranz finden. Er ist stark beschädigt, vernachlässigt und teilweise versteckt unter den Büschen der Kleingärten. Dabei hatte der Brunnen schon zur Römerzeit, im Mittelalter und bis ins 18. Jahrhundert eine wichtige Bedeutung für die Wasserversorgung - erst für eine römische Villa, die an diesem Ort lag, dann seit dem Mittelalter bis zur Neuzeit, als die Burg Philippseck (auch Gut, Hof oder Schloss genannt, neu aufgebaut 1584) des Lehnsherrn von Heddernheim auf den römischen Fundamenten errichtet war. Durch die Überbauung mit der Ernst May Siedlung ist der Brunnen nun das letzte Überbleibsel einer 2000jährigen Siedlungsgeschichte in Heddernheim.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 27. Mai 2023Sie sind hierOFOF 310/8Römischer Brunnen, an der Ringmauer zwischen 2. und 3. Bastion der Ernst May Siedlung am Verbindungsweg zum „Bubeloch“Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 15. Juni 2023OMOM 4157Römischer Brunnen an der Ringmauer zwischen 2. und 3. Bastion der ErnstMaySiedlung am Verbindungsweg zum „Bubeloch“Direktanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung fraktionslos