Jugendhaus am Bügel: Bericht über Aktivitäten des Jugendzentrums
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Grundlage dieses Antrags ist, dass das Jugendhaus mit seinen vielfältigen Möglichkeiten noch stärker in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird und die Ausnutzung mit gestiegenen Angeboten weiter optimiert wird. Es stellt sich daher die Frage, inwieweit das Konzept der Jugendbetreuung im Jugendhaus den aktuellen Bedürfnissen Jugendlicher Rechnung trägt, welche Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung, zur Attraktivitätssteigerung und Akzeptanz bei den Jugendlichen bestehen bzw. ob noch ergänzende Nutzungen (z. B. Vorschlag, dass dort abwechselnde kurzzeitige Schnupperausbildungen von Berufen angeboten werden, deren Berufszweig händeringend Auszubildende suchen) im Jugendhaus eingerichtet werden können. Es wird in diesem Zusammenhang auf die in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen der Ausbildung Jugendlicher in der eingerichteten Schreinerwerkstatt verwiesen. Im Übrigen bedarf es, auch im Interesse einer effektiven Werbearbeit für das Jugendhaus, der Verbreitung von Informationen, welche Aktionen und Angebote für die Jugendlichen in Nieder-Eschbach und am Bügel bisher von dem dortigen Jugendhausteam durchgeführt wurden und welche im Jahr 2010 vorgesehen sind und was aus Sicht der Jugendhausleitung zukünftig für eine Attraktivitätssteigerung noch denkbar und wünschenswert wäre. Der Ortsbeirat hat zuletzt in 2003 und 2006 einen Erfahrungsbericht erhalten. Das Jugendhaus am Bügel wird in hohem Maße von der Stadt bezuschusst. Dies soll auch ausdrücklich so bleiben. Im Rahmen des Berichtswesens ist aber von Interesse, ob in der Vergangenheit der vorgegebene Leistungskatalog zur Jugendbetreuung auch umfassend und zufrieden stellend erfüllt wurde und ob es noch Raum für zusätzliche Möglichkeiten für die Ausnutzung des Jugendhauses bei der Jugendbetreuung gibt. Die vorgeschlagene Einrichtung einer zusätzlichen Schnupperausbildungsstätte zum Kennen lernen der unterschiedlichsten Ausbildungsberufe könnte eine Maßnahme mit beispielhaftem Modellcharakter sein mit dem Ziel Interesse bei dem betroffenen jugendlichen Personenkreis zu wecken.
Inhalt
Antrag vom 07.10.2009, OF 299/15
Betreff:
Jugendhaus am Bügel: Bericht über Aktivitäten des Jugendzentrums
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, einen Erfahrungs- und Leistungsbericht zum Jugendhaus am Bügel über die durchgeführten Aktivitäten sowie die Teilnehmerzahlen bei den Angeboten des Jugendhauses aus den Jahren 2007/2008 vorzulegen. Darüber hinaus wird der Träger und Verwalter gebeten, über geplante Veranstaltungen und Angebote des Jugendhauses im Jahr 2010 im Ortsbeirat zu berichten.
Ferner wird der Magistrat und der Träger aufgefordert, zu prüfen, ob im Hinblick einer weiteren Nutzung des Anwesens Möglichkeiten bestehen, das Jugendhaus konzeptionell nicht nur als reine Freizeiteinrichtung auszurichten, sondern verstärkt auch als ergänzende Einrichtung für arbeitslose Jugendliche bis 21 Jahre oder Jugendliche ohne Ausbildung (z.B. für eine Art kurzzeitige "Schnupperausbildungsstätte“ zum Kennen lernen von unterschiedlichsten Ausbildungsberufen aus dem Handwerk und Industrie) zu nutzen.
Begründung:
Grundlage dieses Antrags ist, dass das Jugendhaus mit seinen vielfältigen Möglichkeiten noch stärker in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird und die Ausnutzung mit gestiegenen Angeboten weiter optimiert wird. Es stellt sich daher die Frage, inwieweit das Konzept der Jugendbetreuung im Jugendhaus den aktuellen Bedürfnissen Jugendlicher Rechnung trägt, welche Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung, zur Attraktivitätssteigerung und Akzeptanz bei den Jugendlichen bestehen bzw. ob noch ergänzende Nutzungen (z. B. Vorschlag, dass dort abwechselnde kurzzeitige Schnupperausbildungen von Berufen angeboten werden, deren Berufszweig händeringend Auszubildende suchen) im Jugendhaus eingerichtet werden können. Es wird in diesem Zusammenhang auf die in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen der Ausbildung Jugendlicher in der eingerichteten Schreinerwerkstatt verwiesen.
Im Übrigen bedarf es, auch im Interesse einer effektiven Werbearbeit für das Jugendhaus, der Verbreitung von Informationen, welche Aktionen und Angebote für die Jugendlichen in Nieder-Eschbach und am Bügel bisher von dem dortigen Jugendhausteam durchgeführt wurden und welche im Jahr 2010 vorgesehen sind und was aus Sicht der Jugendhausleitung zukünftig für eine Attraktivitätssteigerung noch denkbar und wünschenswert wäre. Der Ortsbeirat hat zuletzt in 2003 und 2006 einen Erfahrungsbericht erhalten. Das Jugendhaus am Bügel wird in hohem Maße von der Stadt bezuschusst. Dies soll auch ausdrücklich so bleiben. Im Rahmen des Berichtswesens ist aber von Interesse, ob in der Vergangenheit der vorgegebene Leistungskatalog zur Jugendbetreuung auch umfassend und zufrieden stellend erfüllt wurde und ob es noch Raum für zusätzliche Möglichkeiten für die Ausnutzung des Jugendhauses bei der Jugendbetreuung gibt. Die vorgeschlagene Einrichtung einer zusätzlichen Schnupperausbildungsstätte zum Kennen lernen der unterschiedlichsten Ausbildungsberufe könnte eine Maßnahme mit beispielhaftem Modellcharakter sein mit dem Ziel Interesse bei dem betroffenen jugendlichen Personenkreis zu wecken.
Beratung im Ortsbeirat: 15
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. Oktober 2009Sie sind hierOFOF 299/15Jugendhaus am Bügel: Bericht über Aktivitäten des JugendzentrumsOrtsbeiratsantrag · CDU
- 30. Oktober 2009OAOA 1023Jugendhaus am Bügel: Bericht über Aktivitäten des JugendzentrumsAnregung
- 5. März 2010Antwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 151Jugendhaus am Bügel: Bericht über die Aktivitäten des JugendzentrumsMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme