Jugendhaus am Bügel: Bericht über Aktivitäten des Jugendzentrums
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Anregung vom 30.10.2009, OA 1023 entstanden aus Vorlage: OF 299/15 vom 07.10.2009
Betreff: Jugendhaus am Bügel: Bericht über Aktivitäten des Jugendzentrums Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, einen Erfahrungs- und Leistungsbericht zum Jugendhaus am Bügel über die durchgeführten Aktivitäten sowie die Teilnehmerzahlen bei den Angeboten des Jugendhauses aus den Jahren 2007/2008 vorzulegen. Darüber soll der Träger und Verwalter gebeten werden, über geplante Veranstaltungen und Angebote des Jugendhauses im Jahr 2010 im Ortsbeirat zu berichten. Ferner wird der Magistrat aufgefordert, gemeinsam mit dem Träger zu prüfen, ob im Hinblick einer weiteren Nutzung des Anwesens Möglichkeiten bestehen, das Jugendhaus konzeptionell nicht nur als reine Freizeiteinrichtung auszurichten, sondern verstärkt auch als ergänzende Einrichtung für arbeitslose Jugendliche bis 21 Jahre oder Jugendliche ohne Ausbildung (z. B. für eine Art kurzzeitige "Schnupperausbildungsstätte" zum Kennenlernen von unterschiedlichsten Ausbildungsberufen aus dem Handwerk und Industrie) zu nutzen.
Begründung: Grundlage dieses Antrags ist, dass das Jugendhaus mit seinen vielfältigen Möglichkeiten noch stärker in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen und die Ausnutzung mit gestiegenen Angeboten weiter optimiert wird. Es stellt sich daher die Frage, inwieweit das Konzept der Jugendbetreuung im Jugendhaus den aktuellen Bedürfnissen Jugendlicher Rechnung trägt, welche Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung, zur Attraktivitätssteigerung und Akzeptanz bei den Jugendlichen bestehen beziehungsweise ob noch ergänzende Nutzungen (z. B. Vorschlag, dass dort abwechselnde kurzzeitige Schnupperausbildungen von Berufen angeboten werden, deren Berufszweig händeringend Auszubildende suchen) im Jugendhaus eingerichtet werden können. Es wird in diesem Zusammenhang auf die in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen der Ausbildung Jugendlicher in der eingerichteten Schreinerwerkstatt verwiesen. Im Übrigen bedarf es, auch im Interesse einer effektiven Werbearbeit für das Jugendhaus, der Verbreitung von Informationen, welche Aktionen und Angebote für die Jugendlichen in Nieder-Eschbach und am Bügel bisher von dem dortigen Jugendhausteam durchgeführt wurden und welche im Jahr 2010 vorgesehen sind und was aus Sicht der Jugendhausleitung zukünftig für eine Attraktivitätssteigerung noch denkbar und wünschenswert wäre. Der Ortsbeirat hat zuletzt in 2003 und 2006 einen Erfahrungsbericht erhalten. Das Jugendhaus am Bügel wird in hohem Maße von der Stadt bezuschusst. Dies soll auch ausdrücklich so bleiben. Im Rahmen des Berichtswesens ist aber von Interesse, ob in der Vergangenheit der vorgegebene Leistungskatalog zur Jugendbetreuung auch umfassend und zufriedenstellend erfüllt wurde und ob es noch Raum für zusätzliche Möglichkeiten für die Ausnutzung des Jugendhauses bei der Jugendbetreuung gibt. Die vorgeschlagene Einrichtung einer zusätzlichen Schnupperausbildungsstätte zum Kennenlernen der unterschiedlichsten Ausbildungsberufe könnte eine Maßnahme mit beispielhaftem Modellcharakter sein mit dem Ziel, Interesse bei dem betroffenen jugendlichen Personenkreis zu wecken. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 15
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. Oktober 2009OFOF 299/15Jugendhaus am Bügel: Bericht über Aktivitäten des JugendzentrumsOrtsbeiratsantrag · CDU
- 30. Oktober 2009Sie sind hierOAOA 1023Jugendhaus am Bügel: Bericht über Aktivitäten des JugendzentrumsAnregung
- 5. März 2010Antwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 151Jugendhaus am Bügel: Bericht über die Aktivitäten des JugendzentrumsMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Annahme) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler, REP und NPD gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.