Es stinkt zum Himmel: Deshalb ein Pissoir für den Bereich Niddastraße/Elbestraße
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Der Bereich stinkt unerträglich und dürfte – nach Auflösung der offenen Drogenszene in der Taunusanlage – mittlerweile (gestanksbedingt) die einzige No-Go-Area der Stadt Frankfurt am Main sein. Es sollte auch im eigenen Interesse der Grundstückeigentümer liegen, an einer Änderung des bisherigen Zustands aktiv beizutragen. Bei den Pinklern handelt sich offenbar vorwiegend um Kunden der anliegenden Bordells.
Inhalt
Antrag vom 01.05.2007, OF 285/1
Betreff:
Es stinkt zum Himmel: Deshalb ein Pissoir für den Bereich Niddastraße/Elbestraße
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit den betroffenen Grundstückseigentümerinnen (Niddastraße 35, Elbestraße 52) nach Möglichkeiten zu suchen, in diesem Bereich mindestens 2 sog. Pissoirs in der in den beigefügten Fotos gezeigten Bauweise (oder ähnlich) aufstellen zu lassen. Die gezeigte Bauweise stellt eine größtmögliche soziale Kontrolle sicher und verhindert den Missbrauch der Toilettenanlagen.
Die heute durch Verunreinigungen und Gestank betroffenen Grundstückseigentümerinnen können z. B. eine Teilfläche der Liegenschaften zur Aufstellung der Pissoirs zur Verfügung stellen um so zur Reinhaltung der restlichen Fläche beizutragen. Nicht zuletzt sollte geprüft werden, ob sich weitere Unternehmen (z. B. Betreiber der umliegenden Bordells) an diesem Vorhaben finanziell beteiligen.
Begründung:
Der Bereich stinkt unerträglich und dürfte – nach Auflösung der offenen Drogenszene in der Taunusanlage – mittlerweile (gestanksbedingt) die einzige No-Go-Area der Stadt Frankfurt am Main sein. Es sollte auch im eigenen Interesse der Grundstückeigentümer liegen, an einer Änderung des bisherigen Zustands aktiv beizutragen. Bei den Pinklern handelt sich offenbar vorwiegend um Kunden der anliegenden Bordells.
Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 1. Mai 2007Sie sind hierOFOF 285/1Es stinkt zum Himmel:Deshalb ein Pissoir für den Bereich Niddastraße/ElbestraßeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 22. Mai 2007OAOA 404Es stinkt zum Himmel:Deshalb ein Pissoir für den Bereich Niddastraße/ElbestraßeAnregung
- 15. Oktober 2007Antwort des Magistrats · nach 24 WochenBB 743Es stinkt zum Himmel: Deshalb ein Pissoir für den Bereich Niddastraße/ElbestraßeMagistratsbericht
- 9. April 2012OFOF 156/1Eines der vielen Probleme im Bahnhofsviertel könnte so einfach gelöst werden, man muss nur wollen: Errichtung eines Pissoirs im Bereich Nidda-/ElbestraßeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 24. April 2012OMOM 1118Eines der vielen Probleme im Bahnhofsviertel könnte so einfach gelöst werden, man muss nur wollen: Errichtung eines Pissoirs im Bereich Nidda-/ElbestraßeDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme