Aufzüge im Höchster Bahnhof immer öfter defekt - das darf so nicht bleiben!
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öfter defekt - das darf so nicht bleiben! Vorgang: OM 235/16 OBR 6; ST 1362/16 Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, 1. die Anregung OM 235 (Statistiken über die Verfügbarkeit der Aufzüge im Höchster Bahnhof) des Ortsbeirats 6 vom 28.6.2016 nunmehr endlich inhaltlich zu beantworten und dem Ortsbeirat darzulegen, welche Umstände zur Verzögerung der Antwort weit über die von der Geschäftsordnung gesetzte Frist hinaus geführt haben. 2. Bei der Bahn darauf zu dringen, dass die Aufzüge nunmehr schnellstens repariert und so instandgesetzt und gewartet werden, dass in Zukunft eine bessere Verfügbarkeit gewährleistet werden kann, als dies in den letzten Monaten des Jahres 2016 der Fall war. Begründung: Die Beschwerden über die viel zu oft defekten Aufzüge im Höchster Bahnhof häufen sich. Bereits im Sommer 2016 wies der Ortsbeirat 6 in seiner Anregung OM 235 (Antrag der Grünen im Ortsbeirat 6 vom 13.6.2016, einstimmig angenommen in der 3. Sitzung des Ortsbeirats 6 am 28.6.2016) auf die Problematik hin. Am 4.10.2016 kam darauf in der ST 1362 folgende bisher einzige Antwort des Magistrats: "Der Magistrat bedauert, in der von der Geschäftsordnung vorgegebenen Frist, keine abschließende Stellungnahme abgeben zu können." Kinderwagen müssen die Treppe hoch getragen werden, Fahrräder und schwere Koffer ebenso, für RollstuhlfahrerInnen stellt der Weg zum Bahnsteig ein genauso unüberwindliches Hindernis dar, wie es vor den aufwändigen Umbauarbeiten am Höchster Bahnhof der Fall war. Mit einem Unterschied: früher wusste man, dass der Höchster Bahnhof nicht behindertengerecht ist. Heute kann es passieren, dass ein Mensch mit Rollstuhl mit der S-Bahn in Höchst ankommt und dann nicht vom Bahnsteig kommt, weil die Aufzüge defekt sind und die notwendigen Informationen darüber fehlen. Genau aus diesem Grund hatte der Ortsbeirat im Sommer u.a. darum gebeten, dass die Informationen über die Verfügbarkeit der Aufzüge im Internet einsehbar sind. Die Verantwortlichkeit liegt leider allein bei der Bahn. Diese muss nun noch einmal eindringlich aufgefordert werden, ihrer Verantwortung nun endlich gerecht zu werden.
Inhalt
Antrag vom 01.01.2017, OF 284/6
Betreff: Aufzüge im Höchster Bahnhof immer öfter defekt - das darf so nicht bleiben! Vorgang: OM 235/16 OBR 6; ST 1362/16
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, 1. die Anregung OM 235 (Statistiken über die Verfügbarkeit der Aufzüge im Höchster Bahnhof) des Ortsbeirats 6 vom 28.6.2016 nunmehr endlich inhaltlich zu beantworten und dem Ortsbeirat darzulegen, welche Umstände zur Verzögerung der Antwort weit über die von der Geschäftsordnung gesetzte Frist hinaus geführt haben. 2. Bei der Bahn darauf zu dringen, dass die Aufzüge nunmehr schnellstens repariert und so instandgesetzt und gewartet werden, dass in Zukunft eine bessere Verfügbarkeit gewährleistet werden kann, als dies in den letzten Monaten des Jahres 2016 der Fall war.
Begründung: Die Beschwerden über die viel zu oft defekten Aufzüge im Höchster Bahnhof häufen sich. Bereits im Sommer 2016 wies der Ortsbeirat 6 in seiner Anregung OM 235 (Antrag der Grünen im Ortsbeirat 6 vom 13.6.2016, einstimmig angenommen in der 3. Sitzung des Ortsbeirats 6 am 28.6.2016) auf die Problematik hin. Am 4.10.2016 kam darauf in der ST 1362 folgende bisher einzige
Antwort des Magistrats: "Der Magistrat bedauert, in der von der Geschäftsordnung vorgegebenen Frist, keine abschließende Stellungnahme abgeben zu können." Kinderwagen müssen die Treppe hoch getragen werden, Fahrräder und schwere Koffer ebenso, für RollstuhlfahrerInnen stellt der Weg zum Bahnsteig ein genauso unüberwindliches Hindernis dar, wie es vor den aufwändigen Umbauarbeiten am Höchster Bahnhof der Fall war. Mit einem Unterschied: früher wusste man, dass der Höchster Bahnhof nicht behindertengerecht ist. Heute kann es passieren, dass ein Mensch mit Rollstuhl mit der S-Bahn in Höchst ankommt und dann nicht vom Bahnsteig kommt, weil die Aufzüge defekt sind und die notwendigen Informationen darüber fehlen. Genau aus diesem Grund hatte der Ortsbeirat im Sommer u.a. darum gebeten, dass die Informationen über die Verfügbarkeit der Aufzüge im Internet einsehbar sind. Die Verantwortlichkeit liegt leider allein bei der Bahn. Diese muss nun noch einmal eindringlich aufgefordert werden, ihrer Verantwortung nun endlich gerecht zu werden.Nebenvorlage: Antrag vom 17.01.2017, OF 299/6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 13. Juni 2016OFOF 76/6Statistiken über die Verfügbarkeit der Aufzüge im Höchster BahnhofOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 28. Juni 2016OMOM 235Statistiken über die Verfügbarkeit der Aufzüge im Höchster BahnhofDirektanregung
- 4. Oktober 2016STST 1362Statistiken über die Verfügbarkeit der Aufzüge im Höchster BahnhofStellungnahme
- 1. Januar 2017Sie sind hierOFOF 284/6Aufzüge im Höchster Bahnhof immer öfter defekt - das darf so nicht bleiben!Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 13. Januar 2017STST 118Statistiken über die Verfügbarkeit der Aufzüge im Höchster BahnhofStellungnahme
- 17. Januar 2017OMOM 1088Aufzüge im Höchster Bahnhof immer öfter defekt - das darf so nicht bleiben!Direktanregung
- 19. Mai 2017Antwort des Magistrats · nach 49 WochenSTST 929Aufzüge im Höchster Bahnhof immer öfter defekt - das darf so nicht bleiben!Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, BFF, FDP, REP und FREIE WÄHLER gegen LINKE. (= Ablehnung)