Führen der Radfahrer auf dem Bahnsteig der S 6 am Berkersheimer Bahnhof nach Schließung des schienengleichen Bahnübergangs
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, sicherzustellen, dass Radfahrer am Berkersheimer Bahnhof sicher die Aufzüge erreichen können, ohne andere zu gefährden. Dies ist notwendig, da die Schließung des schienengleichen Bahnübergangs zu einer erhöhten Gefährdung führen könnte.
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Thema Fahrradfahren verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat möge sicherstellen, dass Radfahrer die Aufzüge am neuen Behelfssteg am Berkersheimer Bahnhof sicher erreichen können, sie dabei keine Personen auf dem Bahnsteig gefährden und auch größere Mengen von Radfahrern so warten können, dass sie beim Einsteigen in die Aufzüge nicht gefährdet werden oder andere gefährden.
Begründung
Die Deutsche Bahn hat in ihren Erklärungen dargestellt, dass die Radfahrer nach Schließung des schienengleichen Bahnübergangs am Berkersheimer Bahnhof 150 m über die Bahnsteige jeweils bis zu den Aufzügen geführt werden, mit denen dann alleine die Überquerung der Gleise für Radfahrer noch möglich ist. Diese Entfernung ist so groß, dass zu befürchten steht, dass Radfahrer dann eben doch auf dem Bahnsteig fahren und dadurch Ein- und Aussteigende gefährden. Hinzu kommt aber, dass die Zugänge zu den Aufzügen aber auf der jeweils anderen Seite des Stegs sind. Dadurch müssen die Radfahrenden an den Aufzugtürmen sehr enge Stellen passieren, die auf der Harheimer Seite nur etwa 2 m breit ist, wenn man die von der Bahn selbst eingezeichnete Zone nicht rechnet, die bei Zugpassagen wegen der Sogwirkung eigentlich frei bleiben muss. Wenn sich in diesen engen Bereichen größere Mengen von Fahrradfahrern sammeln, die wegen der auf zwei Räder begrenzten Kapazität nicht sofort die Aufzüge nutzen können, wird es an diesen Stellen sehr gefährlich. Dies muss unbedingt geregelt werden. Außerdem muss die Durchfahrtsgeschwindigkeit im Berkersheimer Bahnhof während des Bestehens dieses Zustandes so reduziert werden, dass die Sogwirkung der Züge angemessen reduziert wird. Da die Stadt die entsprechende Radroute ausweist, ist auch sie für die sichere Nutzbarkeit dieser Route verantwortlich und kann die Verantwortung bei einer solch erkennbaren Gefährdung nicht wieder auf die Deutsche Bahn für diese fragwürdige Lösung abschieben.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. März 2022Sie sind hierOFOF 266/10Führen der Radfahrer auf dem Bahnsteig der S 6 am Berkersheimer Bahnhof nach Schließung des schienengleichen BahnübergangsOrtsbeiratsantrag · FDP
- 22. März 2022OMOM 1886Führen der Radfahrer auf dem Bahnsteig der S 6 am Berkersheimer Bahnhof nach Schließung des schienengleichen BahnübergangsDirektanregung
- 22. Juli 2022Antwort des Magistrats · nach 19 WochenSTST 1666Führen der Radfahrer auf dem Bahnsteig der S 6 am Berkersheimer Bahnhof nach Schließung des schienengleichen BahnübergangsStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme