Unterstützung des Kita-Neubaus St. Sebastian nach archäologischen Funden
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat bittet den Magistrat zu prüfen, inwiefern die katholische Pfarrei St. Katharina von Siena bei den Mehrkosten des Kita-Neubaus unterstützt werden kann, die durch archäologische Untersuchungen entstanden sind. Diese Unterstützung ist wichtig, um Verzögerungen des Bauprojekts zu vermeiden und die dringenden Betreuungsplätze in der Gemeinde zu sichern.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Ernst-Kahn-Straße — 7 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 11.06.2026.
- Unterstützung des Kita-Neubaus St. Sebastian nach archäologischen Funden11.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Die Ampelschaltung an der Kreuzung Ernst-Kahn-Straße/In der Römerstadt optimieren18.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Gehweg entlang Ernst-Kahn-Straße13.03.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Ernst-Kahn-Straße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, ob und in welcher Form die katholische Pfarrei St. Katharina von Siena bei den durch die länger anhaltenden archäologische Untersuchungen auf dem Grundstück des geplanten Kita-Neubaus in der Ernst-Kahn-Straße 45-47 entstandenen beziehungsweise entstehenden Mehrkosten unterstützt werden kann. Dabei soll insbesondere geprüft werden, - ob eine finanzielle Beteiligung an den durch den Baustopp verursachten Mehrkosten rechtlich möglich ist, - ob bestehende Förderprogramme genutzt oder erweitert werden können, - und wie eine weitere Verzögerung des Kita-Neubaus vermieden werden kann.
Begründung
Auf dem Grundstück des geplanten Kita-Neubaus wurden im Rahmen der vorgeschriebenen Untersuchungen der Bodendenkmalpflege bedeutende Befunde und Funde aus der Römerzeit entdeckt (ST 728 v. 27.04.2026). Die Sicherung und wissenschaftliche Dokumentation dieser Funde und Befunde liegt im öffentlichen Interesse und stellt einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Frankfurter Stadtgeschichte dar. Gleichzeitig führen die notwendigen Untersuchungen zu erheblichen Verzögerungen des Bauvorhabens und verursachen zusätzliche Kosten für die Bauherrin. Hierzu zählen unter anderem Kosten aus dem Baustopp, vertragliche Folgekosten sowie zusätzliche Aufwendungen für die Projektabwicklung. Hier geht es um Beträge im sechsstelligen Bereich. Der Kita-Neubau dient ebenfalls einem wichtigen öffentlichen Interesse. Die kirchliche Einrichtung schafft in der Grundversorgung dringend benötigte Betreuungsplätze im Stadtteil, die derzeit übergangsweise an einem anderen Standort vorgehalten werden müssen. Die Finanzierung zusätzlicher, durch die archäologischen Untersuchungen ausgelöster Belastungen darf die zeitnahe Realisierung des Projekts nicht gefährden. Vor diesem Hintergrund sollte der Magistrat schnellstens Möglichkeiten aufzeigen, ob und ggf. wie die entstehenden Mehrkosten abgefedert und weitere Verzögerungen vermieden werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. Februar 2026OFOF 681/8Funde und Befunde beim Kita-Neubau von St. SebastianOrtsbeiratsantrag · CDU
- 19. Februar 2026VV 1388Funde und Befunde beim Kita-Neubau von St. SebastianAnfrage
- 27. April 2026STST 728Funde und Befunde beim Kita-Neubau von St. SebastianStellungnahme
- 11. Juni 2026OMOM 150Unterstützung des Kita-Neubaus St. Sebastian nach archäologischen FundenDirektanregung
- 11. Juni 2026Sie sind hierOFOF 26/8Unterstützung des Kita-Neubaus St. Sebastian nach archäologischen FundenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 5. Oktober 2026Antwort des Magistrats · nach 35 WochenSTST 1448Unterstützung des Kita-Neubaus St. Sebastian nach archäologischen FundenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme