Gedenktafel am Südbahnhof zur Erinnerung an die Deportation von jüdischen Männern in der Reichspogromnacht besser zur Geltung bringen
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBegründung
Erinnerung an die Deportation von jüdischen Männern in der Reichspogromnacht besser zur Geltung bringen Vorgang: OIB 41/11 OBR 5 Der Ortsbeirat bittet den Magistrat zu prüfen und zu berichten, 1. welche Kosten bei der Installation einer Beleuchtung für die Gedenktafel zur Erinnerung an die deportierten jüdischen Männer in der Reichspogromnacht am Eingang des Südbahnhofs entstehen. 2. Ob der Magistrat die Kosten für eine solche Beleuchtung übernimmt bzw. sich an den Kosten beteiligt. 3. Ob es ohne Wegfall von Marktstellplätzen des Wochenmarktes am Südbahnhof möglich ist, die Marktbuden so zu platzieren, dass die Gedenktafel nicht von Marktbuden verdeckt wird. Begründung: Durch den OIB 41 im Jahr 2011 hat der Ortsbeirat 5 den Magistrat zur Installation einer Gedenktafel zur Erinnerung an die deportierten jüdischen Männer in der Reichspogromnacht am Südbahnhof veranlasst. Im Alltag findet die Gedenktafel jedoch nur wenig Beachtung. Dazu trägt auch bei, dass die Tafel an Markttagen von Buden verdeckt ist. Auch würde gerade in der dunklen Jahreszeit eine Beleuchtung der Gedenktafel mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Die Gedenktafel ist in Erinnerung an die 2.621 jüdischen Männer, welche zwischen dem 10. und 14. November 1938 in das KZ Buchenwald und weitere 534 jüdische Männer, welche nach dem 10. November 1938 in das KZ Dachau deportiert wurden, installiert worden. Diese Deportationen waren das Ergebnis der Verhaftungen von Frankfurter Mitbürgern jüdischen Glaubens im Rahmen der Reichspogromnacht. Es gilt gerade in Zeiten einer erstarkenden Rechten in Deutschland an diese düstere Vergangenheit und die mit ihr in Zusammenhang stehenden Schicksale zu erinnern.
Inhalt
Antrag vom 08.11.2016, OF 258/5
Betreff: Gedenktafel am Südbahnhof zur Erinnerung an die Deportation von jüdischen Männern in der Reichspogromnacht besser zur Geltung bringen Vorgang: OIB 41/11 OBR 5 Der Ortsbeirat bittet den Magistrat zu prüfen und zu berichten, 1. welche Kosten bei der Installation einer Beleuchtung für die Gedenktafel zur Erinnerung an die deportierten jüdischen Männer in der Reichspogromnacht am Eingang des Südbahnhofs entstehen. 2. Ob der Magistrat die Kosten für eine solche Beleuchtung übernimmt bzw. sich an den Kosten beteiligt. 3. Ob es ohne Wegfall von Marktstellplätzen des Wochenmarktes am Südbahnhof möglich ist, die Marktbuden so zu platzieren, dass die Gedenktafel nicht von Marktbuden verdeckt wird.
Begründung: Durch den OIB 41 im Jahr 2011 hat der Ortsbeirat 5 den Magistrat zur Installation einer Gedenktafel zur Erinnerung an die deportierten jüdischen Männer in der Reichspogromnacht am Südbahnhof veranlasst. Im Alltag findet die Gedenktafel jedoch nur wenig Beachtung. Dazu trägt auch bei, dass die Tafel an Markttagen von Buden verdeckt ist. Auch würde gerade in der dunklen Jahreszeit eine Beleuchtung der Gedenktafel mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Die Gedenktafel ist in Erinnerung an die 2.621 jüdischen Männer, welche zwischen dem 10. und 14. November 1938 in das KZ Buchenwald und weitere 534 jüdische Männer, welche nach dem 10. November 1938 in das KZ Dachau deportiert wurden, installiert worden. Diese Deportationen waren das Ergebnis der Verhaftungen von Frankfurter Mitbürgern jüdischen Glaubens im Rahmen der Reichspogromnacht. Es gilt gerade in Zeiten einer erstarkenden Rechten in Deutschland an diese düstere Vergangenheit und die mit ihr in Zusammenhang stehenden Schicksale zu erinnern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. August 2011OFOF 114/5Gedenktafel zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Südbahnhof anbringenOrtsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE, SPD, FAG, FDP, FREIE_WÄHLER
- 16. September 2011OIBOIB 41Gedenktafel zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Südbahnhof anbringenBudget-Initiative
- 30. September 2011STST 1076Gedenktafel zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Südbahnhof anbringenStellungnahme
- 8. November 2016Sie sind hierOFOF 258/5Gedenktafel am Südbahnhof zur Erinnerung an die Deportation von jüdischen Männern in der Reichspogromnacht besser zur Geltung bringenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 25. November 2016OMOM 945Gedenktafel am Südbahnhof zur Erinnerung an die Deportation von jüdischen Männern in der Reichspogromnacht besser zur Geltung bringenDirektanregung
- 3. März 2017STST 526Gedenktafel am Südbahnhof zur Erinnerung an die Deportation von jüdischen Männern in der Reichspogromnacht besser zur Geltung bringenStellungnahme
- 5. Oktober 2021OFOF 192/5Gedenktafel zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Südbahnhof beleuchtenOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, FDP
- 29. Oktober 2021OMOM 942Gedenktafel zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Südbahnhof beleuchtenDirektanregung
- 14. Februar 2022STST 387Gedenktafel zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Südbahnhof beleuchtenStellungnahme
- 22. August 2022Antwort des Magistrats · nach 574 WochenSTST 1894Gedenktafel zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Südbahnhof beleuchtenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme