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Razzien im Bahnhofsviertel

Vorlagentyp: OFGRÜNE
17 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Im August und September wurden im Frankfurter Bahnhofsviertel im Abstand von nur drei Wochen zwei Großrazzien durchgeführt, in deren Zusammenhang Teile des Viertels über mehrere Stunden abgeriegelt und mehrere hundert Personen kontrolliert wurden, ohne, dass die Überprüfungen besonders viele oder schwere Verstöße zu Tage förderten. Beide Maßnahmen hatten nach den Äußerungen der Polizei zum Ziel, das Sicherheitsgefühl im Viertel zu steigern. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat um die Beantwortung der folgenden Fragen gebeten:

  1. Sieht der Magistrat in polizeilichen Maßnahmen in der oben genannten Größenordnung ein wirksames Instrument, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen im Bahnhofsviertel zu steigern?
  2. Welchen Vorteil haben diese Maßnahmen gegenüber einer regelmäßigen Be streifung und polizeilicher Präsenz vor Ort?
  3. Besteht die Gefahr, dass die Reputation des Viertels durch die Maßnahmen nachhaltig beschädigt wird und die Ergebnisse aus Gesprächsrunden wie etwa der Werkstatt Bahnhofsviertel in Teilen zunichte gemacht werden?

Inhalt

Antrag vom 13.10.2012, OF 229/1

Betreff: Razzien im Bahnhofsviertel Im August und September wurden im Frankfurter Bahnhofsviertel im Abstand von nur drei Wochen zwei Großrazzien durchgeführt, in deren Zusammenhang Teile des Viertels über mehrere Stunden abgeriegelt und mehrere hundert Personen kontrolliert wurden, ohne, dass die Überprüfungen besonders viele oder schwere Verstöße zu Tage förderten. Beide Maßnahmen hatten nach den Äußerungen der Polizei zum Ziel, das Sicherheitsgefühl im Viertel zu steigern. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat um die Beantwortung der folgenden Fragen gebeten:

  1. Sieht der Magistrat in polizeilichen Maßnahmen in der oben genannten Größenordnung ein wirksames Instrument, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen im Bahnhofsviertel zu steigern?
  2. Welchen Vorteil haben diese Maßnahmen gegenüber einer regelmäßigen Be streifung und polizeilicher Präsenz vor Ort?
  3. Besteht die Gefahr, dass die Reputation des Viertels durch die Maßnahmen nachhaltig beschädigt wird und die Ergebnisse aus Gesprächsrunden wie etwa der Werkstatt Bahnhofsviertel in Teilen zunichte gemacht werden?Beratung im Ortsbeirat: 1

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Oktober 2012Sie sind hier
    OFOF 229/1Razzien im Bahnhofsviertel
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 30. Oktober 2012VV 535Razzien im BahnhofsviertelAnfrage
  3. 11. Februar 2013Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 226Razzien im BahnhofsviertelStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 1
Sitzung 15 · 30.10.2012
TO I, TOP 12
Angenommen
Auskunftsersuchen V 535 2012 Die Vorlage OF 229/1 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen