Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Vorgang: B 374/07; OA 301 OBR 7 In seiner Antwort auf die OA 301 gibt der Magistrat den Hinweis, dass die Michael- Ende- Schule und die Liebigschule für die im Schulentwicklungsplan A angegebene Zügigkeit über ausreichende Unterrichtsräume verfügen würden. Zugleich sagt der Schulentwicklungsplan aber kräftig steigende Schülerzahlen für die nächsten 6 Jahre voraus, woraus sich zwingend erschließt, dass der Bedarf an Raumkapazitäten steigen wird. Die OA 301 weist auf dieses Problem hin. Der Magistrat will das Problem ignorieren. So weist er darauf hin, dass die Raumkapazitäten die Aufnahmekapazität beider Schulen vorschreibe, die steigenden Schülerzahlen will er dann aus dem Stadtteil hinaus schicken ("können auch künftig Maßnahmen der Schülerlenkung innerhalb der regionalen (!) und gesamtstädtischen Aufnahmekapazitäten erforderlich werden"). Damit ignoriert er zugleich die pädagogischen und sozialen Einwände, die auch von Seiten der Schulen gemacht wurden. Besonders widersinnig ist es, wenn Schüler der Michael- Ende- Schule, die diese Schule ausgewählt haben, weil diese sowohl über einen Hauptschul- als auch einen Realschulzweig verfügt und Schulzweigwechsel vereinfachen sollte, bei einem Schulzweigwechsel aus Rödelheim weggeschickt werden müssen, nur weil die Klassen im Jahrgang schon übervoll sind. Desweiteren wird die Kooperation zwischen den Schulen im Stadtteil konterkariert. Vor diesem Hintergrund möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen: Der letzte Abschnitt des Berichts des Magistrats vom 01.06.2007, B 374 wird abgelehnt. Der Magistrat wird beauftragt, wie in der OA 301 gefordert, einen Ausbauplan für die Schulen im Ortsbezirk 7 aufzustellen, der die Unterbringung aller Schüler gewährleistet.
Inhalt
Antrag vom 25.06.2007, OF 227/7
Betreff:
Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes
Vorgang:
B 374/07; OA 301 OBR 7
In seiner Antwort auf die OA 301 gibt der Magistrat den Hinweis, dass die Michael- Ende- Schule und die Liebigschule für die im Schulentwicklungsplan A angegebene Zügigkeit über ausreichende Unterrichtsräume verfügen würden. Zugleich sagt der Schulentwicklungsplan aber kräftig steigende Schülerzahlen für die nächsten 6 Jahre voraus, woraus sich zwingend erschließt, dass der Bedarf an Raumkapazitäten steigen wird. Die OA 301 weist auf dieses Problem hin. Der Magistrat will das Problem ignorieren. So weist er darauf hin, dass die Raumkapazitäten die Aufnahmekapazität beider Schulen vorschreibe, die steigenden Schülerzahlen will er dann aus dem Stadtteil hinaus schicken ("können auch künftig Maßnahmen der Schülerlenkung innerhalb der regionalen (!) und gesamtstädtischen Aufnahmekapazitäten erforderlich werden"). Damit ignoriert er zugleich die pädagogischen und sozialen Einwände, die auch von Seiten der Schulen gemacht wurden. Besonders widersinnig ist es, wenn Schüler der Michael- Ende- Schule, die diese Schule ausgewählt haben, weil diese sowohl über einen Hauptschul- als auch einen Realschulzweig verfügt und Schulzweigwechsel vereinfachen sollte, bei einem Schulzweigwechsel aus Rödelheim weggeschickt werden müssen, nur weil die Klassen im Jahrgang schon übervoll sind. Desweiteren wird die Kooperation zwischen den Schulen im Stadtteil konterkariert.
Vor diesem Hintergrund möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:
Der letzte Abschnitt des Berichts des Magistrats vom 01.06.2007, B 374 wird abgelehnt. Der Magistrat wird beauftragt, wie in der OA 301 gefordert, einen Ausbauplan für die Schulen im Ortsbezirk 7 aufzustellen, der die Unterbringung aller Schüler gewährleistet.
Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 01.06.2007, B 374 Beratung im Ortsbeirat: 7
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Juni 2007Sie sind hierOFOF 227/7Fortschreibung des SchulentwicklungsplanesOrtsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.WASG
- 26. Juni 2007OAOA 438Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes Bericht des Magistrats vom 01.06.2007, B 374Anregung
- 21. Juli 2008Antwort des Magistrats · nach 56 WochenBB 441Fortschreibung des SchulentwicklungsplanesMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme