Höchst: WLAN in der Unterkunft Silostraße 27
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt die Unterstützung des Magistrats zur Installation einer WLAN-Verbindung in der Unterkunft Silostraße 27 für geflüchtete Menschen. Dies ist notwendig, da viele Geflüchtete auf Internetzugang angewiesen sind, um ihren Alltag zu organisieren und mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Silostraße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 11.08.2026.
- Höchst: Radfahrstreifen vor der Unterführung Liederbacher Straße sicher gestalten11.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Zeilsheim: Neuerschließung eines Fahrradweges ausgehend von Hohe Kanzel über das Feld zum Parkplatz der Ballsporthalle auf der Silostraße13.02.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Gefahrstellen im Radverkehr29.11.2024 · A (Anfrage Stadtverordnetenversammlung)
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Neues zu Silostraße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, den Träger der Unterkunft in der Silostraße 27 zu unterstützen und bewegen, eine WLAN-Verbindung zu installieren und auch für die dort untergebrachten Geflüchteten zur Verfügung zu stellen. Der Ortsbeirat unterstützt die Finanzierung mit einem Betrag von 1000€ aus dem OBR-Budget. Eine anteilige kleine Gebühr für die WLAN-Nutzung kann dabei auf die Bewohner umgelegt werden.
Begründung
Die Containeranlage war als Übergangsunterkunft für eine kurzzeitige Nutzung geplant. Wegen der schwierigen Wohnungssituation in Frankfurt leben die geflüchteten Menschen meist jedoch für mehrere Jahre hier. Eine Verlängerung der Nutzung wurden laut ST 1165/2020 geprüft und der Träger hat inzwischen die Installationskosten ermittelt. Diese Leitungen sollen jetzt schnellstmöglich installiert werden. Ein Grundrecht auf Internetzugang lässt sich völkerrechtlich und als konkreter verfassungsrechtlicher Leistungsanspruch begründen, der allen Menschen zukommt, die in Deutschland leben. Für viele Geflüchtete ist das Smartphone Wörterbuch, Radio, Bankfiliale, Computer, Telefon, und oft der einzige Weg, mit ihrer Familie in Kontakt zu bleiben. Es hilft ihnen dabei, die Flucht und den Alltag in ihrer neuen Umgebung zu organisieren. Sie brauchen einen Internetzugang, um die alltäglichen Aufgaben, auch behördliche Anträge, Terminvereinbarungen etc. die coronabedingt noch mehr geworden sind, zu bewältigen. Ohne Einkommen ist es ihnen kaum möglich einen Handyvertrag abzuschließen. Datentarife sind zudem sehr teuer. Sie können nur ein prepaid -Handy mit Flatrate und Mobilfunk nutzen, die begrenzten Datenvolumen reichen für die ausschließliche Nutzung ohne WLAN nicht aus.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Juni 2020STST 1165WLAN in der Übergangsunterkunft (ÜU) Silostraße 27 in Frankfurt am MainStellungnahme
- 17. August 2021Sie sind hierOFOF 208/6Höchst: WLAN in der Unterkunft Silostraße 27Ortsbeiratsantrag · SPD
- 26. Oktober 2021OIBOIB 44Höchst: WLAN in der Unterkunft Silostraße 27Budget-Initiative
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme